Grünlabor im Biomassepark Hugo
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Gelsenkirchen

Brößweg 40, 45897 Gelsenkirchen, Deutschland

Grünlabor im Biomassepark Hugo | Fotos & Bilder

Das Grünlabor im Biomassepark Hugo ist ein Ort, an dem sich die Geschichte des Ruhrgebiets, moderne Umweltbildung und wohnortnahe Erholung auf sehr direkte Weise begegnen. Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Hugo entstand 2016 ein Stadtteilpark mit sogenannten Aneignungsflächen, die der Bevölkerung zur Verfügung gestellt werden. 2017 gründete sich der Förderverein Grünlabor im Biomassepark Hugo e.V., um pädagogische Projekte zu unterstützen, ökologisch wertvolle Biotope zu pflegen, gemeinschaftliches Gärtnern zu fördern und einen Wohlfühlraum für Familien, Kinder, Senioren und alle Interessierten aus den angrenzenden Stadtteilen zu schaffen. Heute ist das Grünlabor ein öffentlicher Park, der weit mehr ist als eine klassische Grünfläche: Es ist ein Lernort, ein Treffpunkt und ein Stück gelebte Stadtentwicklung auf einer früher industriell geprägten Fläche. ([gruenlabor-hugo.de](https://www.gruenlabor-hugo.de/))

Besonders spannend ist der Kontrast, der den Standort prägt. Wo früher Kohle gefördert wurde, beschreibt die Stadt Gelsenkirchen heute einen europaweit einzigartigen Biomassepark. Auf rund der Hälfte der Fläche wachsen schnellwachsende Gehölze für die Energiegewinnung, während die andere Hälfte als Lern-, Spiel- und Erholungsort sowie als Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten dient. Der Biomassepark Hugo wird in der Projektdatenbank des Regionalverbands Ruhr als Stadtteilpark mit großem Lern-, Spiel- und Freizeitangebot beschrieben; rund 25 Hektar, vielfältige Nutzungen und eine lange Entwicklungsphase machen den Ort zu einem Beispiel dafür, wie aus einer Industriebrache ein nutzbarer, sozialer und ökologisch aufgeladener Stadtraum wird. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/bildung/ausserschulische_bildung/umweltbildung/umwelt-info-pfad.aspx))

Was macht den Umwelt-Info-Pfad im Grünlabor Hugo besonders?

Der Umwelt-Info-Pfad ist einer der wichtigsten Gründe, warum das Grünlabor Hugo so stark mit den Themen Natur entdecken, Bildung und Familienausflug verbunden wird. Die Stadt Gelsenkirchen beschreibt ausdrücklich, dass Kinder und Jugendliche hier auf einem Umwelt-Info-Pfad die Natur erleben und erkunden können. Das pädagogische Konzept wurde gemeinsam von Kitas, Schulen sowie Umwelt- und Jugendverbänden erarbeitet und durch die Stiftung Lebendige Stadt ermöglicht. Damit ist das Grünlabor nicht nur ein hübscher Park, sondern ein bewusst gestalteter Bildungsort, an dem Naturwissen nicht abstrakt vermittelt wird, sondern direkt vor Ort, mit allen Sinnen und in kurzen, verständlichen Lernstationen erfahrbar wird. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/bildung/ausserschulische_bildung/umweltbildung/umwelt-info-pfad.aspx))

Das Besondere am Umwelt-Info-Pfad ist die Verbindung von Alltag und Entdeckung. Statt auf sterile Informationsräume zu setzen, führt der Weg mitten durch eine Landschaft, in der Tümpel, Bäche, Wildwiesen, Kletterbäume und weitere Naturpunkte entdeckt werden können. Die Stadt nennt außerdem das natur- und erlebnispädagogische Konzept Waldwärts, das kleinen und großen Entdeckerinnen und Entdeckern die Natur vor der Haustür erschließt. Genau darin liegt die Stärke des Ortes: Der Pfad ist niedrigschwellig, draußen, familienfreundlich und dennoch inhaltlich stark. Wer mit Kindern kommt, erlebt hier Natur nicht als fernes Schutzgebiet, sondern als lebendigen Lernraum mitten in Gelsenkirchen. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/bildung/ausserschulische_bildung/umweltbildung/umwelt-info-pfad.aspx))

Gemeinschaftsgarten, Färbergarten und Bodenerlebnispfad

Ein zweiter zentraler Themenbereich im Grünlabor Hugo ist der Gemeinschaftsgarten mit seinen vielfältigen Stationen. Die Stadt Gelsenkirchen nennt ausdrücklich Hochbeete, Kräuterspirale, Färbergarten, Niedrigkletterseilgarten und Lehmkuhle als Teil des Grünlabors. Hinzu kommt der Bodenlehrpfad Unter uns, auf dem verschiedene Böden vom Schotter bis zum lehmig-sandigen Untergrund spielerisch erfahrbar werden. Genau diese Mischung macht den Ort für Familien, Schulgruppen und naturinteressierte Besucher so attraktiv: Es geht nicht nur um Pflanzen, sondern auch um Boden, Wasser, Struktur, Material und darum, wie aus einfachen Naturbestandteilen Lernanlässe werden. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/bildung/ausserschulische_bildung/umweltbildung/umwelt-info-pfad.aspx))

Der Färbergarten ist dabei ein besonders schönes Beispiel dafür, wie praktisch Umweltbildung im Grünlabor gedacht wird. Statt nur über Pflanzen zu sprechen, werden dort Blüten, Blätter und Früchte, je nach Angebot, als Ausgangsmaterial für Lern- und Gestaltungsprozesse genutzt. Das passt zum Anspruch des Ortes, der sich als Raum für gemeinschaftliches Gärtnern, pädagogische Arbeit und soziale Begegnung versteht. Ergänzt wird das Ganze durch sieben von Graffitikünstlerinnen und -künstlern gestaltete Seecontainer, die zugleich Geräteschuppen, Wetterschutz, Arbeitsplatz und Ausstellungsort sind. Dadurch entsteht ein eigenständiges, sehr visuelles Gesamtbild, das Natur, Urbanität und Kreativität eng miteinander verbindet. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/bildung/ausserschulische_bildung/umweltbildung/umwelt-info-pfad.aspx))

Wie komme ich zum Grünlabor Hugo und wo kann ich parken?

Die Anfahrt ist unkompliziert, wenn man die offizielle Adresse nutzt: Biomassepark Hugo, Brößweg 40, 45897 Gelsenkirchen. Der Förderverein nennt außerdem klar, dass Parkmöglichkeiten am Eingang zum Park vorhanden sind und verweist auf die Lage nahe dem Regionalforstamt Ruhrgebiet. Für den Zugang zum Grünlabor am Grünen Hügel werden gleich drei Wege genannt: über den Brößweg, die Steinmetzstraße oder die Ostfalenstraße. Damit ist der Standort gut beschrieben und für Besucherinnen und Besucher ohne lange Suche auffindbar. ([gruenlabor-biomassepark.de](https://gruenlabor-biomassepark.de/index.php?page=anfahrt))

Wer den Besuch plant, profitiert auch davon, dass das Grünlabor ein öffentlicher Park ist. Es ist also kein abgeschlossener Veranstaltungsort, sondern ein zugänglicher Stadtraum mit klarer Adresse und nachvollziehbarer Wegeführung. In der Umgebung spielt das Grünlabor außerdem eine Rolle in geführten Touren durch den Norden Gelsenkirchens: Die Stadt verknüpft den Biomassepark Hugo in aktuellen Urban-Hiking-Angeboten mit der Halde Rungenberg. Das zeigt, dass sich ein Besuch gut mit einem Spaziergang oder einer Entdeckungstour durch die grüne Infrastruktur des Stadtteils kombinieren lässt. Für die praktische Planung bleiben aber die wichtigsten Fakten einfach: Brößweg 40 merken, die Parkmöglichkeiten am Eingang nutzen und bei Bedarf die ausgeschilderten Zugänge über die umliegenden Straßen wählen. ([gruenlabor-biomassepark.de](https://gruenlabor-biomassepark.de/index.php?page=anfahrt))

Vom Zechengelände zum Biomassepark Hugo

Die Geschichte des Ortes ist eng mit dem Strukturwandel im Ruhrgebiet verbunden. Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Hugo wurde fast 130 Jahre lang Kohle gefördert. Im Jahr 2000 endete die Kohleförderung, die technischen und baulichen Anlagen wurden fast vollständig abgerissen, und eine typische Industriebrache blieb zurück. Rund 15 Jahre später begann die Umgestaltung zu einer neuen Parklandschaft. Die Stadt Gelsenkirchen, der Landesbetrieb Wald und Holz NRW, die RAG AG und weitere Partner vereinbarten 2016 die Nutzung und Unterhaltung der Flächen für einen Zeitraum von 20 Jahren bis 2036. Noch im Juni 2016 wurden erste Teilflächen an die Öffentlichkeit übergeben, im Frühjahr 2017 waren weitere Flächen bepflanzt. ([rvr.ruhr](https://www.rvr.ruhr/beispielelemente-admin/projektdatenbank-20/detailpage-1/gruenlabor-hugo-biomassepark/))

Besonders bemerkenswert ist, wie konsequent der Umbau als gemeinschaftlicher Prozess organisiert wurde. Über 20 Bildungsträger, Initiativen und Vereine brachten sich in acht Workshops ein, damit das Grobkonzept bürgergerecht weiterentwickelt werden konnte. An der Umsetzung waren unter anderem die Stadt Gelsenkirchen, die RAG Montan Immobilien, das Umweltministerium Nordrhein-Westfalen, die Ruhr-Universität Bochum, der Landesbetrieb Wald und Holz NRW und das aGEnda 21-Büro beteiligt. Die Stadt beschreibt den Biomassepark Hugo in diesem Zusammenhang als europaweit einzigartiges Parkkonzept. Auch spätere Entwicklungsschritte sind dokumentiert: 2019 wurde das Grünlabor Teil des europäischen Projekts CLEARING HOUSE und des Bundeswettbewerbs Zukunftsstadt 2030. Das zeigt, dass der Ort nicht nur aus einer guten Idee entstanden ist, sondern bis heute als Beispiel für nachhaltige Flächenentwicklung weitergedacht wird. ([rvr.ruhr](https://www.rvr.ruhr/beispielelemente-admin/projektdatenbank-20/detailpage-1/gruenlabor-hugo-biomassepark/))

Lernen, Mitmachen und Veranstaltungen im Grünlabor Hugo

Das Grünlabor Hugo wird nicht nur besucht, sondern aktiv genutzt. Die offizielle Website betont, dass Schulen, Kitas, Vereine und Verbände die Fläche als großes Lern-, Spiel- und Freizeitangebot verwenden. Der Förderverein nennt als Ziele unter anderem die Unterstützung pädagogischer Projekte, die Pflege ökologisch wertvoller Biotope, gemeinschaftliches Gärtnern sowie die Schaffung eines Wohlfühlraumes für Menschen aus der Umgebung. Dazu kommen konkrete Ansprechpartner für ehrenamtliches Engagement, allgemeine Fragen, Planung, Naturschutz sowie Pädagogik für Schulen, Kitas und Vereine. Wer also nicht nur vorbeischauen, sondern sich einbringen möchte, findet hier einen echten Mitmach-Ort mit gewachsener Struktur. ([gruenlabor-hugo.de](https://www.gruenlabor-hugo.de/))

Auch aktuelle Bildungsangebote zeigen, dass das Grünlabor lebendig genutzt wird. In den Angeboten der Stadt Gelsenkirchen taucht der Standort regelmäßig in Veranstaltungen für Kinder und Familien auf, etwa beim Natur-Camp auf Hugo, beim Experimentieren mit Pflanzenfarben oder bei weiteren Umweltbildungsformaten. Dazu kommen Exkursionen und Touren, bei denen der Biomassepark Teil der Route ist. Für die Praxis bedeutet das: Das Grünlabor ist kein statisches Denkmal, sondern ein Ort mit wechselnden Programmen, saisonalen Lernformaten und wiederkehrenden Angeboten für verschiedene Altersgruppen. Wer mit Kindern unterwegs ist oder einen naturpädagogischen Besuch plant, findet hier einen Standort, der nicht nur offen und öffentlich ist, sondern auch in das laufende Bildungs- und Freizeitangebot der Stadt eingebunden bleibt. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/bildung/ausserschulische_bildung/umweltbildung/umweltdiplom/anmeldung.aspx?utm_source=openai))

Bilder, Container und besondere Eindrücke vor Ort

Wer nach Fotos, Bildern oder einem starken visuellen Eindruck sucht, wird beim Grünlabor Hugo schnell fündig, denn der Ort lebt von Kontrasten und Farbe. Die Stadt Gelsenkirchen beschreibt eine Szene mit bemalten Containern, begrünte Wege und im Hintergrund den Förderturm der ehemaligen Zeche Hugo. Der Förderverein ergänzt, dass sieben ehemalige Seecontainer von Graffitikünstlerinnen und -künstlern gestaltet wurden und heute als Ausstellungsorte, Geräteschuppen und Wetterschutz dienen. Genau diese Details machen den Standort fotogen: Er wirkt nicht glatt oder künstlich, sondern lebendig, individuell und ein wenig überraschend. Das macht den Ort für Social Media, Familienfotos und authentische Eindrücke gleichermaßen interessant. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/bildung/ausserschulische_bildung/umweltbildung/umwelt-info-pfad.aspx))

Gleichzeitig bleibt das Grünlabor ein Raum, in dem Natur und Nutzung nebeneinanderstehen. Die RVR-Projektdatenbank hebt Spiel- und Kletterflächen, eine Beach-Volleyballanlage und zahlreiche Sitzplätze hervor. Die Stadt ergänzt Wildwiesen, Tümpel, Bäche und Kletterbäume, während der Förderverein von gemeinschaftlichem Gärtnern und der Pflege der Flächen spricht. Das Ergebnis ist ein Ort, der nicht nur auf Fotos funktioniert, sondern auch vor Ort Eindruck macht, weil er so viele Ebenen gleichzeitig anbietet: Bewegung, Ruhe, Lernen, Naturbeobachtung und gemeinsames Tun. Wer das Grünlabor besucht, bekommt deshalb keine einseitige Attraktion, sondern einen vielschichtigen Park, der sich je nach Tageszeit, Jahreszeit und Nutzung immer wieder anders zeigt. ([rvr.ruhr](https://www.rvr.ruhr/beispielelemente-admin/projektdatenbank-20/detailpage-1/gruenlabor-hugo-biomassepark/))

Quellen:

  • Offizielle Website Grünlabor Hugo ([gruenlabor-hugo.de](https://www.gruenlabor-hugo.de/))
  • Förderverein Grünlabor im Biomassepark Hugo e.V. - Anfahrt und Kontakt ([gruenlabor-biomassepark.de](https://gruenlabor-biomassepark.de/index.php?page=anfahrt))
  • Stadt Gelsenkirchen - Grünlabor Hugo und Umwelt-Info-Pfad ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/bildung/ausserschulische_bildung/umweltbildung/umwelt-info-pfad.aspx))
  • RVR Projektdatenbank - Grünlabor HUGO - Biomassepark ([rvr.ruhr](https://www.rvr.ruhr/beispielelemente-admin/projektdatenbank-20/detailpage-1/gruenlabor-hugo-biomassepark/))
  • Stadt Gelsenkirchen - Lernorte und Lernlabore ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/bildung/bildung_fuer_nachhaltige_entwicklung/zukunftsstadt2030_/lernorte_und_lernlabore.aspx))
  • Stadt Gelsenkirchen - Historie, Projekte und aktuelle Nutzung ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/_meta/aktuelles/artikel/49160-gruenlabor-hugo-waechst-weiter-24-neue-baeume-gepflanzt?utm_source=openai))
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Grünlabor im Biomassepark Hugo | Fotos & Bilder

Das Grünlabor im Biomassepark Hugo ist ein Ort, an dem sich die Geschichte des Ruhrgebiets, moderne Umweltbildung und wohnortnahe Erholung auf sehr direkte Weise begegnen. Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Hugo entstand 2016 ein Stadtteilpark mit sogenannten Aneignungsflächen, die der Bevölkerung zur Verfügung gestellt werden. 2017 gründete sich der Förderverein Grünlabor im Biomassepark Hugo e.V., um pädagogische Projekte zu unterstützen, ökologisch wertvolle Biotope zu pflegen, gemeinschaftliches Gärtnern zu fördern und einen Wohlfühlraum für Familien, Kinder, Senioren und alle Interessierten aus den angrenzenden Stadtteilen zu schaffen. Heute ist das Grünlabor ein öffentlicher Park, der weit mehr ist als eine klassische Grünfläche: Es ist ein Lernort, ein Treffpunkt und ein Stück gelebte Stadtentwicklung auf einer früher industriell geprägten Fläche. ([gruenlabor-hugo.de](https://www.gruenlabor-hugo.de/))

Besonders spannend ist der Kontrast, der den Standort prägt. Wo früher Kohle gefördert wurde, beschreibt die Stadt Gelsenkirchen heute einen europaweit einzigartigen Biomassepark. Auf rund der Hälfte der Fläche wachsen schnellwachsende Gehölze für die Energiegewinnung, während die andere Hälfte als Lern-, Spiel- und Erholungsort sowie als Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten dient. Der Biomassepark Hugo wird in der Projektdatenbank des Regionalverbands Ruhr als Stadtteilpark mit großem Lern-, Spiel- und Freizeitangebot beschrieben; rund 25 Hektar, vielfältige Nutzungen und eine lange Entwicklungsphase machen den Ort zu einem Beispiel dafür, wie aus einer Industriebrache ein nutzbarer, sozialer und ökologisch aufgeladener Stadtraum wird. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/bildung/ausserschulische_bildung/umweltbildung/umwelt-info-pfad.aspx))

Was macht den Umwelt-Info-Pfad im Grünlabor Hugo besonders?

Der Umwelt-Info-Pfad ist einer der wichtigsten Gründe, warum das Grünlabor Hugo so stark mit den Themen Natur entdecken, Bildung und Familienausflug verbunden wird. Die Stadt Gelsenkirchen beschreibt ausdrücklich, dass Kinder und Jugendliche hier auf einem Umwelt-Info-Pfad die Natur erleben und erkunden können. Das pädagogische Konzept wurde gemeinsam von Kitas, Schulen sowie Umwelt- und Jugendverbänden erarbeitet und durch die Stiftung Lebendige Stadt ermöglicht. Damit ist das Grünlabor nicht nur ein hübscher Park, sondern ein bewusst gestalteter Bildungsort, an dem Naturwissen nicht abstrakt vermittelt wird, sondern direkt vor Ort, mit allen Sinnen und in kurzen, verständlichen Lernstationen erfahrbar wird. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/bildung/ausserschulische_bildung/umweltbildung/umwelt-info-pfad.aspx))

Das Besondere am Umwelt-Info-Pfad ist die Verbindung von Alltag und Entdeckung. Statt auf sterile Informationsräume zu setzen, führt der Weg mitten durch eine Landschaft, in der Tümpel, Bäche, Wildwiesen, Kletterbäume und weitere Naturpunkte entdeckt werden können. Die Stadt nennt außerdem das natur- und erlebnispädagogische Konzept Waldwärts, das kleinen und großen Entdeckerinnen und Entdeckern die Natur vor der Haustür erschließt. Genau darin liegt die Stärke des Ortes: Der Pfad ist niedrigschwellig, draußen, familienfreundlich und dennoch inhaltlich stark. Wer mit Kindern kommt, erlebt hier Natur nicht als fernes Schutzgebiet, sondern als lebendigen Lernraum mitten in Gelsenkirchen. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/bildung/ausserschulische_bildung/umweltbildung/umwelt-info-pfad.aspx))

Gemeinschaftsgarten, Färbergarten und Bodenerlebnispfad

Ein zweiter zentraler Themenbereich im Grünlabor Hugo ist der Gemeinschaftsgarten mit seinen vielfältigen Stationen. Die Stadt Gelsenkirchen nennt ausdrücklich Hochbeete, Kräuterspirale, Färbergarten, Niedrigkletterseilgarten und Lehmkuhle als Teil des Grünlabors. Hinzu kommt der Bodenlehrpfad Unter uns, auf dem verschiedene Böden vom Schotter bis zum lehmig-sandigen Untergrund spielerisch erfahrbar werden. Genau diese Mischung macht den Ort für Familien, Schulgruppen und naturinteressierte Besucher so attraktiv: Es geht nicht nur um Pflanzen, sondern auch um Boden, Wasser, Struktur, Material und darum, wie aus einfachen Naturbestandteilen Lernanlässe werden. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/bildung/ausserschulische_bildung/umweltbildung/umwelt-info-pfad.aspx))

Der Färbergarten ist dabei ein besonders schönes Beispiel dafür, wie praktisch Umweltbildung im Grünlabor gedacht wird. Statt nur über Pflanzen zu sprechen, werden dort Blüten, Blätter und Früchte, je nach Angebot, als Ausgangsmaterial für Lern- und Gestaltungsprozesse genutzt. Das passt zum Anspruch des Ortes, der sich als Raum für gemeinschaftliches Gärtnern, pädagogische Arbeit und soziale Begegnung versteht. Ergänzt wird das Ganze durch sieben von Graffitikünstlerinnen und -künstlern gestaltete Seecontainer, die zugleich Geräteschuppen, Wetterschutz, Arbeitsplatz und Ausstellungsort sind. Dadurch entsteht ein eigenständiges, sehr visuelles Gesamtbild, das Natur, Urbanität und Kreativität eng miteinander verbindet. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/bildung/ausserschulische_bildung/umweltbildung/umwelt-info-pfad.aspx))

Wie komme ich zum Grünlabor Hugo und wo kann ich parken?

Die Anfahrt ist unkompliziert, wenn man die offizielle Adresse nutzt: Biomassepark Hugo, Brößweg 40, 45897 Gelsenkirchen. Der Förderverein nennt außerdem klar, dass Parkmöglichkeiten am Eingang zum Park vorhanden sind und verweist auf die Lage nahe dem Regionalforstamt Ruhrgebiet. Für den Zugang zum Grünlabor am Grünen Hügel werden gleich drei Wege genannt: über den Brößweg, die Steinmetzstraße oder die Ostfalenstraße. Damit ist der Standort gut beschrieben und für Besucherinnen und Besucher ohne lange Suche auffindbar. ([gruenlabor-biomassepark.de](https://gruenlabor-biomassepark.de/index.php?page=anfahrt))

Wer den Besuch plant, profitiert auch davon, dass das Grünlabor ein öffentlicher Park ist. Es ist also kein abgeschlossener Veranstaltungsort, sondern ein zugänglicher Stadtraum mit klarer Adresse und nachvollziehbarer Wegeführung. In der Umgebung spielt das Grünlabor außerdem eine Rolle in geführten Touren durch den Norden Gelsenkirchens: Die Stadt verknüpft den Biomassepark Hugo in aktuellen Urban-Hiking-Angeboten mit der Halde Rungenberg. Das zeigt, dass sich ein Besuch gut mit einem Spaziergang oder einer Entdeckungstour durch die grüne Infrastruktur des Stadtteils kombinieren lässt. Für die praktische Planung bleiben aber die wichtigsten Fakten einfach: Brößweg 40 merken, die Parkmöglichkeiten am Eingang nutzen und bei Bedarf die ausgeschilderten Zugänge über die umliegenden Straßen wählen. ([gruenlabor-biomassepark.de](https://gruenlabor-biomassepark.de/index.php?page=anfahrt))

Vom Zechengelände zum Biomassepark Hugo

Die Geschichte des Ortes ist eng mit dem Strukturwandel im Ruhrgebiet verbunden. Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Hugo wurde fast 130 Jahre lang Kohle gefördert. Im Jahr 2000 endete die Kohleförderung, die technischen und baulichen Anlagen wurden fast vollständig abgerissen, und eine typische Industriebrache blieb zurück. Rund 15 Jahre später begann die Umgestaltung zu einer neuen Parklandschaft. Die Stadt Gelsenkirchen, der Landesbetrieb Wald und Holz NRW, die RAG AG und weitere Partner vereinbarten 2016 die Nutzung und Unterhaltung der Flächen für einen Zeitraum von 20 Jahren bis 2036. Noch im Juni 2016 wurden erste Teilflächen an die Öffentlichkeit übergeben, im Frühjahr 2017 waren weitere Flächen bepflanzt. ([rvr.ruhr](https://www.rvr.ruhr/beispielelemente-admin/projektdatenbank-20/detailpage-1/gruenlabor-hugo-biomassepark/))

Besonders bemerkenswert ist, wie konsequent der Umbau als gemeinschaftlicher Prozess organisiert wurde. Über 20 Bildungsträger, Initiativen und Vereine brachten sich in acht Workshops ein, damit das Grobkonzept bürgergerecht weiterentwickelt werden konnte. An der Umsetzung waren unter anderem die Stadt Gelsenkirchen, die RAG Montan Immobilien, das Umweltministerium Nordrhein-Westfalen, die Ruhr-Universität Bochum, der Landesbetrieb Wald und Holz NRW und das aGEnda 21-Büro beteiligt. Die Stadt beschreibt den Biomassepark Hugo in diesem Zusammenhang als europaweit einzigartiges Parkkonzept. Auch spätere Entwicklungsschritte sind dokumentiert: 2019 wurde das Grünlabor Teil des europäischen Projekts CLEARING HOUSE und des Bundeswettbewerbs Zukunftsstadt 2030. Das zeigt, dass der Ort nicht nur aus einer guten Idee entstanden ist, sondern bis heute als Beispiel für nachhaltige Flächenentwicklung weitergedacht wird. ([rvr.ruhr](https://www.rvr.ruhr/beispielelemente-admin/projektdatenbank-20/detailpage-1/gruenlabor-hugo-biomassepark/))

Lernen, Mitmachen und Veranstaltungen im Grünlabor Hugo

Das Grünlabor Hugo wird nicht nur besucht, sondern aktiv genutzt. Die offizielle Website betont, dass Schulen, Kitas, Vereine und Verbände die Fläche als großes Lern-, Spiel- und Freizeitangebot verwenden. Der Förderverein nennt als Ziele unter anderem die Unterstützung pädagogischer Projekte, die Pflege ökologisch wertvoller Biotope, gemeinschaftliches Gärtnern sowie die Schaffung eines Wohlfühlraumes für Menschen aus der Umgebung. Dazu kommen konkrete Ansprechpartner für ehrenamtliches Engagement, allgemeine Fragen, Planung, Naturschutz sowie Pädagogik für Schulen, Kitas und Vereine. Wer also nicht nur vorbeischauen, sondern sich einbringen möchte, findet hier einen echten Mitmach-Ort mit gewachsener Struktur. ([gruenlabor-hugo.de](https://www.gruenlabor-hugo.de/))

Auch aktuelle Bildungsangebote zeigen, dass das Grünlabor lebendig genutzt wird. In den Angeboten der Stadt Gelsenkirchen taucht der Standort regelmäßig in Veranstaltungen für Kinder und Familien auf, etwa beim Natur-Camp auf Hugo, beim Experimentieren mit Pflanzenfarben oder bei weiteren Umweltbildungsformaten. Dazu kommen Exkursionen und Touren, bei denen der Biomassepark Teil der Route ist. Für die Praxis bedeutet das: Das Grünlabor ist kein statisches Denkmal, sondern ein Ort mit wechselnden Programmen, saisonalen Lernformaten und wiederkehrenden Angeboten für verschiedene Altersgruppen. Wer mit Kindern unterwegs ist oder einen naturpädagogischen Besuch plant, findet hier einen Standort, der nicht nur offen und öffentlich ist, sondern auch in das laufende Bildungs- und Freizeitangebot der Stadt eingebunden bleibt. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/bildung/ausserschulische_bildung/umweltbildung/umweltdiplom/anmeldung.aspx?utm_source=openai))

Bilder, Container und besondere Eindrücke vor Ort

Wer nach Fotos, Bildern oder einem starken visuellen Eindruck sucht, wird beim Grünlabor Hugo schnell fündig, denn der Ort lebt von Kontrasten und Farbe. Die Stadt Gelsenkirchen beschreibt eine Szene mit bemalten Containern, begrünte Wege und im Hintergrund den Förderturm der ehemaligen Zeche Hugo. Der Förderverein ergänzt, dass sieben ehemalige Seecontainer von Graffitikünstlerinnen und -künstlern gestaltet wurden und heute als Ausstellungsorte, Geräteschuppen und Wetterschutz dienen. Genau diese Details machen den Standort fotogen: Er wirkt nicht glatt oder künstlich, sondern lebendig, individuell und ein wenig überraschend. Das macht den Ort für Social Media, Familienfotos und authentische Eindrücke gleichermaßen interessant. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/bildung/ausserschulische_bildung/umweltbildung/umwelt-info-pfad.aspx))

Gleichzeitig bleibt das Grünlabor ein Raum, in dem Natur und Nutzung nebeneinanderstehen. Die RVR-Projektdatenbank hebt Spiel- und Kletterflächen, eine Beach-Volleyballanlage und zahlreiche Sitzplätze hervor. Die Stadt ergänzt Wildwiesen, Tümpel, Bäche und Kletterbäume, während der Förderverein von gemeinschaftlichem Gärtnern und der Pflege der Flächen spricht. Das Ergebnis ist ein Ort, der nicht nur auf Fotos funktioniert, sondern auch vor Ort Eindruck macht, weil er so viele Ebenen gleichzeitig anbietet: Bewegung, Ruhe, Lernen, Naturbeobachtung und gemeinsames Tun. Wer das Grünlabor besucht, bekommt deshalb keine einseitige Attraktion, sondern einen vielschichtigen Park, der sich je nach Tageszeit, Jahreszeit und Nutzung immer wieder anders zeigt. ([rvr.ruhr](https://www.rvr.ruhr/beispielelemente-admin/projektdatenbank-20/detailpage-1/gruenlabor-hugo-biomassepark/))

Quellen:

  • Offizielle Website Grünlabor Hugo ([gruenlabor-hugo.de](https://www.gruenlabor-hugo.de/))
  • Förderverein Grünlabor im Biomassepark Hugo e.V. - Anfahrt und Kontakt ([gruenlabor-biomassepark.de](https://gruenlabor-biomassepark.de/index.php?page=anfahrt))
  • Stadt Gelsenkirchen - Grünlabor Hugo und Umwelt-Info-Pfad ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/bildung/ausserschulische_bildung/umweltbildung/umwelt-info-pfad.aspx))
  • RVR Projektdatenbank - Grünlabor HUGO - Biomassepark ([rvr.ruhr](https://www.rvr.ruhr/beispielelemente-admin/projektdatenbank-20/detailpage-1/gruenlabor-hugo-biomassepark/))
  • Stadt Gelsenkirchen - Lernorte und Lernlabore ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/bildung/bildung_fuer_nachhaltige_entwicklung/zukunftsstadt2030_/lernorte_und_lernlabore.aspx))
  • Stadt Gelsenkirchen - Historie, Projekte und aktuelle Nutzung ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/_meta/aktuelles/artikel/49160-gruenlabor-hugo-waechst-weiter-24-neue-baeume-gepflanzt?utm_source=openai))

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