Tag des offenen Denkmals in der Dokumentationsstätte Gelsenkirchen


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Ein historischer Rundgang am Tag des offenen Denkmals
Die Dokumentationsstätte Gelsenkirchen im Nationalsozialismus öffnet am 13. September 2026 zum Tag des offenen Denkmals ihre Türen für einen geführten Rundgang durch einen authentischen Erinnerungsort. Die Ausstellung in einem ehemaligen Polizeigebäude von 1907, das in der NS-Zeit unter anderem Sitz der NSDAP-Ortsgruppenleitung Buer-Erle war, verbindet Architekturgeschichte, politische Bildung und lokale Erinnerungskultur auf eindringliche Weise. Die Teilnahme ist kostenfrei. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/museen_und_dauerausstellungen/dokumentationsstaette_gelsenkirchen_im_nationalsozialismus/index.aspx))
Ein Ort, an dem Geschichte sichtbar bleibt
Im Zentrum der Dauerausstellung steht die Auseinandersetzung mit dem nationalsozialistischen Regime am Beispiel Gelsenkirchens. Sie verteilt sich auf sieben Räume und macht deutlich, wie sehr sich Herrschaft, Alltag und Stadtgeschichte ineinander verschränkten. Besonders prägnant wirkt die Wandinschrift mit dem 25-Punkte-Programm der NSDAP von 1920, die seit den frühen 1990er-Jahren unter Denkmalschutz steht und den historischen Raum mit beklemmender Direktheit prägt. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/museen_und_dauerausstellungen/dokumentationsstaette_gelsenkirchen_im_nationalsozialismus/index.aspx))
Bildungsort mit klarer Haltung
Die Dokumentationsstätte versteht sich nicht nur als Ausstellungsort, sondern als Ort der politischen Bildung. Schulen, Jugendgruppen, Erwachsenengruppen und Einzelbesucherinnen und -besucher finden hier einen Zugang zur lokalen Geschichte des Nationalsozialismus. Führungen nach Vereinbarung, Projektbegleitung, Seminare und die Nutzung der Präsenzbibliothek gehören zum Angebot und unterstreichen den pädagogischen Anspruch der Einrichtung. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/museen_und_dauerausstellungen/dokumentationsstaette_gelsenkirchen_im_nationalsozialismus/index.aspx))
Der Tag des offenen Denkmals als kulturelle Bühne
Der Tag des offenen Denkmals ist das größte Kulturevent Deutschlands und wird seit 1993 bundesweit von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz koordiniert. Das Motto 2026 lautet NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur. In Gelsenkirchen lässt sich dieser Gedanke an einem Erinnerungsort erleben, an dem Stadtgeschichte, bauliche Überlieferung und historische Verantwortung eng zusammenkommen. Der Rundgang von 15:00 bis 17:00 Uhr bietet eine konzentrierte, lehrreiche und zugleich atmosphärisch dichte Werkbetrachtung des historischen Ortes. ([denkmalschutz.de](https://www.denkmalschutz.de/denkmale-erleben/tag-des-offenen-denkmals.html?utm_source=openai))
Besuch mit Orientierung
Die Dokumentationsstätte liegt an der Cranger Straße 323 in Gelsenkirchen-Erle. Reguläre Öffnungszeiten sind dienstags, mittwochs und freitags sowie nach Terminvereinbarung; an Ferien- und Feiertagen bleibt die Einrichtung geschlossen. Der Besuch der Ausstellung und die Teilnahme an Führungen sind kostenfrei. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/museen_und_dauerausstellungen/dokumentationsstaette_gelsenkirchen_im_nationalsozialismus/index.aspx))
Fazit: Wer Geschichte nicht abstrakt, sondern am Originalort erfahren möchte, findet hier ein eindrucksvolles Kunsterlebnis im weiteren Sinn der kulturellen Bildung: ein Ort des Erinnerns, Lernens und Innehaltens. Der Rundgang am Tag des offenen Denkmals lohnt sich für alle, die historische Tiefe, klare Vermittlung und eine verantwortungsvolle Ausstellungsatmosphäre schätzen. Ein Besuch vor Ort macht die Bedeutung dieses Denkmals unmittelbar spürbar. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/museen_und_dauerausstellungen/dokumentationsstaette_gelsenkirchen_im_nationalsozialismus/index.aspx))
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