We want Sex in Gelsenkirchen: Kino-Matinee über Mut und Gleichberechtigung


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We want Sex: Mutiger Arbeitskampf mit britischem Humor
Die Kino-Matinee We want Sex bringt am 4. Oktober 2026 eine bewegende Geschichte über Solidarität, Gleichberechtigung und den Kampf für faire Arbeitsbedingungen auf die Leinwand. Im Schauburg Filmpalast Gelsenkirchen erwartet das Publikum Nigel Coles britische Tragikomödie über die Näherinnen des Ford-Werks im englischen Dagenham.
Rita und der Streik für gleichen Lohn
Im Mittelpunkt steht Rita, gespielt von Sally Hawkins, die gemeinsam mit ihren Kolleginnen gegen schlechte Arbeitsbedingungen und ungleiche Bezahlung aufbegehrt. Was zunächst wie ein lokaler Arbeitskonflikt wirkt, entwickelt sich zu einem historischen Kampf für gleiche Rechte. Der Film verbindet gesellschaftliche Relevanz mit trockenem britischem Humor und einer warmherzigen Ensembleleistung.
Ein Film zwischen Sozialdrama und Komödie
We want Sex aus dem Jahr 2010 dauert 108 Minuten und erzählt die Ereignisse rund um den Streik der Arbeiterinnen mit Charme, Tempo und emotionaler Klarheit. Die Publikumsstimmung lebt dabei vom Wechsel zwischen humorvollen Szenen, familiären Spannungen und Momenten, in denen der Mut der Frauen spürbar wird.
Mehr als eine Kinovorstellung
Die Veranstaltung ist in die Ausstellung Radikale Hoffnung. Kunst und Arbeitskampf des Kunstmuseums Gelsenkirchen eingebunden. Nach der Filmvorführung folgen ein Umtrunk im Foyer des Kunstmuseums, eine kurze Einführung von Anna Seidel vom Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt in Dortmund sowie ein dialogischer Ausstellungsrundgang mit Julia Höner und Friederike Sigler.
Veranstaltungserlebnis in Gelsenkirchen
Die Kombination aus Kino, historischer Einordnung und Ausstellung macht die Matinee zu einem besonderen Kulturtermin für Filminteressierte, politisch engagierte Menschen und alle, die sich für Arbeitsgeschichte, Frauenrechte und gesellschaftlichen Wandel interessieren. Die Veranstaltungsplanung verbindet Filmgenuss mit fachlicher Perspektive und regionaler Erinnerungskultur.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Besucherinnen und Besucher erleben einen eindringlichen Film über Zusammenhalt und Veränderung und erhalten anschließend Gelegenheit, die Themen im Kunstmuseum weiter zu vertiefen. Wer gesellschaftlich relevantes Kino mit Atmosphäre und Gesprächsanlass sucht, erlebt hier einen Vormittag mit nachhaltigem Eindruck.
Offizielle Kanäle von We want Sex:
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