Radikale Hoffnung: Kunst und Arbeitskampf im Dialog erleben


Datum und Uhrzeit
Veranstaltungsort
Tickets
Über diese Veranstaltung
Stimmung
Veranstaltungsorttyp
Radikale Hoffnung: Kunst und Arbeitskampf im Dialog entdecken
Am 4. Oktober 2026 lädt das Kunstmuseum Gelsenkirchen zu einem dialogischen Rundgang durch die Ausstellung Radikale Hoffnung: Kunst und Arbeitskampf ein. Julia Höner und Friederike Sigler führen durch eine internationale Gruppenausstellung, die Kunstgeschichte, soziale Bewegungen und die lokale Geschichte des Ruhrgebiets miteinander verbindet.
Kunst als Ausdruck von Widerstand und Solidarität
Der Rundgang richtet den Blick auf künstlerische Arbeiten, die den Kampf der arbeitenden Klasse gegen soziale Missstände sichtbar machen. Von der frühen Moderne bis in die Gegenwart zeigt die Ausstellung dokumentarische, poetische und politische Perspektiven auf Streik, Solidarität und gesellschaftlichen Wandel. Dabei wird auch gefragt, wann Kunst selbst zum Ort des Arbeitskampfes und des Widerspruchs wird.
Gelsenkirchen als Schauplatz der Arbeitsgeschichte
Das Ruhrgebiet bildet den historischen Resonanzraum der Ausstellung. Bergbau, Stahlindustrie und organisierte Arbeitskämpfe haben die Region nachhaltig geprägt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf feministischen Arbeitskämpfen: In Gelsenkirchen erstritten Arbeiterinnen Anfang der 1980er Jahre Lohngleichheit. Diese lokale Geschichte verbindet sich mit internationalen Bewegungen und macht das kulturelle Erbe der Stadt aus einer neuen Perspektive erfahrbar.
Internationale Positionen im Kunstmuseum Gelsenkirchen
Zu den vertretenen Künstlerinnen und Künstlern gehören unter anderem Juan Pérez Agirregoikoa, Claire Fontaine, Jeremy Deller, Käthe Kollwitz, Lee Lozano, Gustav Metzger, Selma Selman, Takis und Nicole Wermers. Ihre Werke eröffnen unterschiedliche Zugänge zu Protestästhetik, Arbeitswelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Der Ausstellungstitel bezieht sich auf Jonathan Lears Buch Radical Hope und versteht Hoffnung als eine aktive Haltung, die Menschen auch in Zeiten tiefgreifender Veränderungen verbindet.
Ein kulturelles Entdeckungserlebnis im Ruhrgebiet
Der dialogische Rundgang lädt dazu ein, genauer hinzusehen, Fragen zu stellen und historische Zusammenhänge unmittelbar an den Kunstwerken zu erkunden. Das Kunstmuseum Gelsenkirchen versteht sich als inklusiver Bildungs- und Erlebnisraum mit öffentlichem Vermittlungsprogramm. Die Ausstellung ist bis zum 4. Oktober 2026 zu sehen und der Eintritt ist frei.
Fazit
Besucherinnen und Besucher erwartet eine anregende Stadt- und Kulturgeschichte im Museum: Kunst, Arbeitskampf und Hoffnung treten in einen offenen Dialog. Wer das Ruhrgebiet, seine soziale Geschichte und internationale Gegenwartskunst aus einer ungewöhnlichen Perspektive erleben möchte, sollte diesen kostenfreien Rundgang im Kunstmuseum Gelsenkirchen nicht verpassen.
Offizielle Kanäle von Kunstmuseum Gelsenkirchen:
- Instagram: kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: kein offizielles Profil gefunden
- YouTube: kein offizielles Profil gefunden
- TikTok: kein offizielles Profil gefunden










