Astrid Lindgren in Gelsenkirchen: Dokumentarfilm über Kriegstagebücher und Weltliteratur


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Astrid Lindgren auf der Kinoleinwand: ein Abend zwischen Kriegstagebuch und Weltliteratur
Dieser Dokumentarfilm nähert sich Astrid Lindgren aus einer seltenen, bewegenden Perspektive: über ihre Kriegstagebücher, über private Zweifel und über den moralischen Kompass einer Autorin, deren Werk Generationen geprägt hat. In der Schauburg Filmpalast entsteht daraus ein literarisches Erlebnis, das Biografie, Zeitgeschichte und Sprachkunst miteinander verschränkt.
Eine Autorin im Schatten des Krieges
Der Film von Wilfried Hauke und Hermann Pölking öffnet den Blick auf eine Astrid Lindgren, die weit mehr ist als die Schöpferin von Pippi Langstrumpf. Zwischen 1939 und 1945 notierte sie Gedanken über das Kriegsgeschehen, über Familie, Verantwortung und die Verletzlichkeit des Alltags. Genau aus dieser Spannung bezieht der Abend seine Kraft: aus der Begegnung mit einer Schriftstellerin, deren Humanismus nicht abstrakt bleibt, sondern aus Erfahrung wächst.
Literarische Tiefe statt bloßer Legende
Wer Astrid Lindgren nur als Ikone der Kinderliteratur kennt, erlebt hier eine erstaunliche Erweiterung. Der Dokumentarfilm zeigt, wie eng ihr Werk mit Fragen von Frieden, Gleichberechtigung und Menschlichkeit verbunden ist. Damit wird die Lesung im erweiterten Sinn zum intellektuellen Kinoabend: ein Raum für Erinnerung, Einordnung und neue Lektüre.
Ein Kinoort mit kultureller Atmosphäre
Die Schauburg Filmpalast bietet für diese Vorführung den passenden Rahmen. Das traditionsreiche Kino steht für kommunale Filmkultur, für anspruchsvolle Programmreihen und für eine Atmosphäre, in der Literatur im Film ihre ganze Wirkung entfalten kann. Hier trifft dokumentarische Präzision auf ein Publikum, das historische Stoffe und kluge Erzählweisen schätzt.
Was diesen Abend besonders macht
Mit Spielszenen, Interviews und archivalisch geprägter Erzählweise rückt der Film eine unbekanntere Seite der weltberühmten Autorin ins Zentrum. Gleichzeitig bleibt er nah an dem, was Astrid Lindgren bis heute so relevant macht: ein unbedingter Blick auf Würde, Verantwortung und das Recht auf Kindheit. Wer diesen Abend besucht, erlebt keine bloße Werk-Schau, sondern eine eindringliche Autor-Begegnung im Medium des Kinos.
Fazit
Am 2. Juni 2026 lädt die Schauburg Filmpalast zu einem anspruchsvollen Kulturtermin ein, der Literatur, Zeitgeschichte und dokumentarisches Kino miteinander verbindet. Wer Astrid Lindgren als Autorin neu entdecken oder ihre Welt vertiefen will, sollte diesen Abend live erleben.
Offizielle Kanäle von Astrid Lindgren:
- Instagram: kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: kein offizielles Profil gefunden
- Website: https://www.astridlindgren.com/gb
- Verlag: https://www.astridlindgren.com/de-en-gb/the-company/about-us










