
Essener Str. 13, Gelsenkirchen-West
Essener Str. 13, 45899 Gelsenkirchen, Germany
St. Hippolytus Church | Geschichte & Öffnungszeiten
St. Hippolytus Church in Gelsenkirchen-Horst ist ein Ort, an dem sich lokale Geschichte, kirchliches Leben und Stadtteilidentität auf sehr dichte Weise überlagern. Wer die Kirche heute besucht, begegnet nicht nur einem Gotteshaus, sondern auch einem Standort, an dem sich die Erinnerung an die frühen Kirchen von Horst, die Entwicklung des Stadtteils und die heutige Arbeit der Pfarrei miteinander verbinden. Die aktive Kirche wird von der Pfarrei an der Essener Str. 13–15 geführt, das Pfarrbüro liegt auf dem Schollbruch 37. Gleichzeitig zeigt die historische Überlieferung, dass der Name Hippolytus in Horst schon seit Jahrhunderten präsent ist und eng mit Schloss Horst, mit der früheren Schlosskapelle und mit der Entwicklung des Ortes verbunden blieb. Heute gehört St. Hippolytus zu einer Pfarrei mit mehreren Gemeinden, in der Gottesdienste, offene Kirche, Trauungen und Gemeindeveranstaltungen den Alltag prägen. Damit ist der Ort für viele Menschen nicht nur ein Baudenkmal, sondern ein lebendiger Anlaufpunkt im Westen Gelsenkirchens. ([hippolytus.de](https://www.hippolytus.de/ueber-uns/orte/))
Geschichte der St. Hippolytus Church in Horst
Die Geschichte von St. Hippolytus beginnt nicht erst mit dem heutigen Kirchenbau, sondern viel früher. Die Stadt Gelsenkirchen beschreibt die älteste Hippolytus-Kirche in Horst als Schlosskapelle auf der Vorburginsel von Schloss Horst. Ihre Ursprünge hängen mit einer frühen Siedlungsentwicklung zusammen, die archäologisch an die Wende vom 11. zum 12. Jahrhundert datiert wird. Schriftlich greifbar wird die kirchliche Tradition schon 1295, als erstmals ein Geistlicher erwähnt wird. 1411 erscheint der Heilige Hippolytus als Patron, und seit Ende des 13. Jahrhunderts ist auch ein Bestattungsrecht auf dem umgebenden Kirchhof belegt. Damit entstand an dieser Stelle schon sehr früh ein religiöser und sozialer Mittelpunkt, der über die Kirche hinaus auch für die Bestattungskultur und die Ordnung des Ortes wichtig war. Um 1590 wurde die Kapelle zur selbständigen Pfarrkirche erhoben. Nach ihrer Aufgabe und dem Abriss im Jahr 1753 erhielt Horst zunächst einen Neubau in der Schlossfreiheit, später den Neubau an der heutigen Burgstraße, bevor schließlich die heutige Kirche entstand. Die Stadt nennt den Abschluss dieses historischen Weges ausdrücklich mit der 1898 geweihten neugotischen Propsteikirche an der Essener Straße. So wird verständlich, warum St. Hippolytus bis heute als Kirche mit außergewöhnlich tiefen Wurzeln wahrgenommen wird: Nicht nur der Name, sondern auch der Standort ist das Ergebnis einer langen, mehrfach verschobenen Geschichte. Die Erinnerung an die frühen Bauphasen ist in Horst bis heute präsent, unter anderem durch die Markierung des Umrisses der alten Kapelle auf der Vorburginsel. Der Patron Hippolytus, der in der lokalen Erinnerung als Schutzpatron der Pferdezüchter auftaucht, verbindet die kirchliche Tradition zusätzlich mit der älteren Wirtschafts- und Siedlungsgeschichte des Ortes. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/stadtprofil/stadtgeschichten/erinnerungsorte/die_wechselnden_standorte_der_horster_hippolytus-kirche.aspx))
Adresse, Anfahrt und Besuchszeiten
Für den praktischen Besuch ist wichtig, dass St. Hippolytus heute als aktive Kirchenadresse der Pfarrei unter Essener Str. 13–15 in 45899 Gelsenkirchen geführt wird. Das Pfarrbüro befindet sich an einem anderen Standort, nämlich auf dem Schollbruch 37 in Gelsenkirchen-Horst. Diese Unterscheidung ist hilfreich, wenn man ein Gespräch im Pfarrbüro, eine Sakramentenvorbereitung oder einen organisatorischen Termin plant, denn das Pfarramt ist der zentrale Kontaktpunkt der Pfarrei. Laut offizieller Kontaktseite ist das Büro montags bis freitags von 09:00 bis 12:00 Uhr geöffnet. Zusätzlich gibt es ein geordnetes System der offenen Kirche: In den Pfarrnachrichten vom November 2025 wurde mitgeteilt, dass die Hippolytuskirche mittwochs zwischen 10:00 und 12:00 Uhr sowie samstags von 10:30 bis 12:00 Uhr geöffnet ist, damit Besucherinnen und Besucher beten, eine Kerze anzünden oder die Kirche in Ruhe anschauen können. Für Besucher ist das besonders wertvoll, weil St. Hippolytus nicht nur zu Messezeiten interessant ist, sondern auch außerhalb der Liturgie als Raum der Stille zugänglich bleibt. Die Lage in Horst macht den Ort zudem gut als Teil eines größeren Spaziergangs durch den Stadtteil und seine historische Umgebung nutzbar. Wer den Kirchenbesuch mit weiteren Stationen verbinden will, findet in unmittelbarer Nähe die Erinnerung an Schloss Horst und die älteren Kirchenstandorte der Pfarrei. Die Pfarrei selbst betont außerdem, dass es nicht nur einen einzigen Kirchort gibt, sondern ein Netz von aktiven und gottesdienstlichen Orten mit Liebfrauen, St. Clemens Maria Hofbauer, St. Laurentius und St. Marien. So wird der Besuch von St. Hippolytus schnell zu einem Einstieg in das gesamte kirchliche Leben im nördlichen Ruhrgebiet. ([hippolytus.de](https://www.hippolytus.de/ueber-uns/orte/))
Gottesdienste, Trauungen und Gemeindeleben
St. Hippolytus ist heute vor allem ein Ort des gelebten Glaubens. Auf der offiziellen Website der Pfarrei finden sich aktuelle Gottesdienstseiten, Themenbeiträge und Hinweise auf Feiern im Kirchenjahr, was zeigt, dass die Kirche nicht nur als Denkmal verstanden wird, sondern als regulärer Gemeindestandort mit laufendem Programm. Besonders wichtig für Paare ist die klare Auskunft der Pfarrei zur Hochzeit: Grundsätzlich stehen für Trauungen alle drei Kirchen der Pfarrei zur Verfügung, also auch St. Hippolytus in Gelsenkirchen-Horst. In der Regel sind Trauungen freitags und samstags möglich; externe Priester oder Diakone können nach Absprache eingebunden werden. Die Pfarrei erklärt außerdem, dass eine kirchliche Trauung nicht zwingend in Verbindung mit einer Eucharistiefeier stattfinden muss, sondern auch als Wortgottesdienst gefeiert werden kann. Das macht den Ort für sehr unterschiedliche Paare und Lebenssituationen offen. Der Prozess beginnt immer mit einem Gespräch im Pfarrbüro, in dem die Feier vorbereitet und der Ablauf besprochen wird. St. Hippolytus ist außerdem in das soziale und kulturelle Leben des Stadtteils eingebunden. Auf der Pfarrei-Website finden sich Hinweise auf Aktionen wie Caritasarbeit, Beerdigungs-Café und gemeinsame Projekte, die zeigen, dass der Gemeindekörper weit über den Gottesdienst hinausgeht. Ein schönes Beispiel für die Verbindung von Liturgie und Ortsgeschichte ist Fronleichnam im Schloss Horst: Die Pfarrei berichtete 2025 von einer Feier in der Glashalle des Schlosses, die mit Gebeten, Liedern und einer Dialogpredigt gestaltet wurde. Solche Formate verdeutlichen, dass St. Hippolytus seine Wurzeln nicht ablegt, sondern die historische Umgebung als Teil seines heutigen religiösen Profils weiterführt. Wer also nach lebendigem Gemeindeleben sucht, findet hier eine Kirche, die Sakramente, Gemeinschaft und Stadtteilkultur nicht trennt, sondern bewusst miteinander verbindet. ([hippolytus.de](https://www.hippolytus.de/hochzeit/))
Architektur und Denkmalcharakter
Die heutige St. Hippolytus Church gehört zu jener kirchlichen Baugeneration, die in Gelsenkirchen im Zuge des starken Bevölkerungszuwachses nach 1850 entstanden ist. Die Stadt weist im Denkmalschutz-Kontext darauf hin, dass sich der Zuzug durch den Bergbau in zahlreichen Kirchenneubauten um 1900 niederschlug und dass die Kirchen dieser Zeit häufig dem Historismus zuzurechnen sind. Genau in diesem Umfeld steht St. Hippolytus als neugotische, denkmalgeschützte Kirche im Stadtteil Horst. Für die Wahrnehmung des Gebäudes ist das wichtig, weil es nicht nur eine funktionale Pfarrkirche ist, sondern auch ein bauliches Zeugnis der Stadtentwicklung in der Industrialisierungsphase. Der Stil verweist auf eine bewusste Rückbindung an mittelalterliche Formen, die im späten 19. Jahrhundert in vielen katholischen Gemeinden Westfalens beliebt waren. Die offizielle städtische Erinnerungstafel macht deutlich, dass der heutige Bau die dritte große Station in einer langen Reihe von Kirchenstandorten markiert: zuerst die Schlosskapelle, dann der Neubau in der Freiheit und schließlich die heute bestehende neugotische Propsteikirche an der Essener Straße. Damit wird die Architektur auch als historisches Narrativ lesbar. Die Kirche ist also nicht einfach ein Bau aus dem Jahr 1898, sondern das sichtbare Ergebnis einer Verlagerung des religiösen Zentrums im Laufe der Jahrhunderte. Gerade dieser Zusammenhang von Standortgeschichte und architektonischem Ausdruck macht St. Hippolytus für Stadtgeschichte, Denkmalpflege und kirchliche Identität gleichermaßen interessant. Wer das Gebäude betrachtet, sieht daher nicht nur eine schöne Kirchenfassade, sondern ein Denkmal, das für die Entwicklung Horsts, für die Erinnerung an Schloss Horst und für die christliche Geschichte eines wachsenden Ruhrgebietsstadtteils steht. ([stadtkirche-gelsenkirchen.de](https://www.stadtkirche-gelsenkirchen.de/pfarreien/))
Die Pfarrei St. Hippolytus und ihre heutigen Orte
St. Hippolytus ist heute Teil einer Pfarrei, die mehrere Lebensräume zusammenführt und dadurch weit mehr ist als nur ein einzelner Kirchstandort. Die offizielle Ortsseite der Pfarrei nennt als aktive Kirchenstandorte St. Hippolytus an der Essener Str. 13–15, Liebfrauen an der Horster Str. 301 und St. Clemens Maria Hofbauer an der Theodor-Otte-Str. 70. Hinzu kommen Gottesdienst-Orte wie St. Laurentius, Haus Marienfried und St. Marien sowie weitere Gemeindestandorte. Diese Struktur zeigt, dass die Pfarrei auf mehreren Ebenen arbeitet: liturgisch, sozial, organisatorisch und räumlich. Gerade für Menschen aus Horst ist das wichtig, weil die Pfarrei damit ein Netz von Anlaufstellen bietet, das vom Gottesdienst über Gruppenarbeit bis zu besonderen Feiern reicht. St. Hippolytus bleibt dabei der historisch aufgeladene Kernort in Horst-Mitte, während die anderen Standorte das gemeindliche Leben ergänzen. Die Pfarrei weist außerdem darauf hin, dass sie drei Gemeinden umfasst, nämlich Liebfrauen mit St. Clemens Maria Hofbauer, St. Hippolytus und St. Laurentius mit St. Marien. Das macht die Struktur leicht nachvollziehbar und zeigt zugleich, wie stark die kirchliche Präsenz im Stadtteil verwurzelt ist. In der Praxis bedeutet das: Wer nach einer Taufe, einer Hochzeit, einem Seelsorgegespräch oder einem Familiengottesdienst sucht, findet die passende Ansprechstruktur auf der gemeinsamen Website. Wer sich für lokale Geschichte interessiert, bekommt mit St. Hippolytus einen Ort, an dem sich diese Gegenwart auf fast exemplarische Weise mit der Vergangenheit verbindet. Die Pfarrei lebt von Ehrenamt, Chorarbeit, Caritas und vielen kleineren Formen von Nachbarschaft; genau darin liegt der Charme dieser Kirche: Sie ist groß genug, um Geschichte zu tragen, und nah genug, um im Alltag eine Rolle zu spielen. ([hippolytus.de](https://www.hippolytus.de/ueber-uns/orte/))
Quellen:
- Pfarrei St. Hippolytus - Kirchorte
- Pfarrei St. Hippolytus - Kontakt
- Pfarrei St. Hippolytus - Hochzeit
- Stadt Gelsenkirchen - Die wechselnden Standorte der Horster Hippolytus-Kirche
- Stadt Gelsenkirchen - Die Vorburg / Schloss Horst
- Kath. Stadtdekanat Gelsenkirchen - Pfarreien
- Pfarrei St. Hippolytus - Pfarrnachrichten November 2025
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St. Hippolytus Church | Geschichte & Öffnungszeiten
St. Hippolytus Church in Gelsenkirchen-Horst ist ein Ort, an dem sich lokale Geschichte, kirchliches Leben und Stadtteilidentität auf sehr dichte Weise überlagern. Wer die Kirche heute besucht, begegnet nicht nur einem Gotteshaus, sondern auch einem Standort, an dem sich die Erinnerung an die frühen Kirchen von Horst, die Entwicklung des Stadtteils und die heutige Arbeit der Pfarrei miteinander verbinden. Die aktive Kirche wird von der Pfarrei an der Essener Str. 13–15 geführt, das Pfarrbüro liegt auf dem Schollbruch 37. Gleichzeitig zeigt die historische Überlieferung, dass der Name Hippolytus in Horst schon seit Jahrhunderten präsent ist und eng mit Schloss Horst, mit der früheren Schlosskapelle und mit der Entwicklung des Ortes verbunden blieb. Heute gehört St. Hippolytus zu einer Pfarrei mit mehreren Gemeinden, in der Gottesdienste, offene Kirche, Trauungen und Gemeindeveranstaltungen den Alltag prägen. Damit ist der Ort für viele Menschen nicht nur ein Baudenkmal, sondern ein lebendiger Anlaufpunkt im Westen Gelsenkirchens. ([hippolytus.de](https://www.hippolytus.de/ueber-uns/orte/))
Geschichte der St. Hippolytus Church in Horst
Die Geschichte von St. Hippolytus beginnt nicht erst mit dem heutigen Kirchenbau, sondern viel früher. Die Stadt Gelsenkirchen beschreibt die älteste Hippolytus-Kirche in Horst als Schlosskapelle auf der Vorburginsel von Schloss Horst. Ihre Ursprünge hängen mit einer frühen Siedlungsentwicklung zusammen, die archäologisch an die Wende vom 11. zum 12. Jahrhundert datiert wird. Schriftlich greifbar wird die kirchliche Tradition schon 1295, als erstmals ein Geistlicher erwähnt wird. 1411 erscheint der Heilige Hippolytus als Patron, und seit Ende des 13. Jahrhunderts ist auch ein Bestattungsrecht auf dem umgebenden Kirchhof belegt. Damit entstand an dieser Stelle schon sehr früh ein religiöser und sozialer Mittelpunkt, der über die Kirche hinaus auch für die Bestattungskultur und die Ordnung des Ortes wichtig war. Um 1590 wurde die Kapelle zur selbständigen Pfarrkirche erhoben. Nach ihrer Aufgabe und dem Abriss im Jahr 1753 erhielt Horst zunächst einen Neubau in der Schlossfreiheit, später den Neubau an der heutigen Burgstraße, bevor schließlich die heutige Kirche entstand. Die Stadt nennt den Abschluss dieses historischen Weges ausdrücklich mit der 1898 geweihten neugotischen Propsteikirche an der Essener Straße. So wird verständlich, warum St. Hippolytus bis heute als Kirche mit außergewöhnlich tiefen Wurzeln wahrgenommen wird: Nicht nur der Name, sondern auch der Standort ist das Ergebnis einer langen, mehrfach verschobenen Geschichte. Die Erinnerung an die frühen Bauphasen ist in Horst bis heute präsent, unter anderem durch die Markierung des Umrisses der alten Kapelle auf der Vorburginsel. Der Patron Hippolytus, der in der lokalen Erinnerung als Schutzpatron der Pferdezüchter auftaucht, verbindet die kirchliche Tradition zusätzlich mit der älteren Wirtschafts- und Siedlungsgeschichte des Ortes. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/stadtprofil/stadtgeschichten/erinnerungsorte/die_wechselnden_standorte_der_horster_hippolytus-kirche.aspx))
Adresse, Anfahrt und Besuchszeiten
Für den praktischen Besuch ist wichtig, dass St. Hippolytus heute als aktive Kirchenadresse der Pfarrei unter Essener Str. 13–15 in 45899 Gelsenkirchen geführt wird. Das Pfarrbüro befindet sich an einem anderen Standort, nämlich auf dem Schollbruch 37 in Gelsenkirchen-Horst. Diese Unterscheidung ist hilfreich, wenn man ein Gespräch im Pfarrbüro, eine Sakramentenvorbereitung oder einen organisatorischen Termin plant, denn das Pfarramt ist der zentrale Kontaktpunkt der Pfarrei. Laut offizieller Kontaktseite ist das Büro montags bis freitags von 09:00 bis 12:00 Uhr geöffnet. Zusätzlich gibt es ein geordnetes System der offenen Kirche: In den Pfarrnachrichten vom November 2025 wurde mitgeteilt, dass die Hippolytuskirche mittwochs zwischen 10:00 und 12:00 Uhr sowie samstags von 10:30 bis 12:00 Uhr geöffnet ist, damit Besucherinnen und Besucher beten, eine Kerze anzünden oder die Kirche in Ruhe anschauen können. Für Besucher ist das besonders wertvoll, weil St. Hippolytus nicht nur zu Messezeiten interessant ist, sondern auch außerhalb der Liturgie als Raum der Stille zugänglich bleibt. Die Lage in Horst macht den Ort zudem gut als Teil eines größeren Spaziergangs durch den Stadtteil und seine historische Umgebung nutzbar. Wer den Kirchenbesuch mit weiteren Stationen verbinden will, findet in unmittelbarer Nähe die Erinnerung an Schloss Horst und die älteren Kirchenstandorte der Pfarrei. Die Pfarrei selbst betont außerdem, dass es nicht nur einen einzigen Kirchort gibt, sondern ein Netz von aktiven und gottesdienstlichen Orten mit Liebfrauen, St. Clemens Maria Hofbauer, St. Laurentius und St. Marien. So wird der Besuch von St. Hippolytus schnell zu einem Einstieg in das gesamte kirchliche Leben im nördlichen Ruhrgebiet. ([hippolytus.de](https://www.hippolytus.de/ueber-uns/orte/))
Gottesdienste, Trauungen und Gemeindeleben
St. Hippolytus ist heute vor allem ein Ort des gelebten Glaubens. Auf der offiziellen Website der Pfarrei finden sich aktuelle Gottesdienstseiten, Themenbeiträge und Hinweise auf Feiern im Kirchenjahr, was zeigt, dass die Kirche nicht nur als Denkmal verstanden wird, sondern als regulärer Gemeindestandort mit laufendem Programm. Besonders wichtig für Paare ist die klare Auskunft der Pfarrei zur Hochzeit: Grundsätzlich stehen für Trauungen alle drei Kirchen der Pfarrei zur Verfügung, also auch St. Hippolytus in Gelsenkirchen-Horst. In der Regel sind Trauungen freitags und samstags möglich; externe Priester oder Diakone können nach Absprache eingebunden werden. Die Pfarrei erklärt außerdem, dass eine kirchliche Trauung nicht zwingend in Verbindung mit einer Eucharistiefeier stattfinden muss, sondern auch als Wortgottesdienst gefeiert werden kann. Das macht den Ort für sehr unterschiedliche Paare und Lebenssituationen offen. Der Prozess beginnt immer mit einem Gespräch im Pfarrbüro, in dem die Feier vorbereitet und der Ablauf besprochen wird. St. Hippolytus ist außerdem in das soziale und kulturelle Leben des Stadtteils eingebunden. Auf der Pfarrei-Website finden sich Hinweise auf Aktionen wie Caritasarbeit, Beerdigungs-Café und gemeinsame Projekte, die zeigen, dass der Gemeindekörper weit über den Gottesdienst hinausgeht. Ein schönes Beispiel für die Verbindung von Liturgie und Ortsgeschichte ist Fronleichnam im Schloss Horst: Die Pfarrei berichtete 2025 von einer Feier in der Glashalle des Schlosses, die mit Gebeten, Liedern und einer Dialogpredigt gestaltet wurde. Solche Formate verdeutlichen, dass St. Hippolytus seine Wurzeln nicht ablegt, sondern die historische Umgebung als Teil seines heutigen religiösen Profils weiterführt. Wer also nach lebendigem Gemeindeleben sucht, findet hier eine Kirche, die Sakramente, Gemeinschaft und Stadtteilkultur nicht trennt, sondern bewusst miteinander verbindet. ([hippolytus.de](https://www.hippolytus.de/hochzeit/))
Architektur und Denkmalcharakter
Die heutige St. Hippolytus Church gehört zu jener kirchlichen Baugeneration, die in Gelsenkirchen im Zuge des starken Bevölkerungszuwachses nach 1850 entstanden ist. Die Stadt weist im Denkmalschutz-Kontext darauf hin, dass sich der Zuzug durch den Bergbau in zahlreichen Kirchenneubauten um 1900 niederschlug und dass die Kirchen dieser Zeit häufig dem Historismus zuzurechnen sind. Genau in diesem Umfeld steht St. Hippolytus als neugotische, denkmalgeschützte Kirche im Stadtteil Horst. Für die Wahrnehmung des Gebäudes ist das wichtig, weil es nicht nur eine funktionale Pfarrkirche ist, sondern auch ein bauliches Zeugnis der Stadtentwicklung in der Industrialisierungsphase. Der Stil verweist auf eine bewusste Rückbindung an mittelalterliche Formen, die im späten 19. Jahrhundert in vielen katholischen Gemeinden Westfalens beliebt waren. Die offizielle städtische Erinnerungstafel macht deutlich, dass der heutige Bau die dritte große Station in einer langen Reihe von Kirchenstandorten markiert: zuerst die Schlosskapelle, dann der Neubau in der Freiheit und schließlich die heute bestehende neugotische Propsteikirche an der Essener Straße. Damit wird die Architektur auch als historisches Narrativ lesbar. Die Kirche ist also nicht einfach ein Bau aus dem Jahr 1898, sondern das sichtbare Ergebnis einer Verlagerung des religiösen Zentrums im Laufe der Jahrhunderte. Gerade dieser Zusammenhang von Standortgeschichte und architektonischem Ausdruck macht St. Hippolytus für Stadtgeschichte, Denkmalpflege und kirchliche Identität gleichermaßen interessant. Wer das Gebäude betrachtet, sieht daher nicht nur eine schöne Kirchenfassade, sondern ein Denkmal, das für die Entwicklung Horsts, für die Erinnerung an Schloss Horst und für die christliche Geschichte eines wachsenden Ruhrgebietsstadtteils steht. ([stadtkirche-gelsenkirchen.de](https://www.stadtkirche-gelsenkirchen.de/pfarreien/))
Die Pfarrei St. Hippolytus und ihre heutigen Orte
St. Hippolytus ist heute Teil einer Pfarrei, die mehrere Lebensräume zusammenführt und dadurch weit mehr ist als nur ein einzelner Kirchstandort. Die offizielle Ortsseite der Pfarrei nennt als aktive Kirchenstandorte St. Hippolytus an der Essener Str. 13–15, Liebfrauen an der Horster Str. 301 und St. Clemens Maria Hofbauer an der Theodor-Otte-Str. 70. Hinzu kommen Gottesdienst-Orte wie St. Laurentius, Haus Marienfried und St. Marien sowie weitere Gemeindestandorte. Diese Struktur zeigt, dass die Pfarrei auf mehreren Ebenen arbeitet: liturgisch, sozial, organisatorisch und räumlich. Gerade für Menschen aus Horst ist das wichtig, weil die Pfarrei damit ein Netz von Anlaufstellen bietet, das vom Gottesdienst über Gruppenarbeit bis zu besonderen Feiern reicht. St. Hippolytus bleibt dabei der historisch aufgeladene Kernort in Horst-Mitte, während die anderen Standorte das gemeindliche Leben ergänzen. Die Pfarrei weist außerdem darauf hin, dass sie drei Gemeinden umfasst, nämlich Liebfrauen mit St. Clemens Maria Hofbauer, St. Hippolytus und St. Laurentius mit St. Marien. Das macht die Struktur leicht nachvollziehbar und zeigt zugleich, wie stark die kirchliche Präsenz im Stadtteil verwurzelt ist. In der Praxis bedeutet das: Wer nach einer Taufe, einer Hochzeit, einem Seelsorgegespräch oder einem Familiengottesdienst sucht, findet die passende Ansprechstruktur auf der gemeinsamen Website. Wer sich für lokale Geschichte interessiert, bekommt mit St. Hippolytus einen Ort, an dem sich diese Gegenwart auf fast exemplarische Weise mit der Vergangenheit verbindet. Die Pfarrei lebt von Ehrenamt, Chorarbeit, Caritas und vielen kleineren Formen von Nachbarschaft; genau darin liegt der Charme dieser Kirche: Sie ist groß genug, um Geschichte zu tragen, und nah genug, um im Alltag eine Rolle zu spielen. ([hippolytus.de](https://www.hippolytus.de/ueber-uns/orte/))
Quellen:
- Pfarrei St. Hippolytus - Kirchorte
- Pfarrei St. Hippolytus - Kontakt
- Pfarrei St. Hippolytus - Hochzeit
- Stadt Gelsenkirchen - Die wechselnden Standorte der Horster Hippolytus-Kirche
- Stadt Gelsenkirchen - Die Vorburg / Schloss Horst
- Kath. Stadtdekanat Gelsenkirchen - Pfarreien
- Pfarrei St. Hippolytus - Pfarrnachrichten November 2025
St. Hippolytus Church | Geschichte & Öffnungszeiten
St. Hippolytus Church in Gelsenkirchen-Horst ist ein Ort, an dem sich lokale Geschichte, kirchliches Leben und Stadtteilidentität auf sehr dichte Weise überlagern. Wer die Kirche heute besucht, begegnet nicht nur einem Gotteshaus, sondern auch einem Standort, an dem sich die Erinnerung an die frühen Kirchen von Horst, die Entwicklung des Stadtteils und die heutige Arbeit der Pfarrei miteinander verbinden. Die aktive Kirche wird von der Pfarrei an der Essener Str. 13–15 geführt, das Pfarrbüro liegt auf dem Schollbruch 37. Gleichzeitig zeigt die historische Überlieferung, dass der Name Hippolytus in Horst schon seit Jahrhunderten präsent ist und eng mit Schloss Horst, mit der früheren Schlosskapelle und mit der Entwicklung des Ortes verbunden blieb. Heute gehört St. Hippolytus zu einer Pfarrei mit mehreren Gemeinden, in der Gottesdienste, offene Kirche, Trauungen und Gemeindeveranstaltungen den Alltag prägen. Damit ist der Ort für viele Menschen nicht nur ein Baudenkmal, sondern ein lebendiger Anlaufpunkt im Westen Gelsenkirchens. ([hippolytus.de](https://www.hippolytus.de/ueber-uns/orte/))
Geschichte der St. Hippolytus Church in Horst
Die Geschichte von St. Hippolytus beginnt nicht erst mit dem heutigen Kirchenbau, sondern viel früher. Die Stadt Gelsenkirchen beschreibt die älteste Hippolytus-Kirche in Horst als Schlosskapelle auf der Vorburginsel von Schloss Horst. Ihre Ursprünge hängen mit einer frühen Siedlungsentwicklung zusammen, die archäologisch an die Wende vom 11. zum 12. Jahrhundert datiert wird. Schriftlich greifbar wird die kirchliche Tradition schon 1295, als erstmals ein Geistlicher erwähnt wird. 1411 erscheint der Heilige Hippolytus als Patron, und seit Ende des 13. Jahrhunderts ist auch ein Bestattungsrecht auf dem umgebenden Kirchhof belegt. Damit entstand an dieser Stelle schon sehr früh ein religiöser und sozialer Mittelpunkt, der über die Kirche hinaus auch für die Bestattungskultur und die Ordnung des Ortes wichtig war. Um 1590 wurde die Kapelle zur selbständigen Pfarrkirche erhoben. Nach ihrer Aufgabe und dem Abriss im Jahr 1753 erhielt Horst zunächst einen Neubau in der Schlossfreiheit, später den Neubau an der heutigen Burgstraße, bevor schließlich die heutige Kirche entstand. Die Stadt nennt den Abschluss dieses historischen Weges ausdrücklich mit der 1898 geweihten neugotischen Propsteikirche an der Essener Straße. So wird verständlich, warum St. Hippolytus bis heute als Kirche mit außergewöhnlich tiefen Wurzeln wahrgenommen wird: Nicht nur der Name, sondern auch der Standort ist das Ergebnis einer langen, mehrfach verschobenen Geschichte. Die Erinnerung an die frühen Bauphasen ist in Horst bis heute präsent, unter anderem durch die Markierung des Umrisses der alten Kapelle auf der Vorburginsel. Der Patron Hippolytus, der in der lokalen Erinnerung als Schutzpatron der Pferdezüchter auftaucht, verbindet die kirchliche Tradition zusätzlich mit der älteren Wirtschafts- und Siedlungsgeschichte des Ortes. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/stadtprofil/stadtgeschichten/erinnerungsorte/die_wechselnden_standorte_der_horster_hippolytus-kirche.aspx))
Adresse, Anfahrt und Besuchszeiten
Für den praktischen Besuch ist wichtig, dass St. Hippolytus heute als aktive Kirchenadresse der Pfarrei unter Essener Str. 13–15 in 45899 Gelsenkirchen geführt wird. Das Pfarrbüro befindet sich an einem anderen Standort, nämlich auf dem Schollbruch 37 in Gelsenkirchen-Horst. Diese Unterscheidung ist hilfreich, wenn man ein Gespräch im Pfarrbüro, eine Sakramentenvorbereitung oder einen organisatorischen Termin plant, denn das Pfarramt ist der zentrale Kontaktpunkt der Pfarrei. Laut offizieller Kontaktseite ist das Büro montags bis freitags von 09:00 bis 12:00 Uhr geöffnet. Zusätzlich gibt es ein geordnetes System der offenen Kirche: In den Pfarrnachrichten vom November 2025 wurde mitgeteilt, dass die Hippolytuskirche mittwochs zwischen 10:00 und 12:00 Uhr sowie samstags von 10:30 bis 12:00 Uhr geöffnet ist, damit Besucherinnen und Besucher beten, eine Kerze anzünden oder die Kirche in Ruhe anschauen können. Für Besucher ist das besonders wertvoll, weil St. Hippolytus nicht nur zu Messezeiten interessant ist, sondern auch außerhalb der Liturgie als Raum der Stille zugänglich bleibt. Die Lage in Horst macht den Ort zudem gut als Teil eines größeren Spaziergangs durch den Stadtteil und seine historische Umgebung nutzbar. Wer den Kirchenbesuch mit weiteren Stationen verbinden will, findet in unmittelbarer Nähe die Erinnerung an Schloss Horst und die älteren Kirchenstandorte der Pfarrei. Die Pfarrei selbst betont außerdem, dass es nicht nur einen einzigen Kirchort gibt, sondern ein Netz von aktiven und gottesdienstlichen Orten mit Liebfrauen, St. Clemens Maria Hofbauer, St. Laurentius und St. Marien. So wird der Besuch von St. Hippolytus schnell zu einem Einstieg in das gesamte kirchliche Leben im nördlichen Ruhrgebiet. ([hippolytus.de](https://www.hippolytus.de/ueber-uns/orte/))
Gottesdienste, Trauungen und Gemeindeleben
St. Hippolytus ist heute vor allem ein Ort des gelebten Glaubens. Auf der offiziellen Website der Pfarrei finden sich aktuelle Gottesdienstseiten, Themenbeiträge und Hinweise auf Feiern im Kirchenjahr, was zeigt, dass die Kirche nicht nur als Denkmal verstanden wird, sondern als regulärer Gemeindestandort mit laufendem Programm. Besonders wichtig für Paare ist die klare Auskunft der Pfarrei zur Hochzeit: Grundsätzlich stehen für Trauungen alle drei Kirchen der Pfarrei zur Verfügung, also auch St. Hippolytus in Gelsenkirchen-Horst. In der Regel sind Trauungen freitags und samstags möglich; externe Priester oder Diakone können nach Absprache eingebunden werden. Die Pfarrei erklärt außerdem, dass eine kirchliche Trauung nicht zwingend in Verbindung mit einer Eucharistiefeier stattfinden muss, sondern auch als Wortgottesdienst gefeiert werden kann. Das macht den Ort für sehr unterschiedliche Paare und Lebenssituationen offen. Der Prozess beginnt immer mit einem Gespräch im Pfarrbüro, in dem die Feier vorbereitet und der Ablauf besprochen wird. St. Hippolytus ist außerdem in das soziale und kulturelle Leben des Stadtteils eingebunden. Auf der Pfarrei-Website finden sich Hinweise auf Aktionen wie Caritasarbeit, Beerdigungs-Café und gemeinsame Projekte, die zeigen, dass der Gemeindekörper weit über den Gottesdienst hinausgeht. Ein schönes Beispiel für die Verbindung von Liturgie und Ortsgeschichte ist Fronleichnam im Schloss Horst: Die Pfarrei berichtete 2025 von einer Feier in der Glashalle des Schlosses, die mit Gebeten, Liedern und einer Dialogpredigt gestaltet wurde. Solche Formate verdeutlichen, dass St. Hippolytus seine Wurzeln nicht ablegt, sondern die historische Umgebung als Teil seines heutigen religiösen Profils weiterführt. Wer also nach lebendigem Gemeindeleben sucht, findet hier eine Kirche, die Sakramente, Gemeinschaft und Stadtteilkultur nicht trennt, sondern bewusst miteinander verbindet. ([hippolytus.de](https://www.hippolytus.de/hochzeit/))
Architektur und Denkmalcharakter
Die heutige St. Hippolytus Church gehört zu jener kirchlichen Baugeneration, die in Gelsenkirchen im Zuge des starken Bevölkerungszuwachses nach 1850 entstanden ist. Die Stadt weist im Denkmalschutz-Kontext darauf hin, dass sich der Zuzug durch den Bergbau in zahlreichen Kirchenneubauten um 1900 niederschlug und dass die Kirchen dieser Zeit häufig dem Historismus zuzurechnen sind. Genau in diesem Umfeld steht St. Hippolytus als neugotische, denkmalgeschützte Kirche im Stadtteil Horst. Für die Wahrnehmung des Gebäudes ist das wichtig, weil es nicht nur eine funktionale Pfarrkirche ist, sondern auch ein bauliches Zeugnis der Stadtentwicklung in der Industrialisierungsphase. Der Stil verweist auf eine bewusste Rückbindung an mittelalterliche Formen, die im späten 19. Jahrhundert in vielen katholischen Gemeinden Westfalens beliebt waren. Die offizielle städtische Erinnerungstafel macht deutlich, dass der heutige Bau die dritte große Station in einer langen Reihe von Kirchenstandorten markiert: zuerst die Schlosskapelle, dann der Neubau in der Freiheit und schließlich die heute bestehende neugotische Propsteikirche an der Essener Straße. Damit wird die Architektur auch als historisches Narrativ lesbar. Die Kirche ist also nicht einfach ein Bau aus dem Jahr 1898, sondern das sichtbare Ergebnis einer Verlagerung des religiösen Zentrums im Laufe der Jahrhunderte. Gerade dieser Zusammenhang von Standortgeschichte und architektonischem Ausdruck macht St. Hippolytus für Stadtgeschichte, Denkmalpflege und kirchliche Identität gleichermaßen interessant. Wer das Gebäude betrachtet, sieht daher nicht nur eine schöne Kirchenfassade, sondern ein Denkmal, das für die Entwicklung Horsts, für die Erinnerung an Schloss Horst und für die christliche Geschichte eines wachsenden Ruhrgebietsstadtteils steht. ([stadtkirche-gelsenkirchen.de](https://www.stadtkirche-gelsenkirchen.de/pfarreien/))
Die Pfarrei St. Hippolytus und ihre heutigen Orte
St. Hippolytus ist heute Teil einer Pfarrei, die mehrere Lebensräume zusammenführt und dadurch weit mehr ist als nur ein einzelner Kirchstandort. Die offizielle Ortsseite der Pfarrei nennt als aktive Kirchenstandorte St. Hippolytus an der Essener Str. 13–15, Liebfrauen an der Horster Str. 301 und St. Clemens Maria Hofbauer an der Theodor-Otte-Str. 70. Hinzu kommen Gottesdienst-Orte wie St. Laurentius, Haus Marienfried und St. Marien sowie weitere Gemeindestandorte. Diese Struktur zeigt, dass die Pfarrei auf mehreren Ebenen arbeitet: liturgisch, sozial, organisatorisch und räumlich. Gerade für Menschen aus Horst ist das wichtig, weil die Pfarrei damit ein Netz von Anlaufstellen bietet, das vom Gottesdienst über Gruppenarbeit bis zu besonderen Feiern reicht. St. Hippolytus bleibt dabei der historisch aufgeladene Kernort in Horst-Mitte, während die anderen Standorte das gemeindliche Leben ergänzen. Die Pfarrei weist außerdem darauf hin, dass sie drei Gemeinden umfasst, nämlich Liebfrauen mit St. Clemens Maria Hofbauer, St. Hippolytus und St. Laurentius mit St. Marien. Das macht die Struktur leicht nachvollziehbar und zeigt zugleich, wie stark die kirchliche Präsenz im Stadtteil verwurzelt ist. In der Praxis bedeutet das: Wer nach einer Taufe, einer Hochzeit, einem Seelsorgegespräch oder einem Familiengottesdienst sucht, findet die passende Ansprechstruktur auf der gemeinsamen Website. Wer sich für lokale Geschichte interessiert, bekommt mit St. Hippolytus einen Ort, an dem sich diese Gegenwart auf fast exemplarische Weise mit der Vergangenheit verbindet. Die Pfarrei lebt von Ehrenamt, Chorarbeit, Caritas und vielen kleineren Formen von Nachbarschaft; genau darin liegt der Charme dieser Kirche: Sie ist groß genug, um Geschichte zu tragen, und nah genug, um im Alltag eine Rolle zu spielen. ([hippolytus.de](https://www.hippolytus.de/ueber-uns/orte/))
Quellen:
- Pfarrei St. Hippolytus - Kirchorte
- Pfarrei St. Hippolytus - Kontakt
- Pfarrei St. Hippolytus - Hochzeit
- Stadt Gelsenkirchen - Die wechselnden Standorte der Horster Hippolytus-Kirche
- Stadt Gelsenkirchen - Die Vorburg / Schloss Horst
- Kath. Stadtdekanat Gelsenkirchen - Pfarreien
- Pfarrei St. Hippolytus - Pfarrnachrichten November 2025
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5. Juni 2023
Eine wunderbare Möglichkeit, in Weihnachtsstimmung zu kommen. Wir konnten ein ausgezeichnetes Konzert mit Chor, Solisten und Instrumentalisten genießen. Vielen Dank!
G. Wittka (witty)
20. Januar 2019
Eine sehr schöne Pfarrkirche, die Ende des 19. Jahrhunderts im neugotischen Backsteinstil erbaut wurde. Ein einzigartiges Merkmal ist die Galerie der Pfarrpriester in der Sakristei. Die Orgel mit ihren spanischen Trompeten und einem Sternengeläut ist ebenfalls sehr beeindruckend. Vergessen Sie nicht die handgemachte Serviette, die das ganze Jahr über in der "Werktagskapelle" hängt. Die Buntglasfenster im Chor sind besonders leuchtend am Nachmittag, wenn die Sonne scheint. Es gibt viele andere Sehenswürdigkeiten in der Kirche, die zur Meditation anregen, darunter eine kleine Skulptur, die einen "Lebensweg" darstellt.
