Fixing The Boat in Gelsenkirchen: Identität im interaktiven Escape Room erleben


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Fixing The Boat: Ein Escape Room als Weg zur Identität
Im Kulturraum „die flora“ in Gelsenkirchen wird ein rätselhaftes Boot zum Schauplatz eines besonderen Kunsterlebnisses: Das mobile Escape Room Game von SABRA verbindet Spannung, Teamarbeit und politische Bildungsarbeit mit der Auseinandersetzung über jüdisches Leben und jüdische Identitäten.
Zwischen Sturm, Rätseln und Perspektivwechseln
Die Teilnehmenden betreten eine immersive Installation, deren narrative Situation unmittelbar zur Zusammenarbeit auffordert. Mitten auf dem Meer treibt ein beschädigtes Boot. Innerhalb einer Stunde muss die Gruppe entscheidende Rätsel lösen und das Boot reparieren, bevor ein Sturm aufzieht. Die szenische Gestaltung schafft eine konzentrierte Ausstellungsatmosphäre, in der Handlung, Raumwirkung und gemeinsames Denken ineinandergreifen.
Kulturelle Bildung wird zum Kunsterlebnis
„Fixing The Boat - Finding Identity“ versteht den Escape Room als interaktive Form der Vermittlung. Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene setzen sich spielerisch mit jüdischen Lebenswelten auseinander, wechseln die Perspektiven und reflektieren anschließend die Erfahrungen. Die ästhetische Erfahrung entsteht dabei nicht allein durch Materialien und Raumgestaltung, sondern durch die aktive Beteiligung jedes einzelnen Gruppenmitglieds.
Gemeinsam entdecken, gemeinsam reflektieren
Pro Durchgang nehmen vier bis sechs Personen teil. Das eigentliche Spiel dauert etwa eine Stunde; inklusive Einführung und anschließender Reflexion ist eine Dauer von mindestens zwei Stunden vorgesehen. Freitags steht das Angebot auch Kleingruppen offen. Für Minderjährige ist eine erwachsene Begleitperson erforderlich. Schulgruppen können Termine nach Vereinbarung buchen.
Ein Bildungsangebot mit gesellschaftlicher Relevanz
Als mobiles Projekt von SABRA führt der Escape Room politische Bildung aus dem Klassenzimmer in eine sinnlich erfahrbare Spielsituation. Die Kuratierung setzt auf Perspektivwechsel, Kooperation und Nachgespräch. So wird die Werkbetrachtung im erweiterten Sinn zu einer Auseinandersetzung mit Identität, Zugehörigkeit und der Vielfalt jüdischen Lebens.
Fazit: Eine Ausstellung, die zum Handeln einlädt
Besucherinnen und Besucher erwartet kein passives Ausstellungsformat, sondern ein konzentriertes, gemeinschaftliches Kunsterlebnis mit Spannung und nachhaltigen Denkanstößen. Wer kulturelle Bildung, interaktive Installation und politische Reflexion verbinden möchte, sollte „Fixing The Boat - Finding Identity“ im Kulturraum „die flora“ live erleben. Eine Anmeldung ist erforderlich.
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