Donkey Days in der flora: Queeres Kino voller Spannung und Gefühl


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Ein Abend voller Familiengeheimnisse, schwarzem Humor und queerer Filmkunst
Mit Donkey Days lädt die Queer Film Night am 18. Juni 2026 in den Kulturraum die flora zu einem intensiven Kinoerlebnis ein, das unter die Haut geht. Rosanne Pel erzählt mit feinem Gespür für Spannungen, Rollenbilder und leise Abgründe von zwei Schwestern, die ins Elternhaus zurückkehren und dort mit alten Verletzungen konfrontiert werden.
Wenn die Familie zur Bühne der Konflikte wird
Der Film entfaltet seine Wirkung aus der Reibung: schwarze Komödie, präzise beobachtetes Familiendrama und queere Perspektive greifen ineinander. Anna und Charlotte stehen für gegensätzliche Lebensentwürfe, während Mutter Ines das fragile Gleichgewicht der Familie bestimmt. Aus dieser Konstellation wächst ein Bühnenerlebnis des Kinos, getragen von psychologischer Schärfe, lakonischem Witz und einer Dramaturgie, die Geheimnisse Schicht für Schicht freilegt.
Ein Spiel aus Nähe, Distanz und feiner Empathie
Die Inszenierung setzt auf atmosphärische Dichte statt lauter Effekte. Das Zusammenspiel der Figuren öffnet einen Raum für Identifikation und Reibung zugleich. Gerade die Mischung aus Familienchaos, stiller Verletzlichkeit und lakonischer Komik verleiht dem Abend eine besondere Theateratmosphäre, obwohl hier Filmkunst die Bühne übernimmt. Wer aufmerksam zusieht, erlebt, wie aus scheinbar beiläufigen Momenten eine starke emotionale Wucht entsteht.
Rosanne Pel und die Kraft des präzisen Blicks
Rosanne Pel entwickelt aus einer alltäglichen Familienkonstellation ein kluges, vielschichtiges Porträt über Kontrolle, Selbstbehauptung und die Suche nach Zugehörigkeit. Die Produktion ist international verortet und wurde auf Festivals wahrgenommen; zugleich bleibt sie nah an den Figuren und ihrer inneren Wahrheit. Das Ergebnis ist eine Aufführung, die Publikum und Kritik gleichermaßen durch ihre Genauigkeit überzeugt.
Der Ort: Kulturraum die flora als lebendiger Kulturrahmen
Der Kulturraum die flora ist seit 1995 in der ehemaligen Kassenhalle der Landeszentralbank beheimatet und bietet mit seiner besonderen Architektur einen markanten Rahmen für kulturelle Veranstaltungen. Zwischen Marmorsäulen, offener Raumwirkung und guter Zugänglichkeit entsteht ein Ort, an dem Kino als gemeinschaftliches Erlebnis spürbar wird. Die Barrierefreiheit ist mit Behindertenparkplatz, rollstuhlgerechtem Eingang und eingeschränkt zugänglichen WCs ausgewiesen.
Fazit: Ein Queer-Filmabend für Kopf, Herz und Haltung
Donkey Days verspricht einen klugen, berührenden und stellenweise bitterkomischen Abend über Familie, Freiheit und die Frage, wie Nähe überhaupt möglich bleibt. Wer starke Figuren, feine Dramaturgie und queeres Gegenwartskino schätzt, sollte diesen Termin live erleben.
Offizielle Kanäle von Queerfilmnacht:
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- Website: https://www.queerfilmnacht.de/










