Die Hagenstraße – Ein Porträt: Gelsenkirchen durch die Kamera neu entdecken


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Die Hagenstraße neu sehen: Ein fotografisches Porträt des Gelsenkirchener Stadtraums
Am 13. November 2026 eröffnet in der werkstatt in Gelsenkirchen-Buer die Ausstellung Die Hagenstraße – Ein Porträt. Steffen Hampe und Philip Mörbitz richten ihren fotografischen Blick auf eine rund 500 Meter lange Straße, in der Architektur, Alltag, Migration, Gastronomie und nachbarschaftliche Begegnung eine vielschichtige urbane Erzählung bilden.
Zwischen Fassaden, Begegnungen und Erinnerung
Die Hagenstraße erscheint hier nicht als bloße Kulisse, sondern als gewachsener Stadtraum mit eigener Atmosphäre. Zwischen Dönerimbiss, deutscher Hausmannskost, indischen und vietnamesischen Lokalen, Cafés, Crêpes, Kunstausstellungen und Kneipen verdichten sich unterschiedliche Lebenswelten zu einem charakteristischen Ruhrgebietsbild. Die Ausstellung macht sichtbar, was im schnellen Vorübergehen leicht übersehen wird: Gesten, Spuren, Übergänge und beiläufige Situationen.
Fotografie als genaue Werkbetrachtung des Alltags
Steffen Hampe beschäftigt sich als freier Fotograf aus Gelsenkirchen mit Architektur, Stadtstrukturen und Situationen des Wandels. Seine Bildsprache arbeitet mit klaren Kompositionen, sachlichen Perspektiven und einer bewussten Zurückhaltung. In seinen Fotografien entsteht urbane Dokumentarfotografie, die Räume nicht dramatisiert, sondern ihre stille Präsenz ernst nimmt. Veröffentlichte Arbeiten zu Gelsenkirchener Orten zeigen sein Interesse an Komposition, Licht, Farbe und dem bewussten Weglassen konkurrierender Bildelemente.
Würde des Gewöhnlichen
Philip Mörbitz lenkt die Aufmerksamkeit auf Momente, deren Schönheit ohne fotografische Bewahrung oft unbemerkt verfliegt. Menschen und alltägliche Situationen erhalten durch das fotografische Bild eine neue Würde. Natürlichkeit und Zufall stehen dabei in einem spannungsvollen Verhältnis: Die Szenen wirken nicht gestellt und sind dennoch durch den bewussten Blick der Fotografen präzise gerahmt.
Stadtfotografie zwischen Beständigkeit und Veränderung
Das gemeinsame Projekt untersucht die Hagenstraße als Begegnungsort und als Spiegel eines Stadtteils, dessen Geschichte sich täglich fortschreibt. Öffentlicher Raum und persönliche Erinnerung, internationale Vielfalt und uriger Ruhrgebietscharme, Vertrautheit und Wandel treten in einen visuellen Dialog. Die fotografische Kuratierung lädt dazu ein, die eigene Wahrnehmung zu schärfen und vertraute Wege mit neuer Aufmerksamkeit zu gehen.
Eintritt und Ausstellungszeitraum
Die Vernissage beginnt am Freitag, 13. November 2026, um 19:00 Uhr. Der Eintritt zur Ausstellungseröffnung ist frei. Die Ausstellung ist bis zum 31. Dezember 2026 zu sehen. Die regulären Öffnungszeiten der werkstatt liegen dienstags bis freitags von 16:00 bis 18:00 Uhr.
Fazit: Ein Kunsterlebnis mitten im urbanen Alltag
Die Hagenstraße – Ein Porträt verspricht eine konzentrierte ästhetische Erfahrung über einen Ort, der vielen vertraut und doch voller unentdeckter Geschichten ist. Besucherinnen und Besucher erleben Stadtfotografie als genaue Beobachtung, kulturelle Bildung und Einladung zur eigenen Werkbetrachtung. Wer Gelsenkirchen-Buer, Fotografie und die poetischen Zwischenräume des Alltags neu entdecken möchte, sollte diese Ausstellung unbedingt live besuchen.
Offizielle Kanäle von Steffen Hampe und Philip Mörbitz:
- Instagram: https://www.instagram.com/moerblitz
- Website Steffen Hampe: https://www.steffenhampe.de










