Marienhospital Gelsenkirchen
(521 Bewertungen)

Gelsenkirchen

Virchowstraße 135, 45886 Gelsenkirchen-Süd, Deutschland

Marienhospital Gelsenkirchen | Ärzte & Besuchszeiten

Das Marienhospital Gelsenkirchen ist ein modernes Akut- und Unfallkrankenhaus an der Virchowstraße 135 im Stadtteil Ückendorf beziehungsweise Gelsenkirchen-Süd. Das Haus verbindet eine lange Geschichte mit einem breiten medizinischen Angebot und versorgt Patientinnen und Patienten in zahlreichen spezialisierten Kliniken und Fachabteilungen. Mit aktuell 568 Betten, mehr als vierzehn Kliniken und Fachabteilungen sowie der Funktion als akademisches Lehrkrankenhaus ist das Marienhospital ein bedeutender Gesundheitsstandort in Gelsenkirchen und der Region.

Die Suchanfragen rund um das Krankenhaus zeigen, wonach Patientinnen, Patienten und Angehörige besonders häufig suchen: nach Ärzten und Teams, den Fachbereichen Gynäkologie, Geburtshilfe, Urologie, Orthopädie, Chirurgie und Kardiologie, nach der Kinderklinik, Besuchszeiten, Telefonnummer, Anfahrt, Parkmöglichkeiten und Bewertungen. Diese Übersicht ordnet die wichtigsten Informationen ein und hilft dabei, den passenden Ansprechpartner oder die zuständige Klinik schneller zu finden.

Wichtig ist die geografische Einordnung: Das Marienhospital Gelsenkirchen liegt nicht in Buer, sondern im südlichen Stadtgebiet im Stadtteil Ückendorf. Das Sankt Marien-Hospital Buer ist ein eigenständiger Standort. Wer nach dem Marienhospital Gelsenkirchen Ückendorf, der Adresse Virchowstraße oder dem zentralen Telefonanschluss sucht, meint in der Regel das hier beschriebene Krankenhaus.

Marienhospital Gelsenkirchen: Geschichte, Standort und medizinisches Profil

Die Geschichte des Marienhospitals reicht bis in das Jahr 1869 zurück. Am 24. Mai 1869, dem Fest Maria Hilf, eröffnete die katholische Kirchengemeinde St. Augustinus durch Pfarrer Heinrich Spaller das erste Hospital in der damaligen Gemeinde Gelsenkirchen. Der ursprüngliche Standort befand sich an der Kirchstraße 7 und damit nicht am heutigen Standort in Ückendorf. Die Gründung fiel in eine Zeit, in der die schnell wachsende Eisenindustrie und der Bergbau für viele Arbeitsplätze sorgten, zugleich aber zahlreiche Arbeitsunfälle und gesundheitliche Belastungen mit sich brachten.

Am Anfang war das Hospital sehr klein. Im Juli 1869 war die maximale Aufnahmekapazität des provisorischen Betriebs mit 23 Patienten bereits erreicht. Das Haus versorgte zunächst vor allem männliche Verletzte, darunter Arbeiter aus Industrie und Bergbau. Die Nachfrage stieg jedoch rasch. Für die Jahre 1870 bis 1872 werden deutlich wachsende Patientenzahlen beschrieben. Zusätzlich belasteten Epidemien wie Pocken, Typhus, Ruhr und andere Infektionskrankheiten die Gesundheitsversorgung. Das zunächst als Übergangslösung gedachte Haus wurde dadurch schnell zu klein.

Im Februar 1873 übernahm das Marienhospital die ersten Patienten an einem neuen Standort an der Kirchstraße und Ecke Ringstraße. Dort blieb es bis 1977. Während dieser Zeit wurde das Krankenhaus mehrfach erweitert und an den medizinischen Fortschritt angepasst. Die Krankenhauskapelle war über viele Jahrzehnte ein prägendes Element und steht bis heute für die christliche Tradition des Hauses. Seelsorge, menschliche Zuwendung und die Begleitung in schwierigen Lebenssituationen gehören damit ebenso zur Geschichte des Marienhospitals wie die Entwicklung moderner medizinischer Verfahren.

Der heutige Standort entstand auf einem ehemaligen Zechengelände. Die Grundsteinlegung erfolgte am 30. November 1972 durch Bischof Dr. Franz Hengsbach. Am 29. März 1977 nahm das neue Marienhospital an der Virchowstraße seinen Betrieb auf. Der Umzug markierte den Übergang von einem historisch gewachsenen innerstädtischen Krankenhaus zu einem größeren, zeitgemäßen Klinikstandort. Heute versteht sich das Haus als hochspezialisiertes und zugleich breit aufgestelltes Akutkrankenhaus. Als akademisches Lehrkrankenhaus engagiert es sich außerdem in der Ausbildung des medizinischen Nachwuchses und arbeitet mit Hochschulen zusammen.

Nach Angaben des Hauses werden jährlich mehr als 26.000 stationäre und über 60.000 ambulante Patientinnen und Patienten behandelt. Diese Zahlen machen deutlich, dass das Marienhospital nicht nur für einzelne Stadtteile, sondern für viele Menschen aus Gelsenkirchen und der umliegenden Region eine wichtige Anlaufstelle ist. Die Kombination aus Notfallversorgung, spezialisierten Zentren, operativen Fachbereichen, Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin sowie internistischen Disziplinen prägt das medizinische Profil.

Ärzte und Teams im Marienhospital Gelsenkirchen

Wer nach Marienhospital Gelsenkirchen Ärzte, Kardiologie Team, Urologie Team oder Chirurgie Team sucht, möchte meist nicht nur einen Namen finden, sondern verstehen, welcher Fachbereich für das eigene Anliegen zuständig ist. Das Krankenhaus organisiert seine medizinische Versorgung in spezialisierten Kliniken. Dazu gehören unter anderem die Klinik für Kardiologie, Angiologie und interne Intensivmedizin, die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und endokrine Chirurgie, die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, die Klinik für Neonatologie, Kinder- und Jugendmedizin, die Klinik für Urologie sowie das Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie, Hand- und Fußchirurgie.

In der Kardiologie wird das ärztliche Team von Priv.-Doz. Dr. med. Axel Kloppe geleitet. Die Klinik besteht seit 1988 und verfügt über 122 Planbetten. Ergänzend gibt es eine interdisziplinäre Intensivstation mit 18 Betten sowie eine Intermediate-Care-Station mit acht Betten. Behandelt werden verschiedene kardiologische und angiologische Krankheitsbilder. Zum Angebot gehören unter anderem moderne Herzkatheterverfahren und die Implantation von Gefäßstützen. Die Klinik verfügt außerdem über Fachwissen in Rhythmologie, interventioneller Kardiologie und internistischer Intensivmedizin.

Die chirurgischen Teams arbeiten in der Allgemein-, Viszeral- und endokrinen Chirurgie sowie in der Thoraxchirurgie. Chefarzt der Chirurgie ist Prof. Dr. med. Andreas Martin Raffel. Die Klinik nennt als Ziel eine möglichst individuell passende Behandlung und führt viele Eingriffe, wenn medizinisch sinnvoll, minimalinvasiv durch. Zur chirurgischen Versorgung gehören Diagnostik, Operation und Nachsorge. Ein Kompetenznetzwerk aus spezialisierten Ärztinnen und Ärzten ermöglicht außerdem den interdisziplinären Austausch, beispielsweise in Tumorkonferenzen.

In der Urologie, Kinderurologie und urologischen Onkologie ist Dr. med. Alexander Göll Chefarzt. Die Abteilung beschreibt sich als einzige urologische Abteilung in Gelsenkirchen, die die gesamte urologische Versorgung in Gelsenkirchen und Umgebung abdeckt. Zum Spektrum gehören Erkrankungen der Harnorgane, der Prostata, der Nieren und der ableitenden Harnwege. Auch urologische Tumorerkrankungen werden behandelt. Kinderurologische Fälle können in enger Zusammenarbeit mit der Kinderklinik betreut werden.

Das Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie, Hand- und Fußchirurgie wird von Prof. Dr. med. Christian Wedemeyer geleitet. Behandelt werden Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparates bei Erwachsenen und Kindern. Zum Spektrum zählen unter anderem Endoprothetik, Revisionsendoprothetik, Unfallchirurgie, Handchirurgie und orthopädische Sportmedizin. Das Zentrum setzt arthroskopische, minimalinvasive und korrigierende Verfahren ein und nennt auch robotergestützte Operationstechniken als Teil der modernen Ausstattung.

Für Angehörige und Patientinnen ist die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe besonders relevant. Chefarzt ist Prof. Dr. med. Pawel Mach. Die Abteilung verbindet Schwangerschaftsbetreuung, Geburtshilfe und Frauenheilkunde. Bei medizinischen Fragen sollte grundsätzlich die zuständige Klinik oder das jeweilige Sekretariat kontaktiert werden, da Terminvergabe, Sprechstunden und Ansprechpartner je nach Fachbereich unterschiedlich organisiert sind.

Gynäkologie, Geburtshilfe und Kinderklinik

Die Geburtshilfe gehört zu den meistgesuchten Bereichen des Marienhospitals Gelsenkirchen. Das Haus begleitet werdende Eltern von der Schwangerschaft bis zur Geburt und ist auf die Betreuung von Risikoschwangerschaften sowie die Versorgung zu früh geborener Kinder spezialisiert. Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe arbeitet eng mit der Klinik für Neonatologie, Kinder- und Jugendmedizin zusammen. Beide Bereiche bilden gemeinsam das Perinatalzentrum Gelsenkirchen.

Das Marienhospital bezeichnet sich als größte Geburtsklinik in Gelsenkirchen. Auf der offiziellen Seite werden mehr als 1.800 Geburten jährlich für die Geburtshilfe insgesamt genannt; auf einer Leistungsseite wird außerdem von etwa 1.000 Kindern berichtet, die jährlich in der Klinik zur Welt kommen. Da diese Angaben unterschiedliche Bezugsgrößen und Seitenstände haben können, sollten werdende Eltern für aktuelle Zahlen direkt die Geburtshilfe kontaktieren. Unabhängig davon ist die enge Verbindung von Schwangerenambulanz, Kreißsaal, Sectio-Operationsbereich, Wochenpflege und Neugeborenen-Intensivstation ein zentrales Merkmal des Hauses.

Die Geburtshilfe unterstützt eine möglichst natürliche Geburt und bietet verschiedene Möglichkeiten zur Geburtserleichterung an. Genannt werden unter anderem Homöopathie, Akupunktur, Massagen, schmerzlindernde Medikamente und die Periduralanästhesie. Auch eine Entbindung in der Gebärwanne ist möglich. Moderne Untersuchungs- und Überwachungsgeräte dienen dazu, Mutter und Kind während der Geburt medizinisch zu begleiten. Nach der Geburt werden wichtige Untersuchungen wie U2, Stoffwechselscreening, Hörtest sowie Ultraschalluntersuchungen der kindlichen Nieren und Hüften durchgeführt.

Die Geburtshilfe und Neonatologie sind seit Sommer 2012 als Perinatalzentrum der Stufe I zertifiziert. Diese höchste Versorgungsstufe setzt eine enge räumliche und personelle Verbindung zwischen Geburtshilfe und Neonatologie voraus. Sie ist besonders für Risikoschwangerschaften und Frühgeburten von Bedeutung. Als Beispiele für betreute Risiken nennt die Klinik Mehrlinge, Diabetes in der Schwangerschaft, Schwangerschaftshochdruck, eine vorgeburtliche Mangelversorgung, kindliche Fehlbildungen und drohende Frühgeburten.

Die Klinik für Neonatologie, Kinder- und Jugendmedizin verfügt über eine Neugeborenen-Intensivstation mit fünf Beatmungsplätzen und 16 speziellen Behandlungsplätzen für Früh- und Neugeborene. Bei Risikogeburten ist ein Kinderarzt im Kreißsaal anwesend. Die Kinderklinik verfügt insgesamt über 80 Regelbetten und behandelt jährlich ungefähr 4.700 stationäre sowie rund 15.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Zu den Schwerpunkten gehören unter anderem Neonatologie, Kinderkardiologie, Diabetologie, Endokrinologie, Kinderchirurgie, Neuropädiatrie, Pulmologie und Allergologie.

Für Besuche in der Kinderklinik gilt laut Klinikseite grundsätzlich eine Begrenzung auf maximal zwei Besuchspersonen pro Patientin oder Patient. Als Besuchszeit werden 10:00 bis 20:00 Uhr genannt. Bei Intensivstationen gelten besondere Regelungen. Dort sind die täglichen Besuchszeiten von 14:00 bis 18:00 Uhr angegeben. Wer außerhalb dieser Zeit kommen möchte, sollte dies vorher mit dem Stationsteam abstimmen, weil Untersuchungen, Visiten, Therapien und Übergaben den Tagesablauf bestimmen.

Urologie, Orthopädie und Chirurgie: wichtige Fachbereiche

Die Urologie des Marienhospitals Gelsenkirchen behandelt Erwachsene und Kinder. Das Leistungsspektrum umfasst Erkrankungen der Nieren, Harnleiter, Blase, Prostata und des äußeren Genitals. In der operativen Urologie werden unter anderem endoskopische und perkutane Verfahren zur Behandlung von Nieren- und Harnleitersteinen eingesetzt. Auch Nierenerkrankungen, gutartige Prostatavergrößerungen und urologische Krebserkrankungen gehören zum Spektrum. Die Abteilung nennt verschiedene Laserverfahren und verweist auf die Behandlung der Prostata mit dem Greenlight-Laser.

Ein besonderer Schwerpunkt ist die Kinderurologie. Behandelt werden angeborene Fehlbildungen des Urogenitaltraktes, Hodenhochstand, Vorhautverengung, Harntransportstörungen, vesikoureteraler Reflux sowie häufige oder fieberhafte Harnwegsinfektionen im Kindesalter. Wenn eine ambulante Behandlung nicht ausreicht, können Kinder in der Pädiatrie aufgenommen und gemeinsam von Urologinnen, Urologen, Kinderärztinnen und Kinderärzten betreut werden. Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit ist besonders wichtig, wenn ein Krankheitsbild mehrere medizinische Bereiche betrifft.

Die Orthopädie und Unfallchirurgie richtet sich an Patientinnen und Patienten mit Erkrankungen, Verletzungen und Verletzungsfolgen des Bewegungsapparates. Das Zentrum behandelt Erwachsene und Kinder und verbindet orthopädische, unfallchirurgische, handchirurgische und fußchirurgische Kompetenz. Zu den genannten Bereichen zählen Endoprothetik und Revisionsendoprothetik, Unfallchirurgie, Handchirurgie und orthopädische Sportmedizin. In der Kinderorthopädie besteht eine enge Zusammenarbeit mit Pädiatrie, Neuropädiatrie, Geburtshilfe, Physiotherapie und Orthopädietechnik.

Bei Kindern können beispielsweise angeborene Fehlstellungen, Erkrankungen der Hüfte, Probleme an den Wachstumsfugen oder Fußfehlstellungen behandelt werden. Die Klinik nennt die Ultraschalluntersuchung der Säuglingshüfte als wichtige Möglichkeit, Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen. Bei angeborenen Klumpfußfehlstellungen wird bis zum dritten Lebensjahr die Ponseti-Technik eingesetzt. Ob eine konservative Therapie, eine Operation oder eine weiterführende Untersuchung sinnvoll ist, hängt immer vom individuellen Befund ab und wird in der jeweiligen Spezialsprechstunde entschieden.

Die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und endokrine Chirurgie sowie Thoraxchirurgie deckt ein breites Spektrum ab. Die Chirurgie legt nach eigenen Angaben Wert auf vollständige Diagnostik, eine passende operative Strategie und die Nachsorge. Minimalinvasive Verfahren können die körperliche Belastung, Schmerzen und Aufenthaltsdauer reduzieren, sind aber nicht bei jedem Eingriff geeignet. In komplexen Fällen arbeiten verschiedene Fachrichtungen zusammen. Dazu gehören beispielsweise Onkologie, Radiologie, Gastroenterologie, Kardiologie, Intensivmedizin und Pflegeexpertinnen.

Für Patientinnen und Patienten, die eine weitere Einschätzung wünschen, bietet die chirurgische Klinik auch die Möglichkeit einer Zweitmeinung an. Termine, Voraussetzungen und benötigte Unterlagen sollten vorab mit dem Sekretariat geklärt werden. Die telefonischen Erreichbarkeiten unterscheiden sich nach Fachbereich. Für die zentrale Orientierung steht der Anschluss +49 209 172-0 zur Verfügung.

Kardiologie, Intensivmedizin und interdisziplinäre Versorgung

Die Klinik für Kardiologie, Angiologie und interne Intensivmedizin ist ein zentraler medizinischer Schwerpunkt des Marienhospitals. Sie behandelt Herz-Kreislauf-Erkrankungen und angiologische Krankheitsbilder und verfügt über 122 Planbetten. Ergänzt wird das Angebot durch 18 Betten auf der interdisziplinären Intensivstation und acht Betten auf der Intermediate-Care-Station. Dadurch können auch Patientinnen und Patienten mit schweren oder lebensbedrohlichen Herz-Kreislauf-Erkrankungen engmaschig überwacht und behandelt werden.

Zum kardiologischen Angebot gehören diagnostische und interventionelle Verfahren. Die Klinik nennt unter anderem Herzkatheteruntersuchungen, die Implantation von Stents, rhythmologische Verfahren und die Versorgung mit aktiven Herzrhythmusimplantaten. In der modernen Kardiologie werden außerdem Echokardiografie, Gefäßdiagnostik sowie kardiale Schnittbildverfahren eingesetzt. Welche Untersuchung erforderlich ist, richtet sich nach den Beschwerden, Vorerkrankungen und Befunden. Bei akuten Symptomen wie starken Brustschmerzen, plötzlicher Atemnot, Bewusstlosigkeit oder einem Verdacht auf Herzinfarkt ist nicht die reguläre Terminvergabe, sondern der Notruf 112 zuständig.

Die interdisziplinäre Intensivmedizin betreut schwer erkrankte Patientinnen und Patienten verschiedener Fachrichtungen. Auf der Intensivstation gelten andere Besuchsbedingungen als auf Normalstationen. Die allgemeinen Besuchszeiten der Intensivstation sind täglich von 14:00 bis 18:00 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten kann ein Besuch nach vorheriger telefonischer Abstimmung möglich sein. Das Krankenhaus bittet Familien außerdem darum, eine feste Kontaktperson zu benennen, über die medizinische Informationen innerhalb der Familie weitergegeben werden können.

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit ist ein wiederkehrendes Prinzip des Marienhospitals. Geburtshilfe und Neonatologie arbeiten im Perinatalzentrum zusammen. Urologie und Kinderklinik kooperieren bei kinderurologischen Erkrankungen. In der Orthopädie werden Kinder gemeinsam mit Pädiatrie, Neuropädiatrie, Physiotherapie und Orthopädietechnik versorgt. Das Kontinenz- und Beckenbodenzentrum verbindet Proktologie, Urologie, Gynäkologie, Gastroenterologie, Radiologie und Physiotherapie. In der Onkologie beraten sich die beteiligten Fachbereiche in Tumorboards.

Diese Struktur ist insbesondere dann hilfreich, wenn Beschwerden nicht eindeutig nur einem Organ oder einer Fachdisziplin zugeordnet werden können. Patientinnen und Patienten erhalten dadurch Zugang zu mehreren Perspektiven. Gleichzeitig bleibt die konkrete Zuständigkeit vom Aufnahmegrund abhängig. Wer bereits eine Überweisung, einen Arztbrief oder Befunde besitzt, sollte diese Unterlagen zum Termin mitbringen. Für Notfälle gelten die gesetzlichen Notfallstrukturen; bei akuter Lebensgefahr sollte unmittelbar die 112 gewählt werden.

Anfahrt, Parken, Telefonnummer und Besuchszeiten

Die Adresse des Marienhospitals Gelsenkirchen lautet Virchowstraße 135, 45886 Gelsenkirchen. Diese Anschrift gilt für die medizinischen Angelegenheiten und den Krankenhausstandort. Der Verwaltungssitz befindet sich an der Virchowstraße 122. Für die Navigation mit dem Auto sollte die genaue Zieladresse des Krankenhauses verwendet werden, da einzelne Gebäude und Zufahrten voneinander abweichen können.

Mit der Bahn ist das Marienhospital ebenfalls gut erreichbar. Der Gelsenkirchener Hauptbahnhof liegt ungefähr einen Kilometer vom Krankenhaus entfernt. Von dort fahren die Buslinien 388 und 389 direkt zum Marienhospital. Die Haltestelle trägt den Namen Marienhospital Gelsenkirchen. Für eine aktuelle Verbindung sollten Reisende am Tag des Besuchs die Fahrplanauskunft des Verkehrsunternehmens prüfen, da Baustellen, Umleitungen und Fahrplanänderungen möglich sind.

Für die Anreise mit dem Auto steht direkt am Krankenhaus ein von einer externen Firma bewirtschaftetes Parkhaus mit zahlreichen Parkplätzen zur Verfügung. Die Parkgebühr beträgt 1 Euro je 40 Minuten, maximal 7 Euro pro Tag. Nach den aktuellen Hinweisen des Krankenhauses ist die Zahlung an den Kassenautomaten nur noch bargeldlos mit EC-Karte oder Kreditkarte möglich. Bargeld, Münzen und Banknoten werden dort nicht akzeptiert. Bei Verlust der Parkkarte wird eine Gebühr von 15 Euro genannt.

Menschen mit Behinderung können für längere Aufenthalte oder Besuche die gekennzeichneten Behindertenparkplätze im Parkhaus nutzen. Dort steht ein Aufzug zur Verfügung. Der Haupteingang des Marienhospitals ist ebenerdig und barrierefrei erreichbar. Bei besonderen Mobilitätsanforderungen empfiehlt es sich, vorab mit dem Krankenhaus oder der zuständigen Station zu klären, welcher Eingang und welcher Weg am besten geeignet sind.

Die zentrale Telefonnummer lautet +49 209 172-0. Viele Kliniken verfügen über eigene Sekretariate und Durchwahlen. Dazu gehören beispielsweise die Kardiologie, Urologie, Orthopädie, Chirurgie, Geburtshilfe und Kinderklinik. Die direkte Telefonnummer kann die Bearbeitung von Terminwünschen beschleunigen, insbesondere wenn bereits feststeht, welche Fachabteilung zuständig ist. Bei allgemeinen Fragen, Unsicherheit über die Zuständigkeit oder nicht erreichbaren Fachsekretariaten ist der zentrale Anschluss ein geeigneter erster Kontakt.

Die Besuchszeiten unterscheiden sich nach Station und Fachbereich. Auf der Kinderklinikseite werden Besuche von 10:00 bis 20:00 Uhr sowie maximal zwei Besuchspersonen pro Patientin oder Patient genannt. Auf der interdisziplinären Intensivstation gelten täglich 14:00 bis 18:00 Uhr. Außerhalb der regulären Zeiten sollte der Besuch telefonisch abgestimmt werden. Besucherinnen und Besucher sollten Rücksicht auf Ruhezeiten, Untersuchungen, Visiten und die Belastbarkeit der Patientinnen und Patienten nehmen.

Bewertungen, Orientierung für Patienten und wichtige Hinweise

Bei der Suche nach Marienhospital Gelsenkirchen Rezensionen, Bewertungen oder Erfahrungen finden Interessierte unterschiedliche Einschätzungen. Das angegebene Bewertungsprofil weist eine Bewertung von 3,9 von 5 Punkten bei 521 Rezensionen aus. Solche Werte können sich im Laufe der Zeit verändern und bilden immer eine Vielzahl individueller Erfahrungen ab. Sie sollten deshalb nicht isoliert betrachtet werden. Ein Krankenhausaufenthalt wird von vielen Faktoren beeinflusst, darunter die Art der Erkrankung, die Dringlichkeit, die Station, die Wartezeit, die Kommunikation und die persönliche Erwartung.

Onlinebewertungen können Hinweise auf wiederkehrende Themen geben, ersetzen aber keine medizinische Beratung und keine persönliche Klärung mit dem Behandlungsteam. Wer eine konkrete Frage zu einem Termin, einem Befund, einer Operation oder einer Entlassung hat, sollte sich direkt an die zuständige Klinik wenden. Für Kritik oder Lob ist es hilfreich, Datum, Station und den konkreten Sachverhalt möglichst genau zu benennen. Datenschutz sollte dabei beachtet werden; sensible Gesundheitsdaten gehören nicht in öffentliche Bewertungsfelder.

Für Patientinnen und Patienten ist es sinnvoll, vor einem geplanten Termin die wichtigsten Unterlagen zusammenzustellen. Dazu können Überweisungen, Arztbriefe, aktuelle Medikamentenlisten, Allergieangaben, frühere Befunde und vorhandene Bildgebung gehören. Bei einer stationären Aufnahme sollten persönliche Hilfsmittel und wichtige Kontaktdaten vorbereitet werden. Welche Dinge mitgebracht werden sollen, hängt von der Station und der geplanten Behandlung ab. Auskünfte zu Aufnahmezeiten, Nüchternheit, Medikamenten und Begleitpersonen erteilt die jeweilige Fachabteilung.

Die Suchanfrage Marienhospital Gelsenkirchen Buer führt häufig zu einer Verwechslung zweier Standorte. Das Marienhospital an der Virchowstraße 135 befindet sich in Ückendorf im Süden Gelsenkirchens. Das Sankt Marien-Hospital Buer ist eine andere Einrichtung im Norden der Stadt. Vor einer Anfahrt, Terminbuchung oder Überweisung sollte deshalb kontrolliert werden, welcher Standort auf den Unterlagen genannt ist. Die richtige Adresse verhindert unnötige Wege und erleichtert die Orientierung.

Auch die Suchanfrage Marienhospital Gelsenkirchen Ückendorf bezeichnet den Standort an der Virchowstraße. Dort finden sich die zentralen Fachbereiche und medizinischen Angebote des beschriebenen Hauses. Die Kombination aus Akut- und Notfallmedizin, spezialisierten Kliniken, Intensivmedizin, Geburtshilfe, Kinderklinik und chirurgischen Zentren macht den Standort zu einem umfassenden Krankenhaus für Gelsenkirchen und die Region.

Bei Notfällen gelten besondere Regeln: Bei akuter Lebensgefahr, starken Brustschmerzen, schweren Verletzungen, Atemnot, Bewusstlosigkeit oder anderen bedrohlichen Symptomen sollte sofort die 112 gewählt werden. Für weniger dringliche Anliegen ist die Hausarztpraxis, der ärztliche Bereitschaftsdienst oder die reguläre Kontaktaufnahme mit der zuständigen Klinik geeignet. Diese Übersicht dient der Orientierung und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung.

Quellen:

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Marienhospital Gelsenkirchen | Ärzte & Besuchszeiten

Das Marienhospital Gelsenkirchen ist ein modernes Akut- und Unfallkrankenhaus an der Virchowstraße 135 im Stadtteil Ückendorf beziehungsweise Gelsenkirchen-Süd. Das Haus verbindet eine lange Geschichte mit einem breiten medizinischen Angebot und versorgt Patientinnen und Patienten in zahlreichen spezialisierten Kliniken und Fachabteilungen. Mit aktuell 568 Betten, mehr als vierzehn Kliniken und Fachabteilungen sowie der Funktion als akademisches Lehrkrankenhaus ist das Marienhospital ein bedeutender Gesundheitsstandort in Gelsenkirchen und der Region.

Die Suchanfragen rund um das Krankenhaus zeigen, wonach Patientinnen, Patienten und Angehörige besonders häufig suchen: nach Ärzten und Teams, den Fachbereichen Gynäkologie, Geburtshilfe, Urologie, Orthopädie, Chirurgie und Kardiologie, nach der Kinderklinik, Besuchszeiten, Telefonnummer, Anfahrt, Parkmöglichkeiten und Bewertungen. Diese Übersicht ordnet die wichtigsten Informationen ein und hilft dabei, den passenden Ansprechpartner oder die zuständige Klinik schneller zu finden.

Wichtig ist die geografische Einordnung: Das Marienhospital Gelsenkirchen liegt nicht in Buer, sondern im südlichen Stadtgebiet im Stadtteil Ückendorf. Das Sankt Marien-Hospital Buer ist ein eigenständiger Standort. Wer nach dem Marienhospital Gelsenkirchen Ückendorf, der Adresse Virchowstraße oder dem zentralen Telefonanschluss sucht, meint in der Regel das hier beschriebene Krankenhaus.

Marienhospital Gelsenkirchen: Geschichte, Standort und medizinisches Profil

Die Geschichte des Marienhospitals reicht bis in das Jahr 1869 zurück. Am 24. Mai 1869, dem Fest Maria Hilf, eröffnete die katholische Kirchengemeinde St. Augustinus durch Pfarrer Heinrich Spaller das erste Hospital in der damaligen Gemeinde Gelsenkirchen. Der ursprüngliche Standort befand sich an der Kirchstraße 7 und damit nicht am heutigen Standort in Ückendorf. Die Gründung fiel in eine Zeit, in der die schnell wachsende Eisenindustrie und der Bergbau für viele Arbeitsplätze sorgten, zugleich aber zahlreiche Arbeitsunfälle und gesundheitliche Belastungen mit sich brachten.

Am Anfang war das Hospital sehr klein. Im Juli 1869 war die maximale Aufnahmekapazität des provisorischen Betriebs mit 23 Patienten bereits erreicht. Das Haus versorgte zunächst vor allem männliche Verletzte, darunter Arbeiter aus Industrie und Bergbau. Die Nachfrage stieg jedoch rasch. Für die Jahre 1870 bis 1872 werden deutlich wachsende Patientenzahlen beschrieben. Zusätzlich belasteten Epidemien wie Pocken, Typhus, Ruhr und andere Infektionskrankheiten die Gesundheitsversorgung. Das zunächst als Übergangslösung gedachte Haus wurde dadurch schnell zu klein.

Im Februar 1873 übernahm das Marienhospital die ersten Patienten an einem neuen Standort an der Kirchstraße und Ecke Ringstraße. Dort blieb es bis 1977. Während dieser Zeit wurde das Krankenhaus mehrfach erweitert und an den medizinischen Fortschritt angepasst. Die Krankenhauskapelle war über viele Jahrzehnte ein prägendes Element und steht bis heute für die christliche Tradition des Hauses. Seelsorge, menschliche Zuwendung und die Begleitung in schwierigen Lebenssituationen gehören damit ebenso zur Geschichte des Marienhospitals wie die Entwicklung moderner medizinischer Verfahren.

Der heutige Standort entstand auf einem ehemaligen Zechengelände. Die Grundsteinlegung erfolgte am 30. November 1972 durch Bischof Dr. Franz Hengsbach. Am 29. März 1977 nahm das neue Marienhospital an der Virchowstraße seinen Betrieb auf. Der Umzug markierte den Übergang von einem historisch gewachsenen innerstädtischen Krankenhaus zu einem größeren, zeitgemäßen Klinikstandort. Heute versteht sich das Haus als hochspezialisiertes und zugleich breit aufgestelltes Akutkrankenhaus. Als akademisches Lehrkrankenhaus engagiert es sich außerdem in der Ausbildung des medizinischen Nachwuchses und arbeitet mit Hochschulen zusammen.

Nach Angaben des Hauses werden jährlich mehr als 26.000 stationäre und über 60.000 ambulante Patientinnen und Patienten behandelt. Diese Zahlen machen deutlich, dass das Marienhospital nicht nur für einzelne Stadtteile, sondern für viele Menschen aus Gelsenkirchen und der umliegenden Region eine wichtige Anlaufstelle ist. Die Kombination aus Notfallversorgung, spezialisierten Zentren, operativen Fachbereichen, Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin sowie internistischen Disziplinen prägt das medizinische Profil.

Ärzte und Teams im Marienhospital Gelsenkirchen

Wer nach Marienhospital Gelsenkirchen Ärzte, Kardiologie Team, Urologie Team oder Chirurgie Team sucht, möchte meist nicht nur einen Namen finden, sondern verstehen, welcher Fachbereich für das eigene Anliegen zuständig ist. Das Krankenhaus organisiert seine medizinische Versorgung in spezialisierten Kliniken. Dazu gehören unter anderem die Klinik für Kardiologie, Angiologie und interne Intensivmedizin, die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und endokrine Chirurgie, die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, die Klinik für Neonatologie, Kinder- und Jugendmedizin, die Klinik für Urologie sowie das Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie, Hand- und Fußchirurgie.

In der Kardiologie wird das ärztliche Team von Priv.-Doz. Dr. med. Axel Kloppe geleitet. Die Klinik besteht seit 1988 und verfügt über 122 Planbetten. Ergänzend gibt es eine interdisziplinäre Intensivstation mit 18 Betten sowie eine Intermediate-Care-Station mit acht Betten. Behandelt werden verschiedene kardiologische und angiologische Krankheitsbilder. Zum Angebot gehören unter anderem moderne Herzkatheterverfahren und die Implantation von Gefäßstützen. Die Klinik verfügt außerdem über Fachwissen in Rhythmologie, interventioneller Kardiologie und internistischer Intensivmedizin.

Die chirurgischen Teams arbeiten in der Allgemein-, Viszeral- und endokrinen Chirurgie sowie in der Thoraxchirurgie. Chefarzt der Chirurgie ist Prof. Dr. med. Andreas Martin Raffel. Die Klinik nennt als Ziel eine möglichst individuell passende Behandlung und führt viele Eingriffe, wenn medizinisch sinnvoll, minimalinvasiv durch. Zur chirurgischen Versorgung gehören Diagnostik, Operation und Nachsorge. Ein Kompetenznetzwerk aus spezialisierten Ärztinnen und Ärzten ermöglicht außerdem den interdisziplinären Austausch, beispielsweise in Tumorkonferenzen.

In der Urologie, Kinderurologie und urologischen Onkologie ist Dr. med. Alexander Göll Chefarzt. Die Abteilung beschreibt sich als einzige urologische Abteilung in Gelsenkirchen, die die gesamte urologische Versorgung in Gelsenkirchen und Umgebung abdeckt. Zum Spektrum gehören Erkrankungen der Harnorgane, der Prostata, der Nieren und der ableitenden Harnwege. Auch urologische Tumorerkrankungen werden behandelt. Kinderurologische Fälle können in enger Zusammenarbeit mit der Kinderklinik betreut werden.

Das Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie, Hand- und Fußchirurgie wird von Prof. Dr. med. Christian Wedemeyer geleitet. Behandelt werden Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparates bei Erwachsenen und Kindern. Zum Spektrum zählen unter anderem Endoprothetik, Revisionsendoprothetik, Unfallchirurgie, Handchirurgie und orthopädische Sportmedizin. Das Zentrum setzt arthroskopische, minimalinvasive und korrigierende Verfahren ein und nennt auch robotergestützte Operationstechniken als Teil der modernen Ausstattung.

Für Angehörige und Patientinnen ist die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe besonders relevant. Chefarzt ist Prof. Dr. med. Pawel Mach. Die Abteilung verbindet Schwangerschaftsbetreuung, Geburtshilfe und Frauenheilkunde. Bei medizinischen Fragen sollte grundsätzlich die zuständige Klinik oder das jeweilige Sekretariat kontaktiert werden, da Terminvergabe, Sprechstunden und Ansprechpartner je nach Fachbereich unterschiedlich organisiert sind.

Gynäkologie, Geburtshilfe und Kinderklinik

Die Geburtshilfe gehört zu den meistgesuchten Bereichen des Marienhospitals Gelsenkirchen. Das Haus begleitet werdende Eltern von der Schwangerschaft bis zur Geburt und ist auf die Betreuung von Risikoschwangerschaften sowie die Versorgung zu früh geborener Kinder spezialisiert. Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe arbeitet eng mit der Klinik für Neonatologie, Kinder- und Jugendmedizin zusammen. Beide Bereiche bilden gemeinsam das Perinatalzentrum Gelsenkirchen.

Das Marienhospital bezeichnet sich als größte Geburtsklinik in Gelsenkirchen. Auf der offiziellen Seite werden mehr als 1.800 Geburten jährlich für die Geburtshilfe insgesamt genannt; auf einer Leistungsseite wird außerdem von etwa 1.000 Kindern berichtet, die jährlich in der Klinik zur Welt kommen. Da diese Angaben unterschiedliche Bezugsgrößen und Seitenstände haben können, sollten werdende Eltern für aktuelle Zahlen direkt die Geburtshilfe kontaktieren. Unabhängig davon ist die enge Verbindung von Schwangerenambulanz, Kreißsaal, Sectio-Operationsbereich, Wochenpflege und Neugeborenen-Intensivstation ein zentrales Merkmal des Hauses.

Die Geburtshilfe unterstützt eine möglichst natürliche Geburt und bietet verschiedene Möglichkeiten zur Geburtserleichterung an. Genannt werden unter anderem Homöopathie, Akupunktur, Massagen, schmerzlindernde Medikamente und die Periduralanästhesie. Auch eine Entbindung in der Gebärwanne ist möglich. Moderne Untersuchungs- und Überwachungsgeräte dienen dazu, Mutter und Kind während der Geburt medizinisch zu begleiten. Nach der Geburt werden wichtige Untersuchungen wie U2, Stoffwechselscreening, Hörtest sowie Ultraschalluntersuchungen der kindlichen Nieren und Hüften durchgeführt.

Die Geburtshilfe und Neonatologie sind seit Sommer 2012 als Perinatalzentrum der Stufe I zertifiziert. Diese höchste Versorgungsstufe setzt eine enge räumliche und personelle Verbindung zwischen Geburtshilfe und Neonatologie voraus. Sie ist besonders für Risikoschwangerschaften und Frühgeburten von Bedeutung. Als Beispiele für betreute Risiken nennt die Klinik Mehrlinge, Diabetes in der Schwangerschaft, Schwangerschaftshochdruck, eine vorgeburtliche Mangelversorgung, kindliche Fehlbildungen und drohende Frühgeburten.

Die Klinik für Neonatologie, Kinder- und Jugendmedizin verfügt über eine Neugeborenen-Intensivstation mit fünf Beatmungsplätzen und 16 speziellen Behandlungsplätzen für Früh- und Neugeborene. Bei Risikogeburten ist ein Kinderarzt im Kreißsaal anwesend. Die Kinderklinik verfügt insgesamt über 80 Regelbetten und behandelt jährlich ungefähr 4.700 stationäre sowie rund 15.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Zu den Schwerpunkten gehören unter anderem Neonatologie, Kinderkardiologie, Diabetologie, Endokrinologie, Kinderchirurgie, Neuropädiatrie, Pulmologie und Allergologie.

Für Besuche in der Kinderklinik gilt laut Klinikseite grundsätzlich eine Begrenzung auf maximal zwei Besuchspersonen pro Patientin oder Patient. Als Besuchszeit werden 10:00 bis 20:00 Uhr genannt. Bei Intensivstationen gelten besondere Regelungen. Dort sind die täglichen Besuchszeiten von 14:00 bis 18:00 Uhr angegeben. Wer außerhalb dieser Zeit kommen möchte, sollte dies vorher mit dem Stationsteam abstimmen, weil Untersuchungen, Visiten, Therapien und Übergaben den Tagesablauf bestimmen.

Urologie, Orthopädie und Chirurgie: wichtige Fachbereiche

Die Urologie des Marienhospitals Gelsenkirchen behandelt Erwachsene und Kinder. Das Leistungsspektrum umfasst Erkrankungen der Nieren, Harnleiter, Blase, Prostata und des äußeren Genitals. In der operativen Urologie werden unter anderem endoskopische und perkutane Verfahren zur Behandlung von Nieren- und Harnleitersteinen eingesetzt. Auch Nierenerkrankungen, gutartige Prostatavergrößerungen und urologische Krebserkrankungen gehören zum Spektrum. Die Abteilung nennt verschiedene Laserverfahren und verweist auf die Behandlung der Prostata mit dem Greenlight-Laser.

Ein besonderer Schwerpunkt ist die Kinderurologie. Behandelt werden angeborene Fehlbildungen des Urogenitaltraktes, Hodenhochstand, Vorhautverengung, Harntransportstörungen, vesikoureteraler Reflux sowie häufige oder fieberhafte Harnwegsinfektionen im Kindesalter. Wenn eine ambulante Behandlung nicht ausreicht, können Kinder in der Pädiatrie aufgenommen und gemeinsam von Urologinnen, Urologen, Kinderärztinnen und Kinderärzten betreut werden. Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit ist besonders wichtig, wenn ein Krankheitsbild mehrere medizinische Bereiche betrifft.

Die Orthopädie und Unfallchirurgie richtet sich an Patientinnen und Patienten mit Erkrankungen, Verletzungen und Verletzungsfolgen des Bewegungsapparates. Das Zentrum behandelt Erwachsene und Kinder und verbindet orthopädische, unfallchirurgische, handchirurgische und fußchirurgische Kompetenz. Zu den genannten Bereichen zählen Endoprothetik und Revisionsendoprothetik, Unfallchirurgie, Handchirurgie und orthopädische Sportmedizin. In der Kinderorthopädie besteht eine enge Zusammenarbeit mit Pädiatrie, Neuropädiatrie, Geburtshilfe, Physiotherapie und Orthopädietechnik.

Bei Kindern können beispielsweise angeborene Fehlstellungen, Erkrankungen der Hüfte, Probleme an den Wachstumsfugen oder Fußfehlstellungen behandelt werden. Die Klinik nennt die Ultraschalluntersuchung der Säuglingshüfte als wichtige Möglichkeit, Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen. Bei angeborenen Klumpfußfehlstellungen wird bis zum dritten Lebensjahr die Ponseti-Technik eingesetzt. Ob eine konservative Therapie, eine Operation oder eine weiterführende Untersuchung sinnvoll ist, hängt immer vom individuellen Befund ab und wird in der jeweiligen Spezialsprechstunde entschieden.

Die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und endokrine Chirurgie sowie Thoraxchirurgie deckt ein breites Spektrum ab. Die Chirurgie legt nach eigenen Angaben Wert auf vollständige Diagnostik, eine passende operative Strategie und die Nachsorge. Minimalinvasive Verfahren können die körperliche Belastung, Schmerzen und Aufenthaltsdauer reduzieren, sind aber nicht bei jedem Eingriff geeignet. In komplexen Fällen arbeiten verschiedene Fachrichtungen zusammen. Dazu gehören beispielsweise Onkologie, Radiologie, Gastroenterologie, Kardiologie, Intensivmedizin und Pflegeexpertinnen.

Für Patientinnen und Patienten, die eine weitere Einschätzung wünschen, bietet die chirurgische Klinik auch die Möglichkeit einer Zweitmeinung an. Termine, Voraussetzungen und benötigte Unterlagen sollten vorab mit dem Sekretariat geklärt werden. Die telefonischen Erreichbarkeiten unterscheiden sich nach Fachbereich. Für die zentrale Orientierung steht der Anschluss +49 209 172-0 zur Verfügung.

Kardiologie, Intensivmedizin und interdisziplinäre Versorgung

Die Klinik für Kardiologie, Angiologie und interne Intensivmedizin ist ein zentraler medizinischer Schwerpunkt des Marienhospitals. Sie behandelt Herz-Kreislauf-Erkrankungen und angiologische Krankheitsbilder und verfügt über 122 Planbetten. Ergänzt wird das Angebot durch 18 Betten auf der interdisziplinären Intensivstation und acht Betten auf der Intermediate-Care-Station. Dadurch können auch Patientinnen und Patienten mit schweren oder lebensbedrohlichen Herz-Kreislauf-Erkrankungen engmaschig überwacht und behandelt werden.

Zum kardiologischen Angebot gehören diagnostische und interventionelle Verfahren. Die Klinik nennt unter anderem Herzkatheteruntersuchungen, die Implantation von Stents, rhythmologische Verfahren und die Versorgung mit aktiven Herzrhythmusimplantaten. In der modernen Kardiologie werden außerdem Echokardiografie, Gefäßdiagnostik sowie kardiale Schnittbildverfahren eingesetzt. Welche Untersuchung erforderlich ist, richtet sich nach den Beschwerden, Vorerkrankungen und Befunden. Bei akuten Symptomen wie starken Brustschmerzen, plötzlicher Atemnot, Bewusstlosigkeit oder einem Verdacht auf Herzinfarkt ist nicht die reguläre Terminvergabe, sondern der Notruf 112 zuständig.

Die interdisziplinäre Intensivmedizin betreut schwer erkrankte Patientinnen und Patienten verschiedener Fachrichtungen. Auf der Intensivstation gelten andere Besuchsbedingungen als auf Normalstationen. Die allgemeinen Besuchszeiten der Intensivstation sind täglich von 14:00 bis 18:00 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten kann ein Besuch nach vorheriger telefonischer Abstimmung möglich sein. Das Krankenhaus bittet Familien außerdem darum, eine feste Kontaktperson zu benennen, über die medizinische Informationen innerhalb der Familie weitergegeben werden können.

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit ist ein wiederkehrendes Prinzip des Marienhospitals. Geburtshilfe und Neonatologie arbeiten im Perinatalzentrum zusammen. Urologie und Kinderklinik kooperieren bei kinderurologischen Erkrankungen. In der Orthopädie werden Kinder gemeinsam mit Pädiatrie, Neuropädiatrie, Physiotherapie und Orthopädietechnik versorgt. Das Kontinenz- und Beckenbodenzentrum verbindet Proktologie, Urologie, Gynäkologie, Gastroenterologie, Radiologie und Physiotherapie. In der Onkologie beraten sich die beteiligten Fachbereiche in Tumorboards.

Diese Struktur ist insbesondere dann hilfreich, wenn Beschwerden nicht eindeutig nur einem Organ oder einer Fachdisziplin zugeordnet werden können. Patientinnen und Patienten erhalten dadurch Zugang zu mehreren Perspektiven. Gleichzeitig bleibt die konkrete Zuständigkeit vom Aufnahmegrund abhängig. Wer bereits eine Überweisung, einen Arztbrief oder Befunde besitzt, sollte diese Unterlagen zum Termin mitbringen. Für Notfälle gelten die gesetzlichen Notfallstrukturen; bei akuter Lebensgefahr sollte unmittelbar die 112 gewählt werden.

Anfahrt, Parken, Telefonnummer und Besuchszeiten

Die Adresse des Marienhospitals Gelsenkirchen lautet Virchowstraße 135, 45886 Gelsenkirchen. Diese Anschrift gilt für die medizinischen Angelegenheiten und den Krankenhausstandort. Der Verwaltungssitz befindet sich an der Virchowstraße 122. Für die Navigation mit dem Auto sollte die genaue Zieladresse des Krankenhauses verwendet werden, da einzelne Gebäude und Zufahrten voneinander abweichen können.

Mit der Bahn ist das Marienhospital ebenfalls gut erreichbar. Der Gelsenkirchener Hauptbahnhof liegt ungefähr einen Kilometer vom Krankenhaus entfernt. Von dort fahren die Buslinien 388 und 389 direkt zum Marienhospital. Die Haltestelle trägt den Namen Marienhospital Gelsenkirchen. Für eine aktuelle Verbindung sollten Reisende am Tag des Besuchs die Fahrplanauskunft des Verkehrsunternehmens prüfen, da Baustellen, Umleitungen und Fahrplanänderungen möglich sind.

Für die Anreise mit dem Auto steht direkt am Krankenhaus ein von einer externen Firma bewirtschaftetes Parkhaus mit zahlreichen Parkplätzen zur Verfügung. Die Parkgebühr beträgt 1 Euro je 40 Minuten, maximal 7 Euro pro Tag. Nach den aktuellen Hinweisen des Krankenhauses ist die Zahlung an den Kassenautomaten nur noch bargeldlos mit EC-Karte oder Kreditkarte möglich. Bargeld, Münzen und Banknoten werden dort nicht akzeptiert. Bei Verlust der Parkkarte wird eine Gebühr von 15 Euro genannt.

Menschen mit Behinderung können für längere Aufenthalte oder Besuche die gekennzeichneten Behindertenparkplätze im Parkhaus nutzen. Dort steht ein Aufzug zur Verfügung. Der Haupteingang des Marienhospitals ist ebenerdig und barrierefrei erreichbar. Bei besonderen Mobilitätsanforderungen empfiehlt es sich, vorab mit dem Krankenhaus oder der zuständigen Station zu klären, welcher Eingang und welcher Weg am besten geeignet sind.

Die zentrale Telefonnummer lautet +49 209 172-0. Viele Kliniken verfügen über eigene Sekretariate und Durchwahlen. Dazu gehören beispielsweise die Kardiologie, Urologie, Orthopädie, Chirurgie, Geburtshilfe und Kinderklinik. Die direkte Telefonnummer kann die Bearbeitung von Terminwünschen beschleunigen, insbesondere wenn bereits feststeht, welche Fachabteilung zuständig ist. Bei allgemeinen Fragen, Unsicherheit über die Zuständigkeit oder nicht erreichbaren Fachsekretariaten ist der zentrale Anschluss ein geeigneter erster Kontakt.

Die Besuchszeiten unterscheiden sich nach Station und Fachbereich. Auf der Kinderklinikseite werden Besuche von 10:00 bis 20:00 Uhr sowie maximal zwei Besuchspersonen pro Patientin oder Patient genannt. Auf der interdisziplinären Intensivstation gelten täglich 14:00 bis 18:00 Uhr. Außerhalb der regulären Zeiten sollte der Besuch telefonisch abgestimmt werden. Besucherinnen und Besucher sollten Rücksicht auf Ruhezeiten, Untersuchungen, Visiten und die Belastbarkeit der Patientinnen und Patienten nehmen.

Bewertungen, Orientierung für Patienten und wichtige Hinweise

Bei der Suche nach Marienhospital Gelsenkirchen Rezensionen, Bewertungen oder Erfahrungen finden Interessierte unterschiedliche Einschätzungen. Das angegebene Bewertungsprofil weist eine Bewertung von 3,9 von 5 Punkten bei 521 Rezensionen aus. Solche Werte können sich im Laufe der Zeit verändern und bilden immer eine Vielzahl individueller Erfahrungen ab. Sie sollten deshalb nicht isoliert betrachtet werden. Ein Krankenhausaufenthalt wird von vielen Faktoren beeinflusst, darunter die Art der Erkrankung, die Dringlichkeit, die Station, die Wartezeit, die Kommunikation und die persönliche Erwartung.

Onlinebewertungen können Hinweise auf wiederkehrende Themen geben, ersetzen aber keine medizinische Beratung und keine persönliche Klärung mit dem Behandlungsteam. Wer eine konkrete Frage zu einem Termin, einem Befund, einer Operation oder einer Entlassung hat, sollte sich direkt an die zuständige Klinik wenden. Für Kritik oder Lob ist es hilfreich, Datum, Station und den konkreten Sachverhalt möglichst genau zu benennen. Datenschutz sollte dabei beachtet werden; sensible Gesundheitsdaten gehören nicht in öffentliche Bewertungsfelder.

Für Patientinnen und Patienten ist es sinnvoll, vor einem geplanten Termin die wichtigsten Unterlagen zusammenzustellen. Dazu können Überweisungen, Arztbriefe, aktuelle Medikamentenlisten, Allergieangaben, frühere Befunde und vorhandene Bildgebung gehören. Bei einer stationären Aufnahme sollten persönliche Hilfsmittel und wichtige Kontaktdaten vorbereitet werden. Welche Dinge mitgebracht werden sollen, hängt von der Station und der geplanten Behandlung ab. Auskünfte zu Aufnahmezeiten, Nüchternheit, Medikamenten und Begleitpersonen erteilt die jeweilige Fachabteilung.

Die Suchanfrage Marienhospital Gelsenkirchen Buer führt häufig zu einer Verwechslung zweier Standorte. Das Marienhospital an der Virchowstraße 135 befindet sich in Ückendorf im Süden Gelsenkirchens. Das Sankt Marien-Hospital Buer ist eine andere Einrichtung im Norden der Stadt. Vor einer Anfahrt, Terminbuchung oder Überweisung sollte deshalb kontrolliert werden, welcher Standort auf den Unterlagen genannt ist. Die richtige Adresse verhindert unnötige Wege und erleichtert die Orientierung.

Auch die Suchanfrage Marienhospital Gelsenkirchen Ückendorf bezeichnet den Standort an der Virchowstraße. Dort finden sich die zentralen Fachbereiche und medizinischen Angebote des beschriebenen Hauses. Die Kombination aus Akut- und Notfallmedizin, spezialisierten Kliniken, Intensivmedizin, Geburtshilfe, Kinderklinik und chirurgischen Zentren macht den Standort zu einem umfassenden Krankenhaus für Gelsenkirchen und die Region.

Bei Notfällen gelten besondere Regeln: Bei akuter Lebensgefahr, starken Brustschmerzen, schweren Verletzungen, Atemnot, Bewusstlosigkeit oder anderen bedrohlichen Symptomen sollte sofort die 112 gewählt werden. Für weniger dringliche Anliegen ist die Hausarztpraxis, der ärztliche Bereitschaftsdienst oder die reguläre Kontaktaufnahme mit der zuständigen Klinik geeignet. Diese Übersicht dient der Orientierung und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung.

Quellen:

Häufig gestellte Fragen

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