Der verlorene Mann im Schauburg Filmpalast: Leise Kino-Kunst berührt Gelsenkirchen


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Ein leiser Seelentanz zwischen Erinnerung, Liebe und neuer Nähe
Der verlorene Mann führt das Publikum in eine Geschichte, die mit feinem Humor beginnt und in stiller Tiefe nachhallt. Die Vorführung am 28. Juni 2026 um 12:45 Uhr im Schauburg Filmpalast verbindet menschliche Komödie und berührendes Beziehungsdrama zu einem intensiven Bühnenerlebnis der besonderen Art.
Wenn Vergessen zur schmerzhaften Komik wird
Welf Reinhart erzählt gemeinsam mit Tünde Sautier von Hanne, Bernd und Kurt, von einer Ehe, die ins Wanken gerät, und von einer überraschenden Dreieckskonstellation, die das Alltagsgefüge neu belebt. Im Zentrum steht eine Demenzerkrankung, doch der Film verweigert jedes Betroffenheitsklischee. Stattdessen entsteht eine poetische Mischung aus leiser Tragikomödie, Beziehungsstudie und menschlicher Wärme.
Schauspielkunst mit feinem Timing
Dagmar Manzel, August Zirner und Harald Krassnitzer tragen diese Inszenierung mit einer Präsenz, die weniger auf große Gesten als auf präzise Zwischentöne setzt. Genau daraus gewinnt das Werk seine Spannung: aus Blicken, Pausen, kleinen Verschiebungen im Miteinander. Die Dramaturgie baut auf Zurückhaltung, und gerade diese Zurückhaltung macht die emotionale Wucht des Films aus.
Ein Film, der zwischen Lachen und Nachdenken balanciert
Die Presse beschreibt das Werk als ruhigen, behutsamen und zugleich ungewöhnlich leichten Zugang zu einem schweren Thema. Die Geschichte nutzt trockenen Humor, ohne die Verletzlichkeit der Figuren zu unterlaufen. So entsteht eine Theateratmosphäre im Kinosaal, in der das Publikum lacht, innehält und die fragile Schönheit von Nähe neu wahrnimmt.
Der Ort: Schauburg Filmpalast mit Charakter
Der Schauburg Filmpalast in Gelsenkirchen-Buer bringt selbst eine starke Atmosphäre mit: historische Kinoarchitektur, traditionsreiche Ausstrahlung und ein Umfeld, das Filmkultur spürbar macht. Das Haus liegt in der Horster Straße 6, Parken ist im nahen Parkhaus Rottmannsiepe möglich. Der Einlass beginnt in der Regel etwa 15 Minuten vor Vorstellungsbeginn, Reservierungen laufen über das Onlineticketing.
Eintritt, Rahmen und Zielgruppe
Die Vorstellung ist Teil der KoKi-Reihe im Filmjahr national. Der Normalpreis liegt bei 6,00 Euro, ermäßigt bei 5,00 Euro, der GE-Pass ermöglicht den Eintritt für 3,00 Euro. Mit 106 Minuten Laufzeit und FSK 12 richtet sich der Film an ein Publikum, das kluge Figurenführung, sensible Regie und ein erzählerisch präzises Kinoerlebnis schätzt.
Fazit: Wer sich auf Der verlorene Mann einlässt, erlebt einen fein beobachteten Abend über Liebe, Erinnerung und die fragile Kraft des Neuanfangs. Dieses Bühnenerlebnis in Kinogestalt berührt, weil es Menschlichkeit nicht ausstellt, sondern aus ihr erzählt. Wer starke Schauspielkunst und leise Emotionen liebt, sollte diese Vorführung live erleben.
Offizielle Kanäle von Schauburg Filmpalast:
- Instagram: kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: kein offizielles Profil gefunden
- YouTube: kein offizielles Profil gefunden
- Website: https://schauburg.ge-kinos.de/










