
Gelsenkirchen
Klarastraße 6, 45889 Gelsenkirchen, Deutschland
kultur.gebiet CONSOL | Veranstaltungen & Parken
Das kultur.gebiet CONSOL ist in Gelsenkirchen weit mehr als nur ein ehemaliges Industriegelände. Wer heute über das Areal in Bismarck geht, erlebt ein Stück Ruhrgebietsgeschichte, das nicht im Museum eingeschlossen ist, sondern draußen, offen und lebendig weiterwirkt. Auf dem 2,7 Hektar großen Gelände der früheren Schachtanlage Consolidation 3/4/9 ist eine neue Parklandschaft entstanden, in der Kultur, Freizeit, Erinnerungskultur und Nachbarschaft nebeneinander funktionieren. Theater, Proberäume, Kunstinstallation, Bergbausammlung, Freiflächen und Sportangebote greifen hier ineinander und machen das kultur.gebiet CONSOL zu einem Ort, an dem sich Strukturwandel nicht nur erzählen, sondern unmittelbar erleben lässt. Die Lichtinstallation „Consol Gelb“ über Schacht 9 ist dabei ein weithin sichtbares Zeichen dieses Umbruchs und verknüpft Vergangenheit und Gegenwart auf eine sehr klare, fast poetische Weise. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/Kultur-_und_Veranstaltungsorte/kultur.gebiet_CONSOL/index.aspx))
Geschichte und Strukturwandel am kulturgebiet Consol
Die Geschichte dieses Ortes beginnt lange vor dem heutigen Kulturquartier. Die Zeche Consolidation war von 1865 bis 1993 ein bedeutendes Zentrum der Kohleförderung und prägte den Stadtteil und weite Teile Gelsenkirchens über Generationen hinweg. Der Name Consol ist die verkürzte, im Alltag gebräuchliche Form von Consolidation und erinnert an den industriellen Ursprung des Geländes. Besonders spannend ist, dass nicht einfach alles abgerissen und überbaut wurde, sondern wesentliche Teile der historischen Substanz erhalten blieben. Das südliche Maschinenhaus entstand 1923 im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme von Schacht 9, und auch das nördliche Maschinenhaus wurde später zu einem Ort kultureller Nutzung und Erinnerung umgeformt. Nach der Betriebseinstellung des Bergwerks 1996/97 übernahm der neu gegründete Initiativkreis Bergwerk Consolidation die Aufsicht über das Gebäude und kümmerte sich um den Erhalt der technischen Anlagen. In den Jahren 2003/04 wurde das Gebäude renoviert und der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. Diese Entwicklung zeigt, wie aus einer Industriebrache Schritt für Schritt ein neuer urbaner Mittelpunkt werden konnte. ([ruhrgebiet-industriekultur.de](https://www.ruhrgebiet-industriekultur.de/zeche-consol/))
Der Strukturwandel am kultur.gebiet CONSOL ist dabei nicht als einzelnes Prestigeprojekt entstanden, sondern als Gemeinschaftsleistung. Die Stadt Gelsenkirchen, Fördermittel aus Landes- und EU-Programmen, ehrenamtliches Engagement ehemaliger Bergleute, die Kreativität von Theaterleuten und Musikerinnen und Musikern sowie die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur haben gemeinsam dazu beigetragen, dass aus dem Zechengelände ein vielschichtiger Kulturort werden konnte. Das ist für den Charakter des Ortes entscheidend: Das Gelände wirkt nicht künstlich inszeniert, sondern gewachsen und glaubwürdig. Die erhaltenen Maschinenhäuser, das Fördergerüst, die Parkachsen, die Relikte der Bergbauzeit und die neuen Nutzungen erzeugen eine seltene Mischung aus Authentizität und Gegenwart. Wer das kulturgebiet Consol besucht, bekommt daher nicht nur ein attraktives Ausflugsziel, sondern auch ein sehr anschauliches Beispiel dafür, wie Ruhrgebietsstädte ihre industriellen Räume in öffentliche, offene und lebensnahe Orte verwandeln können. Gerade diese Verbindung aus historischer Tiefe und heutiger Nutzbarkeit macht den Reiz des Geländes aus und erklärt, warum das Areal bis heute eine starke Bedeutung für Kulturinteressierte, Familien, Musikszene und Stadtteilbewohner hat. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/Kultur-_und_Veranstaltungsorte/kultur.gebiet_CONSOL/index.aspx))
Consol Park, Freiflächen und Sportangebote
Ein wesentlicher Teil der Attraktivität des kultur.gebiet CONSOL ist der großzügige Außenraum. Rund um die historischen Gebäude erstreckt sich der Consolpark, der auf etwa 17 Hektar Fläche zwischen mehreren Straßen liegt und durch ein hügeliges, künstlich gestaltetes Relief mit Wiesenflächen, breiten Wegen und markanten Sichtachsen geprägt ist. Genau diese Mischung macht das Gelände so angenehm: Man kann dort flanieren, sich aufhalten, Musik- oder Theaterbesuche mit einem Spaziergang verbinden oder einfach die industrielle Szenerie auf sich wirken lassen. Der Park ist nicht nur Kulisse, sondern aktiver Teil des Ortes. Es gibt Spielmöglichkeiten, Aktionsflächen und sportliche Angebote wie Skate- und Bolzbereiche, die den Ort für unterschiedliche Altersgruppen offen halten. In den Beschreibungen der Stadt wird ausdrücklich hervorgehoben, dass der Consolpark und das Außengelände des Industriedenkmals jederzeit frei besichtigt oder genutzt werden können. Damit ist das Gelände nicht nur ein Veranstaltungsort, sondern auch ein öffentlicher Freiraum, der im Alltag funktioniert. Genau dieser offene Charakter unterscheidet Consol von vielen klassischen Kulturadressen und macht es möglich, auch ohne Ticket einen intensiven Eindruck von der Anlage zu gewinnen. ([ruhrgebiet-industriekultur.de](https://www.ruhrgebiet-industriekultur.de/zeche-consol/))
Hinzu kommt die besondere Lage im städtischen Gefüge. Das kultur.gebiet CONSOL ist kein isolierter Solitär, sondern Teil einer neuen Mitte im Stadtteil, in der Wohnen, kleine Gewerbeflächen, Kultur und Freizeit zusammengeführt wurden. An das Gelände schließen Radwege an, darunter die Consol-Trasse, die einen ruhigen und steigungsarmen Zugang für Radfahrende ermöglicht. Dadurch wird der Ort auch für Tagesausflüge und spontane Besuche interessant. Gerade für Familien ist die Kombination aus Kultur und Freifläche attraktiv, weil sich ein Ausstellungs- oder Theaterbesuch mit Bewegung und Aufenthalt im Grünen verbinden lässt. Auch die Lichtinstallation „Consol Gelb“ trägt zum Wiedererkennungswert bei, weil sie das Gelände nicht nur tagsüber, sondern auch aus der Distanz markiert. Das Ergebnis ist eine Parklandschaft, die nicht glatt oder beliebig wirkt, sondern ihre Herkunft offen zeigt. Zwischen Wiese, Maschinenhaus und Fördergerüst entsteht ein urbanes Bild, das typisch für den Wandel im Ruhrgebiet ist und dennoch am Standort Consol eine sehr eigene, fast monumentale Handschrift hat. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/Kultur-_und_Veranstaltungsorte/kultur.gebiet_CONSOL/index.aspx))
Anfahrt und Parken am kulturgebiet Consol
Wer mit dem Auto anreist, findet für das kultur.gebiet CONSOL eine klare, aber nicht überinszenierte Parksituation vor. Die empfohlene Route führt über die A42 bis zur Ausfahrt 18 Gelsenkirchen-Bismarck. Aus Richtung Dortmund biegt man rechts, aus Richtung Oberhausen links auf die Reckfeldstraße ab, folgt dann der Strecke bis zur Erdbrüggenstraße und fährt im nächsten Kreisverkehr in die Consolstraße. Dort kann am Straßenrand geparkt werden; zusätzlich wird ein kleiner Parkplatz vor der Ampel genannt, ebenso Stellmöglichkeiten in den angrenzenden Wohnstraßen. Das ist wichtig für die Besuchsplanung, weil es zeigt, dass man nicht auf ein großes Parkhaus angewiesen ist, sondern das Gelände eher quartiersnah erschlossen ist. Die Adresse und die Zufahrten sind auf kurze Wege ausgelegt, was besonders für Veranstaltungen mit Familien oder älterem Publikum angenehm ist. Wer den Besuch mit einem Spaziergang im Park verbinden möchte, kann das Auto so abstellen, dass der Weg zu den Gebäuden kurz bleibt und der Übergang vom Quartier in den Kulturraum direkt erlebbar wird. ([ruhrgebiet-industriekultur.de](https://www.ruhrgebiet-industriekultur.de/zeche-consol/))
Auch die Anreise mit Bus und Bahn ist gut beschrieben und für den Standort sehr sinnvoll. Von Dortmund, Herne oder Dorsten erreicht man das Areal mit der RB 43 bis Gelsenkirchen-Zoo; von dort führt der Weg über Bismarckstraße und Bickernstraße zum Gelände. Von Gelsenkirchen Hbf. fährt die Linie 301 Richtung Buer Rathaus bis zur Haltestelle Bergwerk Consolidation beziehungsweise in die Nähe der Bismarckstraße, von wo aus der Fußweg weitergeht. Wer gern mit dem Fahrrad unterwegs ist, profitiert von der Anbindung an die Erzbahntrasse und die Consol-Trasse. Diese Erreichbarkeit ist für einen Kulturort im Ruhrgebiet besonders wertvoll, weil sie verschiedene Mobilitätsformen zusammenführt und das Gelände nicht nur für Autofahrende offen hält. In der Praxis bedeutet das: Ein Besuch ist sowohl als gezielter Abendtermin für Theater und Musik als auch als entspannter Tagesausflug möglich. Besonders für Gäste, die den Standort zum ersten Mal ansteuern, sind die klaren Angaben zu Ausfahrt, Straßenverlauf und Haltepunkten hilfreich. Das kultur.gebiet CONSOL ist damit nicht nur inhaltlich interessant, sondern auch logistisch sehr gut lesbar, was bei einem Gelände mit mehreren Gebäuden, Freiflächen und unterschiedlichen Nutzungen ein echter Vorteil ist. ([ruhrgebiet-industriekultur.de](https://www.ruhrgebiet-industriekultur.de/zeche-consol/))
Consol Theater und kulturelles Programm
Das Consol Theater ist einer der wichtigsten Bausteine des kultur.gebiet CONSOL und bildet gemeinsam mit den benachbarten Einrichtungen den kulturellen Kern des Areals. Es liegt auf dem ehemaligen Zechengelände Consolidation in Gelsenkirchen-Bismarck und ist eng mit der Gesamtstruktur des Ortes verknüpft. Gerade diese Einbettung macht seinen Reiz aus: Das Theater steht nicht als isolierter Veranstaltungsraum im Stadtraum, sondern ist Teil eines größeren kulturellen und historischen Ensembles. Neben dem Theater befinden sich auf dem Gelände das Musikprobenzentrum Consol4, die Kunstinstallation Sammlung Werner Thiel im nördlichen Maschinenhaus und die Bergbausammlung im südlichen Maschinenhaus. Direkt angrenzend liegt der Consolpark mit Beachvolleyballfeld, Skatepark und Inline-Hockeyfeld, wodurch sich Kultur und Bewegung an einem Ort treffen. Für Besucherinnen und Besucher entsteht dadurch ein sehr vielseitiger Rahmen, der weit über den klassischen Theaterbesuch hinausgeht. Das Umfeld ist nicht nur dekorativ, sondern trägt aktiv zur Atmosphäre bei und macht die Lage des Hauses so besonders. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/theater_und_musik/consol_theater/index.aspx))
Das Programm des Consol Theaters und der Nachbarschaft ist geprägt von Vielfalt, Offenheit und einem spürbaren Bezug zum Stadtteil. Ein gutes Beispiel dafür ist das ConsolFest, bei dem das Theater zusammen mit seinen Nachbarn die Spielzeiteröffnung und den Tag des offenen Denkmals mit einem abwechslungsreichen Programm für Familien, Theaterinteressierte, Menschen mit Interesse an Industriegeschichte und zufällige Vorbeikommende feiert. Dort treffen Kinderangebote, Workshops, Musik und historische Führungen aufeinander. Genau diese Mischung zeigt, dass sich das kultur.gebiet CONSOL nicht auf ein einziges Genre festlegen lässt. Es ist vielmehr ein Ort, an dem sich Theater, Musik, Bildung und Erinnerungskultur gegenseitig ergänzen. Die aktuelle Nutzung macht das Gelände zu einem lebendigen Treffpunkt, an dem man Kultur nicht nur konsumiert, sondern auch im Quartier erlebt. Wer sich für die Veranstaltungskultur in Gelsenkirchen interessiert, findet hier einen Ort mit hoher Wiedererkennbarkeit und klarer Haltung: offen, vielfältig und fest in der lokalen Geschichte verankert. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/festivals_und_programmreihen/consolfest/index.aspx))
Musikprobenzentrum Consol4 als Probenort mit besonderer Atmosphäre
Das Musikprobenzentrum Consol4 ist für die lokale Musikszene ein zentraler Ort und gehört zugleich zu den auffälligsten Nutzungen auf dem Gelände. Untergebracht ist es in einem ehemaligen Fördermaschinenhaus im kultur.gebiet CONSOL; seit August 2005 proben dort mehr als 50 Bands. Die Dimensionen sind beachtlich: Das Probenzentrum verfügt über 39 Räume mit jeweils 25 Quadratmetern, die schalltechnisch entkoppelt sind. Hinzu kommen eine große Lobby als Gemeinschaftsraum und Veranstaltungsfläche, moderne sanitäre Anlagen, eine stufenfreie Beladung über einen Aufzug im ehemaligen Schachtgerüst, videoüberwachte Flure und Eingänge sowie eine Open-Air-Bühne direkt vor der Tür. Diese Kombination aus technischer Funktionalität und historischer Hülle ist in dieser Form außergewöhnlich und erklärt, warum der Ort in der Region einen solchen Ruf genießt. Die Architektur bewahrt die industrielle Präsenz des alten Maschinenhauses, ohne auf die Bedürfnisse moderner Probenarbeit zu verzichten. Genau daraus entsteht die besondere Atmosphäre, die Musikerinnen, Musiker und Bands anzieht. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/theater_und_musik/musikprobenzentrum_consol_4/index.aspx))
Bemerkenswert ist auch die Organisationsform. Das Haus ist an die Interessengemeinschaft kulturschaffender Musikerinnen und Musiker Gelsenkirchen e.V. gepachtet und wird in Selbstverwaltung betrieben, begleitet von einem Beirat aus Vertretungen der Gruppen, des Vereins, der Stadt und externer Fachleute. Das macht Consol4 nicht nur zu einem Raumangebot, sondern zu einem gemeinschaftlich getragenen Kulturprojekt. Auch die Auslastung spricht für sich: Die Warteliste ist lang, was den Stellenwert des Hauses im Musikleben der Stadt unterstreicht. Wichtig ist zudem der Bezug zur Revitalisierung des gesamten Zechengeländes Consolidation 3/4/9, denn Consol4 ist kein nachträglich eingefügter Zweckbau, sondern ein bewusster Bestandteil der Transformation. Wer das kultur.gebiet CONSOL besucht, erlebt hier also nicht nur Probealltag, sondern ein Beispiel für nachhaltige, gemeinschaftliche Kulturinfrastruktur. Gerade für die Keywords rund um Musikprobenzentrum, Programm, Proberaum und Nutzung ist dieser Ort einer der stärksten Ankerpunkte des Areals. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/theater_und_musik/musikprobenzentrum_consol_4/index.aspx))
Bergbausammlung IBC und Sammlung Werner Thiel im Maschinenhaus
Die beiden Maschinenhäuser sind das historische Herz des Areals und zugleich Orte, an denen die Bergbaugeschichte besonders eindrücklich erfahrbar bleibt. Im südlichen Maschinenhaus befindet sich die Bergbausammlung des Initiativkreises Bergwerk Consolidation. Dort steht eine der letzten in Deutschland installierten und gleichzeitig eine der größten Europas: die Zwillingsdampfmaschine der ehemaligen Zeche Consolidation. Mit 4.100 PS und einem Gewicht von 285 Tonnen war sie ein technisches Kraftpaket. Die Stadt Gelsenkirchen beschreibt sie als Dampf-Fördermaschine, die 1963 von der Gutehoffnungshütte Sterkrade gebaut wurde und Nutzlasten aus über 1.000 Metern Tiefe hob. Besucherinnen und Besucher können das technische Denkmal an jedem ersten Sonntag im Monat zwischen 13 und 18 Uhr erleben; dabei geben ehemalige Bergleute sachkundige Erklärungen, und die Maschine wird in Aktion vorgeführt. Ergänzend gibt es eine kleine Ausstellung zur Geschichte der Zeche, zur Bergarbeit und zum bergmännischen Brauchtum. Damit ist das südliche Maschinenhaus nicht nur Ausstellungsraum, sondern ein lebendiger Lernort für Industriegeschichte. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/museen_und_dauerausstellungen/suedliches_maschinenhaus_zeche_consol/index.aspx))
Im nördlichen Maschinenhaus setzt die Kunstinstallation Sammlung Werner Thiel einen anderen, aber ebenso starken Akzent. Hier wurden Artefakte und Relikte aus dem Bergbau nicht einfach gelagert, sondern zu einer raumgreifenden Kunstinstallation arrangiert, die das Maschinenhaus in eine Art Kathedrale der Bergarbeit verwandelt. Die Stadt erklärt, dass diese Installation einer von vier Bausteinen des Kulturgebiets Consol ist und seit dem Umbau des Gebäudes für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Die Sammlung ist samstags und sonntags von 12 bis 18 Uhr geöffnet, Gruppenbesuche sind nach Vereinbarung möglich. Auch hier zeigt sich die besondere Handschrift des Ortes: Nicht eine glatte museale Präsentation, sondern die Verbindung von Technik, Erinnerung und künstlerischer Anordnung erzeugt Wirkung. Zusammen mit der Bergbausammlung im südlichen Maschinenhaus und dem historischen Kontext des Schachtgeländes entsteht ein dichtes, glaubwürdiges Industriekultur-Ensemble. Wer sich für Bergbau, technische Denkmäler oder ungewöhnliche Ausstellungsorte interessiert, findet hier einen der spannendsten Orte im Ruhrgebiet. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/museen_und_dauerausstellungen/kunstinstallation_sammlung_werner_thiel/index.aspx))
Veranstaltungen, ConsolFest und besondere Besuchsmomente
Das kultur.gebiet CONSOL lebt nicht allein von seiner Geschichte, sondern auch von einem Veranstaltungsrhythmus, der den Ort immer wieder neu auflädt. Ein zentrales Format ist das ConsolFest, das in Gelsenkirchen als gemeinsames Fest des Theaters und seiner Nachbarn wahrgenommen wird. Hier gibt es Spielzeiteröffnung, Familienprogramm, Workshops, Musik, Flohmarkt, Informationen aus dem Stadtteil und historische Führungen über das ehemalige Zechengelände. Besonders eindrucksvoll ist, dass dabei Kunstinstallation, Maschinenhäuser, Bühne und Park nicht getrennt, sondern als zusammenhängender Erlebnisraum eingesetzt werden. Auch die Vorführungen der Dampfmaschine, die Sport- und Spielangebote im Park und die Musikbeiträge vor Consol4 zeigen, dass das Gelände sehr unterschiedliche Besuchergruppen ansprechen kann. Für Menschen, die gezielt nach Veranstaltungen suchen, ist das wichtig: Consol steht nicht nur für Erinnerung, sondern für aktives Programm. Die Stadt verknüpft dort Denkmal, Festival und Nachbarschaft auf eine Weise, die für das Ruhrgebiet typisch, aber am Standort besonders konzentriert ist. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/festivals_und_programmreihen/consolfest/index.aspx))
Zu den besonderen Besuchsmomenten gehört außerdem das jährliche Drachenfest am Pfingstwochenende, das auf Consol stattfindet und den offenen Charakter des Areals unterstreicht. Im Zusammenspiel mit dem frei zugänglichen Park, den sportlichen Anlagen und den historischen Gebäuden entsteht dadurch ein Ort, den man sowohl spontan als auch mit geplantem Zielbesuch entdecken kann. Wer den Standort erstmals aufsucht, wird schnell merken, dass sich hier viele klassische Suchanfragen in der Realität überlagern: Anfahrt, Parken, Programm, Tickets für Veranstaltungen, Öffnungszeiten der Ausstellungen und Fragen zur Geschichte. Genau deshalb ist das kultur.gebiet CONSOL so attraktiv für Suchende und Besucher gleichermaßen. Es bietet eine klare Adresse, eine gute Erreichbarkeit, eine unverwechselbare Optik und genug inhaltliche Tiefe, um mehr als nur einen kurzen Zwischenstopp zu rechtfertigen. Ob man wegen Theater, Musik, Technik, Industriekultur oder einem Familienausflug kommt: Das Gelände liefert für jeden dieser Anlässe einen überzeugenden Rahmen und bleibt gleichzeitig authentisch im Charakter des alten Bergbaustandorts. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/museen_und_dauerausstellungen/suedliches_maschinenhaus_zeche_consol/index.aspx))
Quellen:
- Stadt Gelsenkirchen - Kulturgebiet Consol ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/Kultur-_und_Veranstaltungsorte/kultur.gebiet_CONSOL/index.aspx))
- Stadt Gelsenkirchen - Consol Theater ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/theater_und_musik/consol_theater/index.aspx))
- Stadt Gelsenkirchen - Musikprobenzentrum Consol4 ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/theater_und_musik/musikprobenzentrum_consol_4/index.aspx))
- Stadt Gelsenkirchen - Bergbausammlung des IBC ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/museen_und_dauerausstellungen/suedliches_maschinenhaus_zeche_consol/index.aspx))
- Stadt Gelsenkirchen - Kunstinstallation Sammlung Werner Thiel ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/museen_und_dauerausstellungen/kunstinstallation_sammlung_werner_thiel/index.aspx))
- Stadt Gelsenkirchen - Erinnerungsort südliches Maschinenhaus Schacht 9 ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/stadtprofil/stadtgeschichten/erinnerungsorte/_bergwerk_consolidation_das_suedliche_maschinenhaus_von_schac.aspx))
- Ruhrgebiet Industriekultur - Zeche Consolidation Consol in Gelsenkirchen ([ruhrgebiet-industriekultur.de](https://www.ruhrgebiet-industriekultur.de/zeche-consol/))
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kultur.gebiet CONSOL | Veranstaltungen & Parken
Das kultur.gebiet CONSOL ist in Gelsenkirchen weit mehr als nur ein ehemaliges Industriegelände. Wer heute über das Areal in Bismarck geht, erlebt ein Stück Ruhrgebietsgeschichte, das nicht im Museum eingeschlossen ist, sondern draußen, offen und lebendig weiterwirkt. Auf dem 2,7 Hektar großen Gelände der früheren Schachtanlage Consolidation 3/4/9 ist eine neue Parklandschaft entstanden, in der Kultur, Freizeit, Erinnerungskultur und Nachbarschaft nebeneinander funktionieren. Theater, Proberäume, Kunstinstallation, Bergbausammlung, Freiflächen und Sportangebote greifen hier ineinander und machen das kultur.gebiet CONSOL zu einem Ort, an dem sich Strukturwandel nicht nur erzählen, sondern unmittelbar erleben lässt. Die Lichtinstallation „Consol Gelb“ über Schacht 9 ist dabei ein weithin sichtbares Zeichen dieses Umbruchs und verknüpft Vergangenheit und Gegenwart auf eine sehr klare, fast poetische Weise. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/Kultur-_und_Veranstaltungsorte/kultur.gebiet_CONSOL/index.aspx))
Geschichte und Strukturwandel am kulturgebiet Consol
Die Geschichte dieses Ortes beginnt lange vor dem heutigen Kulturquartier. Die Zeche Consolidation war von 1865 bis 1993 ein bedeutendes Zentrum der Kohleförderung und prägte den Stadtteil und weite Teile Gelsenkirchens über Generationen hinweg. Der Name Consol ist die verkürzte, im Alltag gebräuchliche Form von Consolidation und erinnert an den industriellen Ursprung des Geländes. Besonders spannend ist, dass nicht einfach alles abgerissen und überbaut wurde, sondern wesentliche Teile der historischen Substanz erhalten blieben. Das südliche Maschinenhaus entstand 1923 im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme von Schacht 9, und auch das nördliche Maschinenhaus wurde später zu einem Ort kultureller Nutzung und Erinnerung umgeformt. Nach der Betriebseinstellung des Bergwerks 1996/97 übernahm der neu gegründete Initiativkreis Bergwerk Consolidation die Aufsicht über das Gebäude und kümmerte sich um den Erhalt der technischen Anlagen. In den Jahren 2003/04 wurde das Gebäude renoviert und der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. Diese Entwicklung zeigt, wie aus einer Industriebrache Schritt für Schritt ein neuer urbaner Mittelpunkt werden konnte. ([ruhrgebiet-industriekultur.de](https://www.ruhrgebiet-industriekultur.de/zeche-consol/))
Der Strukturwandel am kultur.gebiet CONSOL ist dabei nicht als einzelnes Prestigeprojekt entstanden, sondern als Gemeinschaftsleistung. Die Stadt Gelsenkirchen, Fördermittel aus Landes- und EU-Programmen, ehrenamtliches Engagement ehemaliger Bergleute, die Kreativität von Theaterleuten und Musikerinnen und Musikern sowie die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur haben gemeinsam dazu beigetragen, dass aus dem Zechengelände ein vielschichtiger Kulturort werden konnte. Das ist für den Charakter des Ortes entscheidend: Das Gelände wirkt nicht künstlich inszeniert, sondern gewachsen und glaubwürdig. Die erhaltenen Maschinenhäuser, das Fördergerüst, die Parkachsen, die Relikte der Bergbauzeit und die neuen Nutzungen erzeugen eine seltene Mischung aus Authentizität und Gegenwart. Wer das kulturgebiet Consol besucht, bekommt daher nicht nur ein attraktives Ausflugsziel, sondern auch ein sehr anschauliches Beispiel dafür, wie Ruhrgebietsstädte ihre industriellen Räume in öffentliche, offene und lebensnahe Orte verwandeln können. Gerade diese Verbindung aus historischer Tiefe und heutiger Nutzbarkeit macht den Reiz des Geländes aus und erklärt, warum das Areal bis heute eine starke Bedeutung für Kulturinteressierte, Familien, Musikszene und Stadtteilbewohner hat. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/Kultur-_und_Veranstaltungsorte/kultur.gebiet_CONSOL/index.aspx))
Consol Park, Freiflächen und Sportangebote
Ein wesentlicher Teil der Attraktivität des kultur.gebiet CONSOL ist der großzügige Außenraum. Rund um die historischen Gebäude erstreckt sich der Consolpark, der auf etwa 17 Hektar Fläche zwischen mehreren Straßen liegt und durch ein hügeliges, künstlich gestaltetes Relief mit Wiesenflächen, breiten Wegen und markanten Sichtachsen geprägt ist. Genau diese Mischung macht das Gelände so angenehm: Man kann dort flanieren, sich aufhalten, Musik- oder Theaterbesuche mit einem Spaziergang verbinden oder einfach die industrielle Szenerie auf sich wirken lassen. Der Park ist nicht nur Kulisse, sondern aktiver Teil des Ortes. Es gibt Spielmöglichkeiten, Aktionsflächen und sportliche Angebote wie Skate- und Bolzbereiche, die den Ort für unterschiedliche Altersgruppen offen halten. In den Beschreibungen der Stadt wird ausdrücklich hervorgehoben, dass der Consolpark und das Außengelände des Industriedenkmals jederzeit frei besichtigt oder genutzt werden können. Damit ist das Gelände nicht nur ein Veranstaltungsort, sondern auch ein öffentlicher Freiraum, der im Alltag funktioniert. Genau dieser offene Charakter unterscheidet Consol von vielen klassischen Kulturadressen und macht es möglich, auch ohne Ticket einen intensiven Eindruck von der Anlage zu gewinnen. ([ruhrgebiet-industriekultur.de](https://www.ruhrgebiet-industriekultur.de/zeche-consol/))
Hinzu kommt die besondere Lage im städtischen Gefüge. Das kultur.gebiet CONSOL ist kein isolierter Solitär, sondern Teil einer neuen Mitte im Stadtteil, in der Wohnen, kleine Gewerbeflächen, Kultur und Freizeit zusammengeführt wurden. An das Gelände schließen Radwege an, darunter die Consol-Trasse, die einen ruhigen und steigungsarmen Zugang für Radfahrende ermöglicht. Dadurch wird der Ort auch für Tagesausflüge und spontane Besuche interessant. Gerade für Familien ist die Kombination aus Kultur und Freifläche attraktiv, weil sich ein Ausstellungs- oder Theaterbesuch mit Bewegung und Aufenthalt im Grünen verbinden lässt. Auch die Lichtinstallation „Consol Gelb“ trägt zum Wiedererkennungswert bei, weil sie das Gelände nicht nur tagsüber, sondern auch aus der Distanz markiert. Das Ergebnis ist eine Parklandschaft, die nicht glatt oder beliebig wirkt, sondern ihre Herkunft offen zeigt. Zwischen Wiese, Maschinenhaus und Fördergerüst entsteht ein urbanes Bild, das typisch für den Wandel im Ruhrgebiet ist und dennoch am Standort Consol eine sehr eigene, fast monumentale Handschrift hat. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/Kultur-_und_Veranstaltungsorte/kultur.gebiet_CONSOL/index.aspx))
Anfahrt und Parken am kulturgebiet Consol
Wer mit dem Auto anreist, findet für das kultur.gebiet CONSOL eine klare, aber nicht überinszenierte Parksituation vor. Die empfohlene Route führt über die A42 bis zur Ausfahrt 18 Gelsenkirchen-Bismarck. Aus Richtung Dortmund biegt man rechts, aus Richtung Oberhausen links auf die Reckfeldstraße ab, folgt dann der Strecke bis zur Erdbrüggenstraße und fährt im nächsten Kreisverkehr in die Consolstraße. Dort kann am Straßenrand geparkt werden; zusätzlich wird ein kleiner Parkplatz vor der Ampel genannt, ebenso Stellmöglichkeiten in den angrenzenden Wohnstraßen. Das ist wichtig für die Besuchsplanung, weil es zeigt, dass man nicht auf ein großes Parkhaus angewiesen ist, sondern das Gelände eher quartiersnah erschlossen ist. Die Adresse und die Zufahrten sind auf kurze Wege ausgelegt, was besonders für Veranstaltungen mit Familien oder älterem Publikum angenehm ist. Wer den Besuch mit einem Spaziergang im Park verbinden möchte, kann das Auto so abstellen, dass der Weg zu den Gebäuden kurz bleibt und der Übergang vom Quartier in den Kulturraum direkt erlebbar wird. ([ruhrgebiet-industriekultur.de](https://www.ruhrgebiet-industriekultur.de/zeche-consol/))
Auch die Anreise mit Bus und Bahn ist gut beschrieben und für den Standort sehr sinnvoll. Von Dortmund, Herne oder Dorsten erreicht man das Areal mit der RB 43 bis Gelsenkirchen-Zoo; von dort führt der Weg über Bismarckstraße und Bickernstraße zum Gelände. Von Gelsenkirchen Hbf. fährt die Linie 301 Richtung Buer Rathaus bis zur Haltestelle Bergwerk Consolidation beziehungsweise in die Nähe der Bismarckstraße, von wo aus der Fußweg weitergeht. Wer gern mit dem Fahrrad unterwegs ist, profitiert von der Anbindung an die Erzbahntrasse und die Consol-Trasse. Diese Erreichbarkeit ist für einen Kulturort im Ruhrgebiet besonders wertvoll, weil sie verschiedene Mobilitätsformen zusammenführt und das Gelände nicht nur für Autofahrende offen hält. In der Praxis bedeutet das: Ein Besuch ist sowohl als gezielter Abendtermin für Theater und Musik als auch als entspannter Tagesausflug möglich. Besonders für Gäste, die den Standort zum ersten Mal ansteuern, sind die klaren Angaben zu Ausfahrt, Straßenverlauf und Haltepunkten hilfreich. Das kultur.gebiet CONSOL ist damit nicht nur inhaltlich interessant, sondern auch logistisch sehr gut lesbar, was bei einem Gelände mit mehreren Gebäuden, Freiflächen und unterschiedlichen Nutzungen ein echter Vorteil ist. ([ruhrgebiet-industriekultur.de](https://www.ruhrgebiet-industriekultur.de/zeche-consol/))
Consol Theater und kulturelles Programm
Das Consol Theater ist einer der wichtigsten Bausteine des kultur.gebiet CONSOL und bildet gemeinsam mit den benachbarten Einrichtungen den kulturellen Kern des Areals. Es liegt auf dem ehemaligen Zechengelände Consolidation in Gelsenkirchen-Bismarck und ist eng mit der Gesamtstruktur des Ortes verknüpft. Gerade diese Einbettung macht seinen Reiz aus: Das Theater steht nicht als isolierter Veranstaltungsraum im Stadtraum, sondern ist Teil eines größeren kulturellen und historischen Ensembles. Neben dem Theater befinden sich auf dem Gelände das Musikprobenzentrum Consol4, die Kunstinstallation Sammlung Werner Thiel im nördlichen Maschinenhaus und die Bergbausammlung im südlichen Maschinenhaus. Direkt angrenzend liegt der Consolpark mit Beachvolleyballfeld, Skatepark und Inline-Hockeyfeld, wodurch sich Kultur und Bewegung an einem Ort treffen. Für Besucherinnen und Besucher entsteht dadurch ein sehr vielseitiger Rahmen, der weit über den klassischen Theaterbesuch hinausgeht. Das Umfeld ist nicht nur dekorativ, sondern trägt aktiv zur Atmosphäre bei und macht die Lage des Hauses so besonders. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/theater_und_musik/consol_theater/index.aspx))
Das Programm des Consol Theaters und der Nachbarschaft ist geprägt von Vielfalt, Offenheit und einem spürbaren Bezug zum Stadtteil. Ein gutes Beispiel dafür ist das ConsolFest, bei dem das Theater zusammen mit seinen Nachbarn die Spielzeiteröffnung und den Tag des offenen Denkmals mit einem abwechslungsreichen Programm für Familien, Theaterinteressierte, Menschen mit Interesse an Industriegeschichte und zufällige Vorbeikommende feiert. Dort treffen Kinderangebote, Workshops, Musik und historische Führungen aufeinander. Genau diese Mischung zeigt, dass sich das kultur.gebiet CONSOL nicht auf ein einziges Genre festlegen lässt. Es ist vielmehr ein Ort, an dem sich Theater, Musik, Bildung und Erinnerungskultur gegenseitig ergänzen. Die aktuelle Nutzung macht das Gelände zu einem lebendigen Treffpunkt, an dem man Kultur nicht nur konsumiert, sondern auch im Quartier erlebt. Wer sich für die Veranstaltungskultur in Gelsenkirchen interessiert, findet hier einen Ort mit hoher Wiedererkennbarkeit und klarer Haltung: offen, vielfältig und fest in der lokalen Geschichte verankert. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/festivals_und_programmreihen/consolfest/index.aspx))
Musikprobenzentrum Consol4 als Probenort mit besonderer Atmosphäre
Das Musikprobenzentrum Consol4 ist für die lokale Musikszene ein zentraler Ort und gehört zugleich zu den auffälligsten Nutzungen auf dem Gelände. Untergebracht ist es in einem ehemaligen Fördermaschinenhaus im kultur.gebiet CONSOL; seit August 2005 proben dort mehr als 50 Bands. Die Dimensionen sind beachtlich: Das Probenzentrum verfügt über 39 Räume mit jeweils 25 Quadratmetern, die schalltechnisch entkoppelt sind. Hinzu kommen eine große Lobby als Gemeinschaftsraum und Veranstaltungsfläche, moderne sanitäre Anlagen, eine stufenfreie Beladung über einen Aufzug im ehemaligen Schachtgerüst, videoüberwachte Flure und Eingänge sowie eine Open-Air-Bühne direkt vor der Tür. Diese Kombination aus technischer Funktionalität und historischer Hülle ist in dieser Form außergewöhnlich und erklärt, warum der Ort in der Region einen solchen Ruf genießt. Die Architektur bewahrt die industrielle Präsenz des alten Maschinenhauses, ohne auf die Bedürfnisse moderner Probenarbeit zu verzichten. Genau daraus entsteht die besondere Atmosphäre, die Musikerinnen, Musiker und Bands anzieht. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/theater_und_musik/musikprobenzentrum_consol_4/index.aspx))
Bemerkenswert ist auch die Organisationsform. Das Haus ist an die Interessengemeinschaft kulturschaffender Musikerinnen und Musiker Gelsenkirchen e.V. gepachtet und wird in Selbstverwaltung betrieben, begleitet von einem Beirat aus Vertretungen der Gruppen, des Vereins, der Stadt und externer Fachleute. Das macht Consol4 nicht nur zu einem Raumangebot, sondern zu einem gemeinschaftlich getragenen Kulturprojekt. Auch die Auslastung spricht für sich: Die Warteliste ist lang, was den Stellenwert des Hauses im Musikleben der Stadt unterstreicht. Wichtig ist zudem der Bezug zur Revitalisierung des gesamten Zechengeländes Consolidation 3/4/9, denn Consol4 ist kein nachträglich eingefügter Zweckbau, sondern ein bewusster Bestandteil der Transformation. Wer das kultur.gebiet CONSOL besucht, erlebt hier also nicht nur Probealltag, sondern ein Beispiel für nachhaltige, gemeinschaftliche Kulturinfrastruktur. Gerade für die Keywords rund um Musikprobenzentrum, Programm, Proberaum und Nutzung ist dieser Ort einer der stärksten Ankerpunkte des Areals. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/theater_und_musik/musikprobenzentrum_consol_4/index.aspx))
Bergbausammlung IBC und Sammlung Werner Thiel im Maschinenhaus
Die beiden Maschinenhäuser sind das historische Herz des Areals und zugleich Orte, an denen die Bergbaugeschichte besonders eindrücklich erfahrbar bleibt. Im südlichen Maschinenhaus befindet sich die Bergbausammlung des Initiativkreises Bergwerk Consolidation. Dort steht eine der letzten in Deutschland installierten und gleichzeitig eine der größten Europas: die Zwillingsdampfmaschine der ehemaligen Zeche Consolidation. Mit 4.100 PS und einem Gewicht von 285 Tonnen war sie ein technisches Kraftpaket. Die Stadt Gelsenkirchen beschreibt sie als Dampf-Fördermaschine, die 1963 von der Gutehoffnungshütte Sterkrade gebaut wurde und Nutzlasten aus über 1.000 Metern Tiefe hob. Besucherinnen und Besucher können das technische Denkmal an jedem ersten Sonntag im Monat zwischen 13 und 18 Uhr erleben; dabei geben ehemalige Bergleute sachkundige Erklärungen, und die Maschine wird in Aktion vorgeführt. Ergänzend gibt es eine kleine Ausstellung zur Geschichte der Zeche, zur Bergarbeit und zum bergmännischen Brauchtum. Damit ist das südliche Maschinenhaus nicht nur Ausstellungsraum, sondern ein lebendiger Lernort für Industriegeschichte. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/museen_und_dauerausstellungen/suedliches_maschinenhaus_zeche_consol/index.aspx))
Im nördlichen Maschinenhaus setzt die Kunstinstallation Sammlung Werner Thiel einen anderen, aber ebenso starken Akzent. Hier wurden Artefakte und Relikte aus dem Bergbau nicht einfach gelagert, sondern zu einer raumgreifenden Kunstinstallation arrangiert, die das Maschinenhaus in eine Art Kathedrale der Bergarbeit verwandelt. Die Stadt erklärt, dass diese Installation einer von vier Bausteinen des Kulturgebiets Consol ist und seit dem Umbau des Gebäudes für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Die Sammlung ist samstags und sonntags von 12 bis 18 Uhr geöffnet, Gruppenbesuche sind nach Vereinbarung möglich. Auch hier zeigt sich die besondere Handschrift des Ortes: Nicht eine glatte museale Präsentation, sondern die Verbindung von Technik, Erinnerung und künstlerischer Anordnung erzeugt Wirkung. Zusammen mit der Bergbausammlung im südlichen Maschinenhaus und dem historischen Kontext des Schachtgeländes entsteht ein dichtes, glaubwürdiges Industriekultur-Ensemble. Wer sich für Bergbau, technische Denkmäler oder ungewöhnliche Ausstellungsorte interessiert, findet hier einen der spannendsten Orte im Ruhrgebiet. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/museen_und_dauerausstellungen/kunstinstallation_sammlung_werner_thiel/index.aspx))
Veranstaltungen, ConsolFest und besondere Besuchsmomente
Das kultur.gebiet CONSOL lebt nicht allein von seiner Geschichte, sondern auch von einem Veranstaltungsrhythmus, der den Ort immer wieder neu auflädt. Ein zentrales Format ist das ConsolFest, das in Gelsenkirchen als gemeinsames Fest des Theaters und seiner Nachbarn wahrgenommen wird. Hier gibt es Spielzeiteröffnung, Familienprogramm, Workshops, Musik, Flohmarkt, Informationen aus dem Stadtteil und historische Führungen über das ehemalige Zechengelände. Besonders eindrucksvoll ist, dass dabei Kunstinstallation, Maschinenhäuser, Bühne und Park nicht getrennt, sondern als zusammenhängender Erlebnisraum eingesetzt werden. Auch die Vorführungen der Dampfmaschine, die Sport- und Spielangebote im Park und die Musikbeiträge vor Consol4 zeigen, dass das Gelände sehr unterschiedliche Besuchergruppen ansprechen kann. Für Menschen, die gezielt nach Veranstaltungen suchen, ist das wichtig: Consol steht nicht nur für Erinnerung, sondern für aktives Programm. Die Stadt verknüpft dort Denkmal, Festival und Nachbarschaft auf eine Weise, die für das Ruhrgebiet typisch, aber am Standort besonders konzentriert ist. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/festivals_und_programmreihen/consolfest/index.aspx))
Zu den besonderen Besuchsmomenten gehört außerdem das jährliche Drachenfest am Pfingstwochenende, das auf Consol stattfindet und den offenen Charakter des Areals unterstreicht. Im Zusammenspiel mit dem frei zugänglichen Park, den sportlichen Anlagen und den historischen Gebäuden entsteht dadurch ein Ort, den man sowohl spontan als auch mit geplantem Zielbesuch entdecken kann. Wer den Standort erstmals aufsucht, wird schnell merken, dass sich hier viele klassische Suchanfragen in der Realität überlagern: Anfahrt, Parken, Programm, Tickets für Veranstaltungen, Öffnungszeiten der Ausstellungen und Fragen zur Geschichte. Genau deshalb ist das kultur.gebiet CONSOL so attraktiv für Suchende und Besucher gleichermaßen. Es bietet eine klare Adresse, eine gute Erreichbarkeit, eine unverwechselbare Optik und genug inhaltliche Tiefe, um mehr als nur einen kurzen Zwischenstopp zu rechtfertigen. Ob man wegen Theater, Musik, Technik, Industriekultur oder einem Familienausflug kommt: Das Gelände liefert für jeden dieser Anlässe einen überzeugenden Rahmen und bleibt gleichzeitig authentisch im Charakter des alten Bergbaustandorts. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/museen_und_dauerausstellungen/suedliches_maschinenhaus_zeche_consol/index.aspx))
Quellen:
- Stadt Gelsenkirchen - Kulturgebiet Consol ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/Kultur-_und_Veranstaltungsorte/kultur.gebiet_CONSOL/index.aspx))
- Stadt Gelsenkirchen - Consol Theater ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/theater_und_musik/consol_theater/index.aspx))
- Stadt Gelsenkirchen - Musikprobenzentrum Consol4 ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/theater_und_musik/musikprobenzentrum_consol_4/index.aspx))
- Stadt Gelsenkirchen - Bergbausammlung des IBC ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/museen_und_dauerausstellungen/suedliches_maschinenhaus_zeche_consol/index.aspx))
- Stadt Gelsenkirchen - Kunstinstallation Sammlung Werner Thiel ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/museen_und_dauerausstellungen/kunstinstallation_sammlung_werner_thiel/index.aspx))
- Stadt Gelsenkirchen - Erinnerungsort südliches Maschinenhaus Schacht 9 ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/stadtprofil/stadtgeschichten/erinnerungsorte/_bergwerk_consolidation_das_suedliche_maschinenhaus_von_schac.aspx))
- Ruhrgebiet Industriekultur - Zeche Consolidation Consol in Gelsenkirchen ([ruhrgebiet-industriekultur.de](https://www.ruhrgebiet-industriekultur.de/zeche-consol/))
kultur.gebiet CONSOL | Veranstaltungen & Parken
Das kultur.gebiet CONSOL ist in Gelsenkirchen weit mehr als nur ein ehemaliges Industriegelände. Wer heute über das Areal in Bismarck geht, erlebt ein Stück Ruhrgebietsgeschichte, das nicht im Museum eingeschlossen ist, sondern draußen, offen und lebendig weiterwirkt. Auf dem 2,7 Hektar großen Gelände der früheren Schachtanlage Consolidation 3/4/9 ist eine neue Parklandschaft entstanden, in der Kultur, Freizeit, Erinnerungskultur und Nachbarschaft nebeneinander funktionieren. Theater, Proberäume, Kunstinstallation, Bergbausammlung, Freiflächen und Sportangebote greifen hier ineinander und machen das kultur.gebiet CONSOL zu einem Ort, an dem sich Strukturwandel nicht nur erzählen, sondern unmittelbar erleben lässt. Die Lichtinstallation „Consol Gelb“ über Schacht 9 ist dabei ein weithin sichtbares Zeichen dieses Umbruchs und verknüpft Vergangenheit und Gegenwart auf eine sehr klare, fast poetische Weise. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/Kultur-_und_Veranstaltungsorte/kultur.gebiet_CONSOL/index.aspx))
Geschichte und Strukturwandel am kulturgebiet Consol
Die Geschichte dieses Ortes beginnt lange vor dem heutigen Kulturquartier. Die Zeche Consolidation war von 1865 bis 1993 ein bedeutendes Zentrum der Kohleförderung und prägte den Stadtteil und weite Teile Gelsenkirchens über Generationen hinweg. Der Name Consol ist die verkürzte, im Alltag gebräuchliche Form von Consolidation und erinnert an den industriellen Ursprung des Geländes. Besonders spannend ist, dass nicht einfach alles abgerissen und überbaut wurde, sondern wesentliche Teile der historischen Substanz erhalten blieben. Das südliche Maschinenhaus entstand 1923 im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme von Schacht 9, und auch das nördliche Maschinenhaus wurde später zu einem Ort kultureller Nutzung und Erinnerung umgeformt. Nach der Betriebseinstellung des Bergwerks 1996/97 übernahm der neu gegründete Initiativkreis Bergwerk Consolidation die Aufsicht über das Gebäude und kümmerte sich um den Erhalt der technischen Anlagen. In den Jahren 2003/04 wurde das Gebäude renoviert und der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. Diese Entwicklung zeigt, wie aus einer Industriebrache Schritt für Schritt ein neuer urbaner Mittelpunkt werden konnte. ([ruhrgebiet-industriekultur.de](https://www.ruhrgebiet-industriekultur.de/zeche-consol/))
Der Strukturwandel am kultur.gebiet CONSOL ist dabei nicht als einzelnes Prestigeprojekt entstanden, sondern als Gemeinschaftsleistung. Die Stadt Gelsenkirchen, Fördermittel aus Landes- und EU-Programmen, ehrenamtliches Engagement ehemaliger Bergleute, die Kreativität von Theaterleuten und Musikerinnen und Musikern sowie die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur haben gemeinsam dazu beigetragen, dass aus dem Zechengelände ein vielschichtiger Kulturort werden konnte. Das ist für den Charakter des Ortes entscheidend: Das Gelände wirkt nicht künstlich inszeniert, sondern gewachsen und glaubwürdig. Die erhaltenen Maschinenhäuser, das Fördergerüst, die Parkachsen, die Relikte der Bergbauzeit und die neuen Nutzungen erzeugen eine seltene Mischung aus Authentizität und Gegenwart. Wer das kulturgebiet Consol besucht, bekommt daher nicht nur ein attraktives Ausflugsziel, sondern auch ein sehr anschauliches Beispiel dafür, wie Ruhrgebietsstädte ihre industriellen Räume in öffentliche, offene und lebensnahe Orte verwandeln können. Gerade diese Verbindung aus historischer Tiefe und heutiger Nutzbarkeit macht den Reiz des Geländes aus und erklärt, warum das Areal bis heute eine starke Bedeutung für Kulturinteressierte, Familien, Musikszene und Stadtteilbewohner hat. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/Kultur-_und_Veranstaltungsorte/kultur.gebiet_CONSOL/index.aspx))
Consol Park, Freiflächen und Sportangebote
Ein wesentlicher Teil der Attraktivität des kultur.gebiet CONSOL ist der großzügige Außenraum. Rund um die historischen Gebäude erstreckt sich der Consolpark, der auf etwa 17 Hektar Fläche zwischen mehreren Straßen liegt und durch ein hügeliges, künstlich gestaltetes Relief mit Wiesenflächen, breiten Wegen und markanten Sichtachsen geprägt ist. Genau diese Mischung macht das Gelände so angenehm: Man kann dort flanieren, sich aufhalten, Musik- oder Theaterbesuche mit einem Spaziergang verbinden oder einfach die industrielle Szenerie auf sich wirken lassen. Der Park ist nicht nur Kulisse, sondern aktiver Teil des Ortes. Es gibt Spielmöglichkeiten, Aktionsflächen und sportliche Angebote wie Skate- und Bolzbereiche, die den Ort für unterschiedliche Altersgruppen offen halten. In den Beschreibungen der Stadt wird ausdrücklich hervorgehoben, dass der Consolpark und das Außengelände des Industriedenkmals jederzeit frei besichtigt oder genutzt werden können. Damit ist das Gelände nicht nur ein Veranstaltungsort, sondern auch ein öffentlicher Freiraum, der im Alltag funktioniert. Genau dieser offene Charakter unterscheidet Consol von vielen klassischen Kulturadressen und macht es möglich, auch ohne Ticket einen intensiven Eindruck von der Anlage zu gewinnen. ([ruhrgebiet-industriekultur.de](https://www.ruhrgebiet-industriekultur.de/zeche-consol/))
Hinzu kommt die besondere Lage im städtischen Gefüge. Das kultur.gebiet CONSOL ist kein isolierter Solitär, sondern Teil einer neuen Mitte im Stadtteil, in der Wohnen, kleine Gewerbeflächen, Kultur und Freizeit zusammengeführt wurden. An das Gelände schließen Radwege an, darunter die Consol-Trasse, die einen ruhigen und steigungsarmen Zugang für Radfahrende ermöglicht. Dadurch wird der Ort auch für Tagesausflüge und spontane Besuche interessant. Gerade für Familien ist die Kombination aus Kultur und Freifläche attraktiv, weil sich ein Ausstellungs- oder Theaterbesuch mit Bewegung und Aufenthalt im Grünen verbinden lässt. Auch die Lichtinstallation „Consol Gelb“ trägt zum Wiedererkennungswert bei, weil sie das Gelände nicht nur tagsüber, sondern auch aus der Distanz markiert. Das Ergebnis ist eine Parklandschaft, die nicht glatt oder beliebig wirkt, sondern ihre Herkunft offen zeigt. Zwischen Wiese, Maschinenhaus und Fördergerüst entsteht ein urbanes Bild, das typisch für den Wandel im Ruhrgebiet ist und dennoch am Standort Consol eine sehr eigene, fast monumentale Handschrift hat. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/Kultur-_und_Veranstaltungsorte/kultur.gebiet_CONSOL/index.aspx))
Anfahrt und Parken am kulturgebiet Consol
Wer mit dem Auto anreist, findet für das kultur.gebiet CONSOL eine klare, aber nicht überinszenierte Parksituation vor. Die empfohlene Route führt über die A42 bis zur Ausfahrt 18 Gelsenkirchen-Bismarck. Aus Richtung Dortmund biegt man rechts, aus Richtung Oberhausen links auf die Reckfeldstraße ab, folgt dann der Strecke bis zur Erdbrüggenstraße und fährt im nächsten Kreisverkehr in die Consolstraße. Dort kann am Straßenrand geparkt werden; zusätzlich wird ein kleiner Parkplatz vor der Ampel genannt, ebenso Stellmöglichkeiten in den angrenzenden Wohnstraßen. Das ist wichtig für die Besuchsplanung, weil es zeigt, dass man nicht auf ein großes Parkhaus angewiesen ist, sondern das Gelände eher quartiersnah erschlossen ist. Die Adresse und die Zufahrten sind auf kurze Wege ausgelegt, was besonders für Veranstaltungen mit Familien oder älterem Publikum angenehm ist. Wer den Besuch mit einem Spaziergang im Park verbinden möchte, kann das Auto so abstellen, dass der Weg zu den Gebäuden kurz bleibt und der Übergang vom Quartier in den Kulturraum direkt erlebbar wird. ([ruhrgebiet-industriekultur.de](https://www.ruhrgebiet-industriekultur.de/zeche-consol/))
Auch die Anreise mit Bus und Bahn ist gut beschrieben und für den Standort sehr sinnvoll. Von Dortmund, Herne oder Dorsten erreicht man das Areal mit der RB 43 bis Gelsenkirchen-Zoo; von dort führt der Weg über Bismarckstraße und Bickernstraße zum Gelände. Von Gelsenkirchen Hbf. fährt die Linie 301 Richtung Buer Rathaus bis zur Haltestelle Bergwerk Consolidation beziehungsweise in die Nähe der Bismarckstraße, von wo aus der Fußweg weitergeht. Wer gern mit dem Fahrrad unterwegs ist, profitiert von der Anbindung an die Erzbahntrasse und die Consol-Trasse. Diese Erreichbarkeit ist für einen Kulturort im Ruhrgebiet besonders wertvoll, weil sie verschiedene Mobilitätsformen zusammenführt und das Gelände nicht nur für Autofahrende offen hält. In der Praxis bedeutet das: Ein Besuch ist sowohl als gezielter Abendtermin für Theater und Musik als auch als entspannter Tagesausflug möglich. Besonders für Gäste, die den Standort zum ersten Mal ansteuern, sind die klaren Angaben zu Ausfahrt, Straßenverlauf und Haltepunkten hilfreich. Das kultur.gebiet CONSOL ist damit nicht nur inhaltlich interessant, sondern auch logistisch sehr gut lesbar, was bei einem Gelände mit mehreren Gebäuden, Freiflächen und unterschiedlichen Nutzungen ein echter Vorteil ist. ([ruhrgebiet-industriekultur.de](https://www.ruhrgebiet-industriekultur.de/zeche-consol/))
Consol Theater und kulturelles Programm
Das Consol Theater ist einer der wichtigsten Bausteine des kultur.gebiet CONSOL und bildet gemeinsam mit den benachbarten Einrichtungen den kulturellen Kern des Areals. Es liegt auf dem ehemaligen Zechengelände Consolidation in Gelsenkirchen-Bismarck und ist eng mit der Gesamtstruktur des Ortes verknüpft. Gerade diese Einbettung macht seinen Reiz aus: Das Theater steht nicht als isolierter Veranstaltungsraum im Stadtraum, sondern ist Teil eines größeren kulturellen und historischen Ensembles. Neben dem Theater befinden sich auf dem Gelände das Musikprobenzentrum Consol4, die Kunstinstallation Sammlung Werner Thiel im nördlichen Maschinenhaus und die Bergbausammlung im südlichen Maschinenhaus. Direkt angrenzend liegt der Consolpark mit Beachvolleyballfeld, Skatepark und Inline-Hockeyfeld, wodurch sich Kultur und Bewegung an einem Ort treffen. Für Besucherinnen und Besucher entsteht dadurch ein sehr vielseitiger Rahmen, der weit über den klassischen Theaterbesuch hinausgeht. Das Umfeld ist nicht nur dekorativ, sondern trägt aktiv zur Atmosphäre bei und macht die Lage des Hauses so besonders. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/theater_und_musik/consol_theater/index.aspx))
Das Programm des Consol Theaters und der Nachbarschaft ist geprägt von Vielfalt, Offenheit und einem spürbaren Bezug zum Stadtteil. Ein gutes Beispiel dafür ist das ConsolFest, bei dem das Theater zusammen mit seinen Nachbarn die Spielzeiteröffnung und den Tag des offenen Denkmals mit einem abwechslungsreichen Programm für Familien, Theaterinteressierte, Menschen mit Interesse an Industriegeschichte und zufällige Vorbeikommende feiert. Dort treffen Kinderangebote, Workshops, Musik und historische Führungen aufeinander. Genau diese Mischung zeigt, dass sich das kultur.gebiet CONSOL nicht auf ein einziges Genre festlegen lässt. Es ist vielmehr ein Ort, an dem sich Theater, Musik, Bildung und Erinnerungskultur gegenseitig ergänzen. Die aktuelle Nutzung macht das Gelände zu einem lebendigen Treffpunkt, an dem man Kultur nicht nur konsumiert, sondern auch im Quartier erlebt. Wer sich für die Veranstaltungskultur in Gelsenkirchen interessiert, findet hier einen Ort mit hoher Wiedererkennbarkeit und klarer Haltung: offen, vielfältig und fest in der lokalen Geschichte verankert. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/festivals_und_programmreihen/consolfest/index.aspx))
Musikprobenzentrum Consol4 als Probenort mit besonderer Atmosphäre
Das Musikprobenzentrum Consol4 ist für die lokale Musikszene ein zentraler Ort und gehört zugleich zu den auffälligsten Nutzungen auf dem Gelände. Untergebracht ist es in einem ehemaligen Fördermaschinenhaus im kultur.gebiet CONSOL; seit August 2005 proben dort mehr als 50 Bands. Die Dimensionen sind beachtlich: Das Probenzentrum verfügt über 39 Räume mit jeweils 25 Quadratmetern, die schalltechnisch entkoppelt sind. Hinzu kommen eine große Lobby als Gemeinschaftsraum und Veranstaltungsfläche, moderne sanitäre Anlagen, eine stufenfreie Beladung über einen Aufzug im ehemaligen Schachtgerüst, videoüberwachte Flure und Eingänge sowie eine Open-Air-Bühne direkt vor der Tür. Diese Kombination aus technischer Funktionalität und historischer Hülle ist in dieser Form außergewöhnlich und erklärt, warum der Ort in der Region einen solchen Ruf genießt. Die Architektur bewahrt die industrielle Präsenz des alten Maschinenhauses, ohne auf die Bedürfnisse moderner Probenarbeit zu verzichten. Genau daraus entsteht die besondere Atmosphäre, die Musikerinnen, Musiker und Bands anzieht. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/theater_und_musik/musikprobenzentrum_consol_4/index.aspx))
Bemerkenswert ist auch die Organisationsform. Das Haus ist an die Interessengemeinschaft kulturschaffender Musikerinnen und Musiker Gelsenkirchen e.V. gepachtet und wird in Selbstverwaltung betrieben, begleitet von einem Beirat aus Vertretungen der Gruppen, des Vereins, der Stadt und externer Fachleute. Das macht Consol4 nicht nur zu einem Raumangebot, sondern zu einem gemeinschaftlich getragenen Kulturprojekt. Auch die Auslastung spricht für sich: Die Warteliste ist lang, was den Stellenwert des Hauses im Musikleben der Stadt unterstreicht. Wichtig ist zudem der Bezug zur Revitalisierung des gesamten Zechengeländes Consolidation 3/4/9, denn Consol4 ist kein nachträglich eingefügter Zweckbau, sondern ein bewusster Bestandteil der Transformation. Wer das kultur.gebiet CONSOL besucht, erlebt hier also nicht nur Probealltag, sondern ein Beispiel für nachhaltige, gemeinschaftliche Kulturinfrastruktur. Gerade für die Keywords rund um Musikprobenzentrum, Programm, Proberaum und Nutzung ist dieser Ort einer der stärksten Ankerpunkte des Areals. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/theater_und_musik/musikprobenzentrum_consol_4/index.aspx))
Bergbausammlung IBC und Sammlung Werner Thiel im Maschinenhaus
Die beiden Maschinenhäuser sind das historische Herz des Areals und zugleich Orte, an denen die Bergbaugeschichte besonders eindrücklich erfahrbar bleibt. Im südlichen Maschinenhaus befindet sich die Bergbausammlung des Initiativkreises Bergwerk Consolidation. Dort steht eine der letzten in Deutschland installierten und gleichzeitig eine der größten Europas: die Zwillingsdampfmaschine der ehemaligen Zeche Consolidation. Mit 4.100 PS und einem Gewicht von 285 Tonnen war sie ein technisches Kraftpaket. Die Stadt Gelsenkirchen beschreibt sie als Dampf-Fördermaschine, die 1963 von der Gutehoffnungshütte Sterkrade gebaut wurde und Nutzlasten aus über 1.000 Metern Tiefe hob. Besucherinnen und Besucher können das technische Denkmal an jedem ersten Sonntag im Monat zwischen 13 und 18 Uhr erleben; dabei geben ehemalige Bergleute sachkundige Erklärungen, und die Maschine wird in Aktion vorgeführt. Ergänzend gibt es eine kleine Ausstellung zur Geschichte der Zeche, zur Bergarbeit und zum bergmännischen Brauchtum. Damit ist das südliche Maschinenhaus nicht nur Ausstellungsraum, sondern ein lebendiger Lernort für Industriegeschichte. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/museen_und_dauerausstellungen/suedliches_maschinenhaus_zeche_consol/index.aspx))
Im nördlichen Maschinenhaus setzt die Kunstinstallation Sammlung Werner Thiel einen anderen, aber ebenso starken Akzent. Hier wurden Artefakte und Relikte aus dem Bergbau nicht einfach gelagert, sondern zu einer raumgreifenden Kunstinstallation arrangiert, die das Maschinenhaus in eine Art Kathedrale der Bergarbeit verwandelt. Die Stadt erklärt, dass diese Installation einer von vier Bausteinen des Kulturgebiets Consol ist und seit dem Umbau des Gebäudes für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Die Sammlung ist samstags und sonntags von 12 bis 18 Uhr geöffnet, Gruppenbesuche sind nach Vereinbarung möglich. Auch hier zeigt sich die besondere Handschrift des Ortes: Nicht eine glatte museale Präsentation, sondern die Verbindung von Technik, Erinnerung und künstlerischer Anordnung erzeugt Wirkung. Zusammen mit der Bergbausammlung im südlichen Maschinenhaus und dem historischen Kontext des Schachtgeländes entsteht ein dichtes, glaubwürdiges Industriekultur-Ensemble. Wer sich für Bergbau, technische Denkmäler oder ungewöhnliche Ausstellungsorte interessiert, findet hier einen der spannendsten Orte im Ruhrgebiet. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/museen_und_dauerausstellungen/kunstinstallation_sammlung_werner_thiel/index.aspx))
Veranstaltungen, ConsolFest und besondere Besuchsmomente
Das kultur.gebiet CONSOL lebt nicht allein von seiner Geschichte, sondern auch von einem Veranstaltungsrhythmus, der den Ort immer wieder neu auflädt. Ein zentrales Format ist das ConsolFest, das in Gelsenkirchen als gemeinsames Fest des Theaters und seiner Nachbarn wahrgenommen wird. Hier gibt es Spielzeiteröffnung, Familienprogramm, Workshops, Musik, Flohmarkt, Informationen aus dem Stadtteil und historische Führungen über das ehemalige Zechengelände. Besonders eindrucksvoll ist, dass dabei Kunstinstallation, Maschinenhäuser, Bühne und Park nicht getrennt, sondern als zusammenhängender Erlebnisraum eingesetzt werden. Auch die Vorführungen der Dampfmaschine, die Sport- und Spielangebote im Park und die Musikbeiträge vor Consol4 zeigen, dass das Gelände sehr unterschiedliche Besuchergruppen ansprechen kann. Für Menschen, die gezielt nach Veranstaltungen suchen, ist das wichtig: Consol steht nicht nur für Erinnerung, sondern für aktives Programm. Die Stadt verknüpft dort Denkmal, Festival und Nachbarschaft auf eine Weise, die für das Ruhrgebiet typisch, aber am Standort besonders konzentriert ist. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/festivals_und_programmreihen/consolfest/index.aspx))
Zu den besonderen Besuchsmomenten gehört außerdem das jährliche Drachenfest am Pfingstwochenende, das auf Consol stattfindet und den offenen Charakter des Areals unterstreicht. Im Zusammenspiel mit dem frei zugänglichen Park, den sportlichen Anlagen und den historischen Gebäuden entsteht dadurch ein Ort, den man sowohl spontan als auch mit geplantem Zielbesuch entdecken kann. Wer den Standort erstmals aufsucht, wird schnell merken, dass sich hier viele klassische Suchanfragen in der Realität überlagern: Anfahrt, Parken, Programm, Tickets für Veranstaltungen, Öffnungszeiten der Ausstellungen und Fragen zur Geschichte. Genau deshalb ist das kultur.gebiet CONSOL so attraktiv für Suchende und Besucher gleichermaßen. Es bietet eine klare Adresse, eine gute Erreichbarkeit, eine unverwechselbare Optik und genug inhaltliche Tiefe, um mehr als nur einen kurzen Zwischenstopp zu rechtfertigen. Ob man wegen Theater, Musik, Technik, Industriekultur oder einem Familienausflug kommt: Das Gelände liefert für jeden dieser Anlässe einen überzeugenden Rahmen und bleibt gleichzeitig authentisch im Charakter des alten Bergbaustandorts. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/museen_und_dauerausstellungen/suedliches_maschinenhaus_zeche_consol/index.aspx))
Quellen:
- Stadt Gelsenkirchen - Kulturgebiet Consol ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/Kultur-_und_Veranstaltungsorte/kultur.gebiet_CONSOL/index.aspx))
- Stadt Gelsenkirchen - Consol Theater ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/theater_und_musik/consol_theater/index.aspx))
- Stadt Gelsenkirchen - Musikprobenzentrum Consol4 ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/theater_und_musik/musikprobenzentrum_consol_4/index.aspx))
- Stadt Gelsenkirchen - Bergbausammlung des IBC ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/museen_und_dauerausstellungen/suedliches_maschinenhaus_zeche_consol/index.aspx))
- Stadt Gelsenkirchen - Kunstinstallation Sammlung Werner Thiel ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/museen_und_dauerausstellungen/kunstinstallation_sammlung_werner_thiel/index.aspx))
- Stadt Gelsenkirchen - Erinnerungsort südliches Maschinenhaus Schacht 9 ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/stadtprofil/stadtgeschichten/erinnerungsorte/_bergwerk_consolidation_das_suedliche_maschinenhaus_von_schac.aspx))
- Ruhrgebiet Industriekultur - Zeche Consolidation Consol in Gelsenkirchen ([ruhrgebiet-industriekultur.de](https://www.ruhrgebiet-industriekultur.de/zeche-consol/))
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