Kunstinstallation Sammlung Werner Thiel
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Klarastraße 6, Gelsenkirchen

Klarastraße 6, 45889 Gelsenkirchen, Germany

Kunstinstallation Sammlung Werner Thiel | Bilder & Anfahrt

Die Kunstinstallation Sammlung Werner Thiel gehört zu den ungewöhnlichsten Orten der Industriekultur im nördlichen Gelsenkirchen. Sie liegt im nördlichen Maschinenhaus der ehemaligen Zeche Consolidation, am Consol-Schacht 9 in der Klarastraße 6, und verbindet Bergbaugeschichte, Raumkunst und Erinnerungskultur zu einem begehbaren Gesamtkunstwerk. Die Stadt beschreibt den Ort als Kathedrale der Bergarbeit und zugleich als das größte begehbare Kunstwerk der Stadt. Wer heute nach Bildern, Informationen oder einem Besuchstermin sucht, findet hier keinen klassischen Museumsraum, sondern ein eindrucksvolles Zusammenspiel aus Fördermaschine, historischen Gebrauchsgegenständen und der besonderen Atmosphäre eines erhaltenen Industriebaus. Die Sammlung ist Teil des Kulturgebiets Consol, das sich aus Theater, Musikprobenzentrum, Parkflächen und weiteren Nutzungen zusammensetzt und damit exemplarisch zeigt, wie aus einer ehemaligen Zeche ein lebendiger Kulturort geworden ist. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/Museen_und_Dauerausstellungen/Kunstinstallation_Sammlung_Werner_Thiel/index.aspx))

Wer war Werner Thiel und wie entstand die Sammlung?

Werner Thiel wurde 1927 in Breslau geboren und arbeitete 1949 bis 1951 als Bergarbeiter unter Tage auf mehreren Zechen des Ruhrgebiets. Diese Erfahrung prägte seinen Blick auf Arbeit, Material und die Welt des Bergbaus. Nach Stationen in der damaligen Ostzone, einem Studium an der Leipziger Hochschule für Graphik und Buchkunst und dem Umzug nach Gelsenkirchen im Jahr 1965 entwickelte er ein vielschichtiges künstlerisches Werk, das Zeichnung, Grafik und später Fotografie umfasste. Laut offizieller Biografie begann er 1967 mit dem Medium Fotografie und sammelte seit 1980 Objekte aus brachgefallenen Industrieanlagen. Gerade aus dieser Verbindung von eigener Biografie, fotografischer Beobachtung und dem Bewusstsein für den Verlust der alten Industrie entstand die Grundlage für die spätere Sammlung. Thiel starb am 28. April 2003, also bevor die dauerhafte Installation an ihrem heutigen Ort vollendet werden konnte. Die Stadt Gelsenkirchen hält fest, dass er die letzte, größte und dauerhafte Installation in der Halle Nord am Consol-Schacht 9 in seiner Heimatstadt ausdrücklich gewünscht hatte. Nach seinem Tod errichteten Helmut Bettenhausen und, unterstützend, Lutz Kahnwald Anfang 2004 die raumgreifende Installation in der Maschinenhalle der ehemaligen Zeche Consolidation im Geiste Werner Thiels. Die Materialien stammten aus dem Nachlass, den Else Thiel und die Erben zur Verfügung stellten. So wurde aus einem privaten Sammlerblick ein öffentlich zugängliches Denkmal, das nicht nur das Werk des Künstlers, sondern auch seine Lebensgeschichte sichtbar macht. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/Kultur/Museen_und_Dauerausstellungen/Kunstinstallation_Sammlung_Werner_Thiel/Biographie_Werner_Thiel.aspx))

Öffnungszeiten, Eintritt und Sondertermine für Gruppen

Für den Besuch ist die aktuelle offizielle Information der Stadt Gelsenkirchen entscheidend: Die Kunstinstallation Sammlung Werner Thiel ist samstags und sonntags von 12:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, von Montag bis Freitag geschlossen und auch an Feiertagen zugänglich, sofern die regulären Öffnungstage darunterfallen. Die Stadt nennt außerdem für 2026 konkrete Schließzeiten, darunter 16. Mai bis 14. Juni 2026, sodass sich ein Blick auf die aktuelle Seite vor der Anreise immer lohnt. Ergänzend weist die Stadt darauf hin, dass Sondertermine für Gruppen nach Vereinbarung möglich sind und in der Regel kostenpflichtig sind. Das ist für Reisegruppen, Vereine oder Schulklassen besonders hilfreich, wenn ein Besuch außerhalb des Wochenendes geplant werden soll. Gleichzeitig ist die Sammlung ein Ort, der bewusst niedrigschwellig bleibt: Eine Anmeldung ist laut offizieller Pressemitteilung nicht erforderlich, der Eintritt ist frei. Gerade diese Mischung aus freiem Zugang und klar strukturierten Zeiten macht den Ort für spontane Kulturspaziergänge ebenso attraktiv wie für gezielte Ausflüge. Besucher sollten allerdings beachten, dass es sich um einen besonderen historischen Ort handelt und das Erlebnis nicht auf ein standardisiertes Ausstellungsschema reduziert werden kann. Wer also Bilder von der Sammlung Werner Thiel sucht oder den Raum in Ruhe erleben will, ist am Wochenende gut aufgehoben. Für aktuelle Schließtage, die in Gelsenkirchen gelegentlich rund um Feiertage oder Betriebsferien variieren können, empfiehlt sich vorab immer die offizielle Detailseite der Stadt. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/Museen_und_Dauerausstellungen/Kunstinstallation_Sammlung_Werner_Thiel/index.aspx))

Anfahrt, Parken und öffentliche Verkehrsmittel

Die Anfahrt zum Kulturgebiet Consol ist im Alltag unkompliziert, wenn man die offiziellen Hinweise nutzt. Für den Veranstaltungsort wird die Zufahrt über Bismarck-, Klara- und Consolstraße genannt; das ist besonders wichtig, weil das Gelände aus mehreren Bausteinen besteht und nicht jeder Parkplatz direkt vor der Sammlung liegt. Praktisch ist der Parkplatz Consol Theater P2 am Ende der Klarastraße. Laut der offiziellen Besucherinformation befindet er sich neben der Kunstinstallation Sammlung Werner Thiel und der Trendsportanlage, also direkt im Umfeld des nördlichen Maschinenhauses. Die Beschilderung führt ausdrücklich dorthin; gleichzeitig weist die Stadt darauf hin, dass sich der Parkplatz hinter dem roten Fördergerüst der Schacht 9 befindet und nicht vor dem Theater. Wer mit dem Auto kommt, sollte diese Unterscheidung beachten, weil das Gelände verwinkelt wirken kann und die industrielle Topografie Teil des Besuchserlebnisses ist. Für Besucher mit eingeschränkter Mobilität sind markierte Behindertenparkplätze im weiteren städtischen Kontext vorhanden, und die offizielle Führung durch das Kulturgebiet betont die gute Erreichbarkeit des Areals. Auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Ort erreichbar: Offizielle Besucherinfos nennen die Haltestellen Bergwerk Consolidation und Marschallstraße; ergänzende Flyer des Kulturgebiets Consol weisen auf die Straßenbahn 301 sowie die Buslinien 304 und 392 hin. Für den Fußweg auf dem Gelände gilt: besser etwas Zeit einplanen, denn die Wege, Freiflächen und Teilbereiche des Kulturgebiets bilden ein eigenständiges Ensemble. Wer den Besuch mit einem Spaziergang verbinden will, findet rund um die Sammlung außerdem Parkflächen, Anschlüsse an das Radwegenetz und eine gute Einbindung in das Quartier Bismarck. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/_meta/veranstaltungskalender/87621-ausstellungsbesuch-kunstinstallation-sammlung-werner-thiel-eine-kathedrale-der-bergarbeit))

Die Raumwirkung im nördlichen Maschinenhaus

Die Sammlung Werner Thiel ist nicht einfach eine Ansammlung von Gegenständen, sondern eine bewusst arrangierte Rauminstallation. Die Stadt Gelsenkirchen beschreibt sie als Installation aus Gegenständen des alltäglichen bergmännischen Gebrauchs, die um das größte Objekt, die Fördermaschine der alten Maschinenhalle, gruppiert wurden. Genau diese Ordnung ist entscheidend: Die Objekte stehen nicht isoliert nebeneinander, sondern bilden zusammen mit der Architektur des nördlichen Maschinenhauses eine dichte, fast theatralische Raumwirkung. Werkzeuge, Relikte und industrielle Bauteile werden zu Artefakten, also zu Dingen, die über ihren ursprünglichen Nutzen hinaus Bedeutung tragen. Aus dem ehemaligen Arbeitsraum eines Bergwerks wird so ein Ort des Erinnerns, an dem sich Technik, Alltag und Kunst überlagern. Die offizielle Formulierung, die Maschinenhalle werde zu einer Kathedrale der Bergarbeit, ist mehr als ein poetisches Bild. Sie beschreibt, dass hier nicht nur ausgestellt, sondern inszeniert wird: Das Gebäude selbst, die Höhe des Raums, die historische Maschine und die ornamentale Anordnung der Gegenstände erzeugen eine Stimmung, die Besucher unmittelbar erfasst. Die Installation setzt der Bergarbeit ein künstlerisches Denkmal und hält zugleich die Erinnerung an die körperliche Dimension des Bergbaus wach. Gerade weil viele der Objekte aus Zechen stammen, die es längst nicht mehr gibt, entsteht eine besondere Spannung zwischen Verlust und Bewahrung. Der Besucher steht nicht vor einer abstrakten Geschichtserzählung, sondern mitten in einer verdichteten Materialerfahrung. Das macht den Ort für alle interessant, die sich für Industriekultur, Geschichte des Ruhrgebiets, Kunst im Raum und die Transformation von Arbeitswelten interessieren. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/Museen_und_Dauerausstellungen/Kunstinstallation_Sammlung_Werner_Thiel/index.aspx))

Kulturgebiet Consol: Umfeld, Park und Industriekultur

Die Sammlung Werner Thiel ist Teil eines größeren städtebaulichen und kulturellen Zusammenhangs, des Kulturgebiets Consol. Die Stadt erklärt, dass das ehemalige Zechengelände um die Schächte 3, 4 und 9 auf einer Fläche von 2,7 Hektar nach dem Ende des Bergbaus zu einer neuen Parklandschaft mit vielfältigen Kultur- und Freizeitangeboten wurde. Genau darin liegt die besondere Qualität des Standorts: Das Gelände steht exemplarisch für den Strukturwandel im Ruhrgebiet. Heute gehören dazu das Consol Theater, das Musikprobenzentrum C4, die Kunstinstallation Sammlung Werner Thiel, ein Museumsraum ehemaliger Bergleute, Sport- und Spielmöglichkeiten, viel Parkfläche und Anbindungen an das radgebietsweite Radwegenetz. Die Stadt beschreibt das Ensemble als neue Mitte im Stadtteil, die Vergangenheit und Zukunft miteinander verbindet. Auch die bauliche Geschichte des Ortes bleibt sichtbar. Das nördliche Maschinenhaus ist einer von vier Bausteinen des Kulturgebiets, und die Gebäude am Schacht 9 wurden im Rahmen städtischer und landesweiter Stadterneuerung gesichert und weiterentwickelt. Über dem Areal leuchtet die Lichtinstallation Consol Gelb am Schachtgerüst; gleichzeitig wurde die Hängebank in den Jahren 2022 bis 2023 aus Gründen der Baufälligkeit zurückgebaut. Diese Entwicklung zeigt, dass der Ort nicht als eingefrorenes Denkmal funktioniert, sondern als lebendiger Teil eines sich weiter verändernden Quartiers. Wer also die Sammlung Werner Thiel besucht, erlebt nicht nur ein Kunstwerk, sondern ein ganzes industrielles Umfeld, das durch Kultur neu aufgeladen wurde. Das macht den Besuch auch für Familien, Spaziergänger, Architekturinteressierte und Ruhrgebietsentdecker attraktiv. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/Kultur-_und_Veranstaltungsorte/kultur.gebiet_CONSOL/index.aspx))

Bilder, Fotografie und warum so viele nach der Sammlung suchen

Die Suchbegriffe rund um die Sammlung Werner Thiel zeigen, dass viele Menschen zuerst nach Bildern, Fotos und einem ersten visuellen Eindruck suchen. Das ist nachvollziehbar, denn der Ort lebt von seiner Bildkraft. Werner Thiel selbst begann 1967 mit der Fotografie, und seine frühen Aufnahmen stammen bereits von 1961, unter anderem von der Zeche Helene. In der offiziellen Biografie wird deutlich, dass sein künstlerischer Blick eng mit den Orten des Bergbaus verbunden war: Er fotografierte zahlreiche Zechen, Industrieanlagen und Abrisssituationen, sammelte Dias, Negative, Textdokumente, Super-8-Filme und Artefakte. Der Ort, an dem seine Sammlung heute gezeigt wird, ist deshalb auch ein Ergebnis seiner fotografischen Sensibilität. Wer nach werner thiel fotograf sucht, stößt also nicht nur auf einen Künstler, sondern auf einen Beobachter des industriellen Wandels, dessen Bilder und Objekte dieselbe Grundhaltung teilen: genaues Hinsehen, Bewahren und Umdeuten. Für Besucher ist das unmittelbar spürbar, weil die Installation keine glatte Museumslösung ist, sondern eine dichte, vielschichtige Raumkomposition. Gerade in Suchanfragen wie bilder von kunstinstallation sammlung werner thiel gelsenkirchen zeigt sich das Bedürfnis, die Atmosphäre vorab zu verstehen. Die Sammlung bietet dafür starke Motive: das historische Maschinenhaus, die Fördermaschine, die Vielzahl bergmännischer Gegenstände und das Umfeld des Kulturgebiets Consol. Gleichzeitig lohnt sich der reale Besuch, weil das, was auf Fotos eindrucksvoll wirkt, im Raum noch intensiver erscheint. Das Zusammenspiel aus Kunst, Industriearchitektur und Erinnerung funktioniert hier nicht als Inszenierung auf Distanz, sondern als begehbares Erlebnis. Deshalb ist die Sammlung nicht nur ein guter Ort für Bilder, sondern auch ein Ort, der Bilder im Kopf hinterlässt. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/Kultur/Museen_und_Dauerausstellungen/Kunstinstallation_Sammlung_Werner_Thiel/Biographie_Werner_Thiel.aspx))

Quellen:

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Kunstinstallation Sammlung Werner Thiel | Bilder & Anfahrt

Die Kunstinstallation Sammlung Werner Thiel gehört zu den ungewöhnlichsten Orten der Industriekultur im nördlichen Gelsenkirchen. Sie liegt im nördlichen Maschinenhaus der ehemaligen Zeche Consolidation, am Consol-Schacht 9 in der Klarastraße 6, und verbindet Bergbaugeschichte, Raumkunst und Erinnerungskultur zu einem begehbaren Gesamtkunstwerk. Die Stadt beschreibt den Ort als Kathedrale der Bergarbeit und zugleich als das größte begehbare Kunstwerk der Stadt. Wer heute nach Bildern, Informationen oder einem Besuchstermin sucht, findet hier keinen klassischen Museumsraum, sondern ein eindrucksvolles Zusammenspiel aus Fördermaschine, historischen Gebrauchsgegenständen und der besonderen Atmosphäre eines erhaltenen Industriebaus. Die Sammlung ist Teil des Kulturgebiets Consol, das sich aus Theater, Musikprobenzentrum, Parkflächen und weiteren Nutzungen zusammensetzt und damit exemplarisch zeigt, wie aus einer ehemaligen Zeche ein lebendiger Kulturort geworden ist. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/Museen_und_Dauerausstellungen/Kunstinstallation_Sammlung_Werner_Thiel/index.aspx))

Wer war Werner Thiel und wie entstand die Sammlung?

Werner Thiel wurde 1927 in Breslau geboren und arbeitete 1949 bis 1951 als Bergarbeiter unter Tage auf mehreren Zechen des Ruhrgebiets. Diese Erfahrung prägte seinen Blick auf Arbeit, Material und die Welt des Bergbaus. Nach Stationen in der damaligen Ostzone, einem Studium an der Leipziger Hochschule für Graphik und Buchkunst und dem Umzug nach Gelsenkirchen im Jahr 1965 entwickelte er ein vielschichtiges künstlerisches Werk, das Zeichnung, Grafik und später Fotografie umfasste. Laut offizieller Biografie begann er 1967 mit dem Medium Fotografie und sammelte seit 1980 Objekte aus brachgefallenen Industrieanlagen. Gerade aus dieser Verbindung von eigener Biografie, fotografischer Beobachtung und dem Bewusstsein für den Verlust der alten Industrie entstand die Grundlage für die spätere Sammlung. Thiel starb am 28. April 2003, also bevor die dauerhafte Installation an ihrem heutigen Ort vollendet werden konnte. Die Stadt Gelsenkirchen hält fest, dass er die letzte, größte und dauerhafte Installation in der Halle Nord am Consol-Schacht 9 in seiner Heimatstadt ausdrücklich gewünscht hatte. Nach seinem Tod errichteten Helmut Bettenhausen und, unterstützend, Lutz Kahnwald Anfang 2004 die raumgreifende Installation in der Maschinenhalle der ehemaligen Zeche Consolidation im Geiste Werner Thiels. Die Materialien stammten aus dem Nachlass, den Else Thiel und die Erben zur Verfügung stellten. So wurde aus einem privaten Sammlerblick ein öffentlich zugängliches Denkmal, das nicht nur das Werk des Künstlers, sondern auch seine Lebensgeschichte sichtbar macht. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/Kultur/Museen_und_Dauerausstellungen/Kunstinstallation_Sammlung_Werner_Thiel/Biographie_Werner_Thiel.aspx))

Öffnungszeiten, Eintritt und Sondertermine für Gruppen

Für den Besuch ist die aktuelle offizielle Information der Stadt Gelsenkirchen entscheidend: Die Kunstinstallation Sammlung Werner Thiel ist samstags und sonntags von 12:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, von Montag bis Freitag geschlossen und auch an Feiertagen zugänglich, sofern die regulären Öffnungstage darunterfallen. Die Stadt nennt außerdem für 2026 konkrete Schließzeiten, darunter 16. Mai bis 14. Juni 2026, sodass sich ein Blick auf die aktuelle Seite vor der Anreise immer lohnt. Ergänzend weist die Stadt darauf hin, dass Sondertermine für Gruppen nach Vereinbarung möglich sind und in der Regel kostenpflichtig sind. Das ist für Reisegruppen, Vereine oder Schulklassen besonders hilfreich, wenn ein Besuch außerhalb des Wochenendes geplant werden soll. Gleichzeitig ist die Sammlung ein Ort, der bewusst niedrigschwellig bleibt: Eine Anmeldung ist laut offizieller Pressemitteilung nicht erforderlich, der Eintritt ist frei. Gerade diese Mischung aus freiem Zugang und klar strukturierten Zeiten macht den Ort für spontane Kulturspaziergänge ebenso attraktiv wie für gezielte Ausflüge. Besucher sollten allerdings beachten, dass es sich um einen besonderen historischen Ort handelt und das Erlebnis nicht auf ein standardisiertes Ausstellungsschema reduziert werden kann. Wer also Bilder von der Sammlung Werner Thiel sucht oder den Raum in Ruhe erleben will, ist am Wochenende gut aufgehoben. Für aktuelle Schließtage, die in Gelsenkirchen gelegentlich rund um Feiertage oder Betriebsferien variieren können, empfiehlt sich vorab immer die offizielle Detailseite der Stadt. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/Museen_und_Dauerausstellungen/Kunstinstallation_Sammlung_Werner_Thiel/index.aspx))

Anfahrt, Parken und öffentliche Verkehrsmittel

Die Anfahrt zum Kulturgebiet Consol ist im Alltag unkompliziert, wenn man die offiziellen Hinweise nutzt. Für den Veranstaltungsort wird die Zufahrt über Bismarck-, Klara- und Consolstraße genannt; das ist besonders wichtig, weil das Gelände aus mehreren Bausteinen besteht und nicht jeder Parkplatz direkt vor der Sammlung liegt. Praktisch ist der Parkplatz Consol Theater P2 am Ende der Klarastraße. Laut der offiziellen Besucherinformation befindet er sich neben der Kunstinstallation Sammlung Werner Thiel und der Trendsportanlage, also direkt im Umfeld des nördlichen Maschinenhauses. Die Beschilderung führt ausdrücklich dorthin; gleichzeitig weist die Stadt darauf hin, dass sich der Parkplatz hinter dem roten Fördergerüst der Schacht 9 befindet und nicht vor dem Theater. Wer mit dem Auto kommt, sollte diese Unterscheidung beachten, weil das Gelände verwinkelt wirken kann und die industrielle Topografie Teil des Besuchserlebnisses ist. Für Besucher mit eingeschränkter Mobilität sind markierte Behindertenparkplätze im weiteren städtischen Kontext vorhanden, und die offizielle Führung durch das Kulturgebiet betont die gute Erreichbarkeit des Areals. Auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Ort erreichbar: Offizielle Besucherinfos nennen die Haltestellen Bergwerk Consolidation und Marschallstraße; ergänzende Flyer des Kulturgebiets Consol weisen auf die Straßenbahn 301 sowie die Buslinien 304 und 392 hin. Für den Fußweg auf dem Gelände gilt: besser etwas Zeit einplanen, denn die Wege, Freiflächen und Teilbereiche des Kulturgebiets bilden ein eigenständiges Ensemble. Wer den Besuch mit einem Spaziergang verbinden will, findet rund um die Sammlung außerdem Parkflächen, Anschlüsse an das Radwegenetz und eine gute Einbindung in das Quartier Bismarck. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/_meta/veranstaltungskalender/87621-ausstellungsbesuch-kunstinstallation-sammlung-werner-thiel-eine-kathedrale-der-bergarbeit))

Die Raumwirkung im nördlichen Maschinenhaus

Die Sammlung Werner Thiel ist nicht einfach eine Ansammlung von Gegenständen, sondern eine bewusst arrangierte Rauminstallation. Die Stadt Gelsenkirchen beschreibt sie als Installation aus Gegenständen des alltäglichen bergmännischen Gebrauchs, die um das größte Objekt, die Fördermaschine der alten Maschinenhalle, gruppiert wurden. Genau diese Ordnung ist entscheidend: Die Objekte stehen nicht isoliert nebeneinander, sondern bilden zusammen mit der Architektur des nördlichen Maschinenhauses eine dichte, fast theatralische Raumwirkung. Werkzeuge, Relikte und industrielle Bauteile werden zu Artefakten, also zu Dingen, die über ihren ursprünglichen Nutzen hinaus Bedeutung tragen. Aus dem ehemaligen Arbeitsraum eines Bergwerks wird so ein Ort des Erinnerns, an dem sich Technik, Alltag und Kunst überlagern. Die offizielle Formulierung, die Maschinenhalle werde zu einer Kathedrale der Bergarbeit, ist mehr als ein poetisches Bild. Sie beschreibt, dass hier nicht nur ausgestellt, sondern inszeniert wird: Das Gebäude selbst, die Höhe des Raums, die historische Maschine und die ornamentale Anordnung der Gegenstände erzeugen eine Stimmung, die Besucher unmittelbar erfasst. Die Installation setzt der Bergarbeit ein künstlerisches Denkmal und hält zugleich die Erinnerung an die körperliche Dimension des Bergbaus wach. Gerade weil viele der Objekte aus Zechen stammen, die es längst nicht mehr gibt, entsteht eine besondere Spannung zwischen Verlust und Bewahrung. Der Besucher steht nicht vor einer abstrakten Geschichtserzählung, sondern mitten in einer verdichteten Materialerfahrung. Das macht den Ort für alle interessant, die sich für Industriekultur, Geschichte des Ruhrgebiets, Kunst im Raum und die Transformation von Arbeitswelten interessieren. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/Museen_und_Dauerausstellungen/Kunstinstallation_Sammlung_Werner_Thiel/index.aspx))

Kulturgebiet Consol: Umfeld, Park und Industriekultur

Die Sammlung Werner Thiel ist Teil eines größeren städtebaulichen und kulturellen Zusammenhangs, des Kulturgebiets Consol. Die Stadt erklärt, dass das ehemalige Zechengelände um die Schächte 3, 4 und 9 auf einer Fläche von 2,7 Hektar nach dem Ende des Bergbaus zu einer neuen Parklandschaft mit vielfältigen Kultur- und Freizeitangeboten wurde. Genau darin liegt die besondere Qualität des Standorts: Das Gelände steht exemplarisch für den Strukturwandel im Ruhrgebiet. Heute gehören dazu das Consol Theater, das Musikprobenzentrum C4, die Kunstinstallation Sammlung Werner Thiel, ein Museumsraum ehemaliger Bergleute, Sport- und Spielmöglichkeiten, viel Parkfläche und Anbindungen an das radgebietsweite Radwegenetz. Die Stadt beschreibt das Ensemble als neue Mitte im Stadtteil, die Vergangenheit und Zukunft miteinander verbindet. Auch die bauliche Geschichte des Ortes bleibt sichtbar. Das nördliche Maschinenhaus ist einer von vier Bausteinen des Kulturgebiets, und die Gebäude am Schacht 9 wurden im Rahmen städtischer und landesweiter Stadterneuerung gesichert und weiterentwickelt. Über dem Areal leuchtet die Lichtinstallation Consol Gelb am Schachtgerüst; gleichzeitig wurde die Hängebank in den Jahren 2022 bis 2023 aus Gründen der Baufälligkeit zurückgebaut. Diese Entwicklung zeigt, dass der Ort nicht als eingefrorenes Denkmal funktioniert, sondern als lebendiger Teil eines sich weiter verändernden Quartiers. Wer also die Sammlung Werner Thiel besucht, erlebt nicht nur ein Kunstwerk, sondern ein ganzes industrielles Umfeld, das durch Kultur neu aufgeladen wurde. Das macht den Besuch auch für Familien, Spaziergänger, Architekturinteressierte und Ruhrgebietsentdecker attraktiv. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/Kultur-_und_Veranstaltungsorte/kultur.gebiet_CONSOL/index.aspx))

Bilder, Fotografie und warum so viele nach der Sammlung suchen

Die Suchbegriffe rund um die Sammlung Werner Thiel zeigen, dass viele Menschen zuerst nach Bildern, Fotos und einem ersten visuellen Eindruck suchen. Das ist nachvollziehbar, denn der Ort lebt von seiner Bildkraft. Werner Thiel selbst begann 1967 mit der Fotografie, und seine frühen Aufnahmen stammen bereits von 1961, unter anderem von der Zeche Helene. In der offiziellen Biografie wird deutlich, dass sein künstlerischer Blick eng mit den Orten des Bergbaus verbunden war: Er fotografierte zahlreiche Zechen, Industrieanlagen und Abrisssituationen, sammelte Dias, Negative, Textdokumente, Super-8-Filme und Artefakte. Der Ort, an dem seine Sammlung heute gezeigt wird, ist deshalb auch ein Ergebnis seiner fotografischen Sensibilität. Wer nach werner thiel fotograf sucht, stößt also nicht nur auf einen Künstler, sondern auf einen Beobachter des industriellen Wandels, dessen Bilder und Objekte dieselbe Grundhaltung teilen: genaues Hinsehen, Bewahren und Umdeuten. Für Besucher ist das unmittelbar spürbar, weil die Installation keine glatte Museumslösung ist, sondern eine dichte, vielschichtige Raumkomposition. Gerade in Suchanfragen wie bilder von kunstinstallation sammlung werner thiel gelsenkirchen zeigt sich das Bedürfnis, die Atmosphäre vorab zu verstehen. Die Sammlung bietet dafür starke Motive: das historische Maschinenhaus, die Fördermaschine, die Vielzahl bergmännischer Gegenstände und das Umfeld des Kulturgebiets Consol. Gleichzeitig lohnt sich der reale Besuch, weil das, was auf Fotos eindrucksvoll wirkt, im Raum noch intensiver erscheint. Das Zusammenspiel aus Kunst, Industriearchitektur und Erinnerung funktioniert hier nicht als Inszenierung auf Distanz, sondern als begehbares Erlebnis. Deshalb ist die Sammlung nicht nur ein guter Ort für Bilder, sondern auch ein Ort, der Bilder im Kopf hinterlässt. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/Kultur/Museen_und_Dauerausstellungen/Kunstinstallation_Sammlung_Werner_Thiel/Biographie_Werner_Thiel.aspx))

Quellen:

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Häufig gestellte Fragen

Bewertungen

KA

Katrin

19. November 2025

Durchgangskunst mit viel Raum für Inspiration. Die Sammlung kommt ganz ohne Beschreibungen oder Erklärungen aus und gibt den Besuchern die Möglichkeit, selbst zu entdecken, in die Welt des Bergbaus einzutauchen und das Gesehene sacken zu lassen.

ML

Michaele Ledebur

27. Januar 2024

Der Künstler Werner Thiel sammelte Überreste aus dem Bergbau und der Industrie aus zahlreichen Steinkohlegruben im Ruhrgebiet, die abgerissen werden sollten, und installierte sie kunstvoll im historischen Fördermaschinenhaus der Zeche Consol in Gelsenkirchen. Sehr, sehr beeindruckend und absolut sehenswert!! 🙂

LA

L. A.

14. Dezember 2023

Die W. Thiel Sammlung ist eine wirklich bemerkenswerte Sammlung von Gegenständen aus dem Alltag der Bergleute. Leider verstarb Werner Thiel 2003, bevor er seine Sammlung im Fördermaschinenhaus der nördlichen Dampfwinde, Consol 9, ausstellen konnte. Seine Freunde Helmut Bettenhausen und Lutz Kahnwald haben jedes Objekt liebevoll und geschickt mit großem künstlerischen Flair arrangiert. Trotz der schieren Anzahl an Objekten sind die einzelnen Stücke ebenso beeindruckend wie das gesamte Ensemble. Die Beleuchtung sorgt für zusätzliches visuelles Interesse. Nicht nur Bergbau-Enthusiasten werden diese Sammlung fesselnd finden. Ein herzliches "Glück auf!" an Herrn Tyrichter für sein Engagement für das Projekt.

KA

Kai Art

28. Juli 2024

KJ

Kay Jahnke

20. Oktober 2018

Eine sehr lebendige Sammlung von Kuriositäten.