Bleckkirche - Kirche der Kulturen
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Gelsenkirchen

Bleckstraße 56, 45889 Gelsenkirchen, Deutschland

Bleckkirche - Kirche der Kulturen | Fotos & Geschichte

Wer nach Fotos der Bleckkirche sucht, sucht in Wahrheit meist nach mehr als einem schönen Bild. Gesucht wird ein Ort mit Atmosphäre, Geschichte und Charakter. Genau das macht die Bleckkirche - Kirche der Kulturen in Gelsenkirchen-Bismarck aus: Sie liegt gegenüber dem Haupteingang der ZOOM Erlebniswelt, steht allen offen und verbindet als Kirche der Kulturen zeitgenössische Kultur mit Glaube, Gesellschaft und Religiosität. Wer hier ankommt, erlebt keinen anonymen Veranstaltungsraum, sondern ein historisches Bauwerk mit eigener Ausstrahlung, das seit Jahrzehnten zugleich spiritueller Raum und kultureller Treffpunkt ist. Die Stadt Gelsenkirchen beschreibt die Bleckkirche als Ort für Kultur, Gesellschaft und Politik, für Musikalisches und Künstlerisches, Literarisches und Profanes, Tanz und Theater. Damit ist sie weit mehr als ein Denkmal: Sie ist eine lebendige Stadtkirche mit besonderer öffentlicher Rolle. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/Kultur/Kultur-_und_Veranstaltungsorte/Bleckkirche_-_Kirche_der_Kulturen/))

Die Bleckkirche ist auch deshalb so interessant, weil sie historisches Erbe nicht museal abschließt, sondern in den Alltag der Stadt hinein öffnet. Wer sich für Fotos interessiert, findet hier starke Kontraste: außen ein denkmalgeschützter Kirchenbau in einer urbanen Umgebung, innen ein Raum, der Stille, Kunst und Begegnung zulässt. Die offizielle Stadtseite zeigt Innenansichten, die den schlichten, aber eindrucksvollen Charakter des Raums sichtbar machen. Gleichzeitig verweist die Geschichte des Gebäudes auf mehrere Bauphasen, auf Umbauten und auf eine Nutzung, die seit 1996 bewusst kulturorientiert gedacht wird. Genau diese Mischung aus Tradition und Gegenwart macht die Bleckkirche zu einem Motiv, das für Besucher, Kulturinteressierte und Suchende gleichermaßen spannend bleibt. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/Kultur/Kultur-_und_Veranstaltungsorte/Bleckkirche_-_Kirche_der_Kulturen/))

Fotos, Architektur und historische Atmosphäre

Schon der erste Blick auf die Bleckkirche erklärt, warum viele Nutzer nach Fotos suchen: Das Gebäude wirkt auf den Bildern zugleich schlicht und markant, zurückhaltend und geschichtsträchtig. Nach den Angaben der Baukultur-Datenbank wurde die evangelische Kirche 1735 als rechteckige Saalkirche errichtet, später in den Jahren 1879 sowie 1888/89 umgebaut und 1889 in ihrer heutigen äußeren Gestalt eingeweiht. Aus der ursprünglichen kleinen Kirche wurde ein neuromanischer Backsteinsaal mit Westturm, Querschiff und Chor. Diese architektonische Entwicklung ist auf Fotos gut zu erahnen, weil der Bau seine gewachsene Geschichte nicht versteckt, sondern sichtbar macht. Wer die Bleckkirche fotografiert, fotografiert also nicht nur ein Gebäude, sondern mehrere Epochen auf einmal. ([baukunst-nrw.de](https://www.baukunst-nrw.de/index.php/objekte/2556-bleckkirche))

Besonders interessant ist die Wirkung des Innenraums. Die Bleckkirche wurde nach der umfassenden Restaurierung von 1992 bis 1996 nicht einfach wiederhergestellt, sondern bewusst als Erlebnisraum für die Begegnung von Kirche und Kultur genutzt. Die offizielle Stadtseite verweist auf Innenansichten und Konzertaufnahmen, die den Raum als offen, konzentriert und atmosphärisch zeigen. Das passt zum heutigen Selbstverständnis: Die Kirche soll die Verbindung von Gesellschaft, Glauben und Kultur ermöglichen und steht ausdrücklich allen offen, unabhängig von Konfession oder Religionszugehörigkeit. Wer nach einem authentischen Fotomotiv sucht, findet deshalb keine glatt inszenierte Eventkulisse, sondern einen Raum mit Tiefe, der im Bild ruhig wirkt und zugleich eine starke Geschichte erzählt. Das macht die Bleckkirche visuell so besonders. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/Kultur/Kultur-_und_Veranstaltungsorte/Bleckkirche_-_Kirche_der_Kulturen/))

Hinzu kommt die Lage, die auf Fotos fast wie ein Kontrastmotiv wirkt. Direkt gegenüber der ZOOM Erlebniswelt gelegen, steht die Bleckkirche in einem Umfeld, das von Bewegung, Besucherstrom und urbaner Dichte geprägt ist. Genau deshalb entfaltet sie fotografisch eine besondere Spannung: draußen Zoo, Straße und Stadtbetrieb, drinnen Stille, Denkmal und Kulturraum. Diese Nachbarschaft ist kein Zufall, sondern Teil ihres Charmes. Schon ältere Programmpublikationen und aktuelle Veranstaltungshinweise greifen diese Lage auf und machen deutlich, dass die Bleckkirche immer auch ein Ort des Übergangs ist - zwischen Alltagshektik und Besinnung, zwischen Stadtraum und Sakralraum, zwischen historischer Substanz und lebendiger Nutzung. Für alle, die Bilder, Stimmung und Hintergrund zugleich suchen, ist das eine starke Kombination. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/Kultur/Kultur-_und_Veranstaltungsorte/Bleckkirche_-_Kirche_der_Kulturen/))

Geschichte der Bleckkirche und der Grimberger Altar von 1574

Die Geschichte der Bleckkirche reicht weit zurück und ist eng mit der religiösen Entwicklung des heutigen Gelsenkirchen verbunden. Die Stadt beschreibt sie als die älteste erhaltene evangelische Kirche der Stadt; die Baukultur-Datenbank datiert den Ursprung auf das Jahr 1735. Errichtet wurde die damalige Capelle am Blecke als schlichter Saalbau von Bartholomäus Bongertz und dem Festungsmauermeister Stephan Retenbacher. Später kamen Umbauten und Erweiterungen hinzu, vor allem 1879 sowie 1888/89. Damit ist die Bleckkirche ein Bauwerk, das nicht als fertiges Einzelereignis entstand, sondern als historisch gewachsene Struktur, die sich über Generationen verändert hat. Gerade das macht sie für kulturhistorisch interessierte Besucher so wertvoll. ([baukunst-nrw.de](https://www.baukunst-nrw.de/index.php/objekte/2556-bleckkirche))

Das bedeutendste Kunstwerk im Inneren ist der Grimberger Altar. Er wurde 1574 geschaffen und 1738 in die Bleckkirche überführt. Offizielle städtische Texte bezeichnen ihn als eines der bedeutsamsten historischen Kunstwerke in Gelsenkirchen; die Denkmalschutz- und Stadtplanungspublikation hebt hervor, dass er ursprünglich für die Schlosskapelle von Schloss Grimberg bestimmt war und als ältester evangelischer Altar Westfalens gilt. Auch die Baukultur-Quelle betont seine kunsthistorische Bedeutung und ordnet das Relief mit dem Abendmahl als eines der frühesten von der Reformation geprägten Altarbilder in Westfalen ein. Wer die Bleckkirche besucht, steht also nicht nur in einem alten Kirchenraum, sondern vor einem Originalzeugnis der Reformationszeit, das die religiöse Geschichte der Region unmittelbar greifbar macht. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/Kultur/Kultur-_und_Veranstaltungsorte/Bleckkirche_-_Kirche_der_Kulturen/))

Gerade dieser Altar erklärt auch, warum die Bleckkirche über reine Architektur hinaus Bedeutung besitzt. In den historischen und aktuellen Texten wird immer wieder darauf verwiesen, dass die Reformation im Ruhrgebiet und das evangelische Leben in Gelsenkirchen hier einen frühen, sichtbaren Ausdruck fanden. Die Stadtchronik erinnert daran, dass der Altar 1574 in der Burgkapelle von Haus Grimberg entstand und 1738 in die neu erbaute Bleckkirche gelangte, deren heutiges Erscheinungsbild vor allem durch den Umbau von 1889 geprägt ist. Für Besucher bedeutet das: Die Bleckkirche ist nicht nur ein schöner Ort für Fotos, sondern ein materielles Zeugnis lokaler Glaubens- und Stadtgeschichte. Wer den Raum betritt, sieht also nicht einfach Dekoration, sondern ein Stück westfälischer Reformations- und Kunstgeschichte. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/stadtprofil/stadtgeschichten/stadtgeschichte/Vor_dem_Industriezeitalter.aspx))

Öffnungszeiten, Offene Bleckkirche und Besuch vor Ort

Für Besucher ist die Bleckkirche heute nicht nur ein Denkmal, sondern ein zugänglicher Ort. Der aktuelle Veranstaltungskalender der Stadt Gelsenkirchen nennt die Offene Bleckkirche für den Zeitraum vom 12. April bis zum 25. Oktober 2026 jeden Sonntag von 15 bis 17 Uhr. Der Termin ist kostenfrei, Ehrenamtliche begrüßen die Gäste, beantworten Fragen zur Geschichte und stehen für Gespräche bereit. Die Offene Bleckkirche versteht sich ausdrücklich als Ort der Ruhe, Begegnung und Gastfreundschaft, an dem man durchatmen, neue Kraft schöpfen und die besondere Atmosphäre erleben kann. Genau diese Offenheit macht den Besuch unkompliziert und sympathisch. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/_meta/veranstaltungskalender/95131-offene-bleckkirche))

Auch die kirchliche Seite betont die Öffnung des Gebäudes. Auf der Website des Kirchenkreises heißt es, dass die Bleckkirche in den Monaten April bis Oktober geöffnet ist; aktuell werden vor allem geöffnete Sonntage gepflegt, früher waren auch Samstage Teil des Angebots. Unabhängig von der konkreten Wochenregelung bleibt der Charakter derselbe: Die Bleckkirche will kein abgeschlossener Innenraum sein, sondern ein Ort, an dem Menschen Kirche, Kunst und Stille gemeinsam erleben können. Das ist für eine historische Kirche keineswegs selbstverständlich, denn viele vergleichbare Gebäude sind nur zu Gottesdiensten oder Sonderterminen zugänglich. Die Bleckkirche setzt hier bewusst auf Präsenz, Ehrenamt und niedrigschwellige Begegnung. ([kirchegelsenkirchen.de](https://www.kirchegelsenkirchen.de/infos/unsere-kirchen/bleckkirche))

Besonders spannend ist, dass der Besuch nicht an Konfession oder Mitgliedschaft gebunden ist. Die Stadt Gelsenkirchen formuliert klar, dass die Bleckkirche allen offensteht, unabhängig von Kirchenzugehörigkeit oder Religionszugehörigkeit. Dadurch wird der Ort für sehr unterschiedliche Zielgruppen interessant: für Gläubige, für Kulturpublikum, für Architekturfreunde, für Familien nach dem Zoobesuch und für Menschen, die einfach einen stillen Moment suchen. Wer die Kirche im Rahmen der Offenen Bleckkirche besucht, erlebt also nicht nur ein Denkmal, sondern ein bewusst gelebtes Konzept von Offenheit. Diese Mischung aus historischer Substanz und moderner Willkommenskultur ist einer der Gründe, warum die Bleckkirche in Gelsenkirchen so präsent geblieben ist. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/Kultur/Kultur-_und_Veranstaltungsorte/Bleckkirche_-_Kirche_der_Kulturen/))

Anfahrt, ÖPNV und Parken an der Bleckkirche

Die Lage der Bleckkirche ist für die Anreise sehr hilfreich, weil sie an einem bekannten Punkt in Gelsenkirchen-Bismarck liegt: direkt gegenüber der ZOOM Erlebniswelt. Ein aktueller städtischer Artikel zur Kulturspur bestätigt, dass die Bleckkirche mit der Linie 301 über die Haltestelle Zoom Erlebniswelt erreichbar ist. Eine frühere Programminformation nennt zusätzlich einen Fußweg von etwa 200 Metern von der Haltestelle zur Kirche. Wer mit Bus oder Bahn anreist, hat also eine klare Orientierung, und die Kombination aus Haltestellenname und bekanntem Nachbarn Zoo macht die Wegeführung leicht nachvollziehbar. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/_meta/aktuelles/artikel/68526-kulturspur-gelsenkirchen-in-den-startloechern))

Auch die Anfahrt mit dem Auto ist gut dokumentiert. Ein Programmdokument der Bleckkirche beschreibt die Route über die Bismarckstraße aus Gelsenkirchen beziehungsweise über die Cranger Straße aus Buer, jeweils mit der Ausschilderung zum Zoo ZOOM. Gleichzeitig steht dort, dass Parkplätze ausreichend vorhanden sind. Für Besucher ist das ein wichtiger praktischer Hinweis, weil die Bleckkirche oft mit kulturellen Veranstaltungen, Gottesdiensten oder offenen Besuchszeiten kombiniert wird und deshalb eine reibungslose Anfahrt geschätzt wird. Gerade bei Formaten wie Konzerten oder Sonderöffnungen ist eine klare Parkplatzsituation für die Planung wichtig. ([bleckkirche.info](https://www.bleckkirche.info/archiv/pgm_pdf/bleckkirche2007-1.pdf?utm_source=openai))

Wer den Besuch mit einem Zoobesuch oder einem Stadtbummel kombiniert, profitiert zusätzlich von der Umgebung. Die Bleckkirche liegt nicht versteckt in einer Randlage, sondern an einer gut bekannten Achse des Stadtteils. Genau das macht sie für spontane Besuche attraktiv: Man kann den Ort leicht finden, braucht keine komplizierte Orientierung und kann die Besichtigung gut in einen größeren Tagesplan integrieren. Die Verbindung aus guter ÖPNV-Erreichbarkeit, ausreichenden Parkmöglichkeiten und einer markanten Lage gegenüber der ZOOM Erlebniswelt ist ein praktischer Vorteil, der den historischen und kulturellen Wert des Gebäudes noch zugänglicher macht. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/Kultur/Kultur-_und_Veranstaltungsorte/Bleckkirche_-_Kirche_der_Kulturen/))

Konzerte, Ausstellungen und das Kulturprogramm der Bleckkirche

Die Bleckkirche ist nicht nur ein Ort der Erinnerung, sondern ein aktiver Kulturraum. Die Stadt Gelsenkirchen beschreibt sie als Standort der Kulturarbeit des Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid. Dort finden Theateraufführungen, Konzerte, Ausstellungen und weitere Formate statt, die den Dialog zwischen Kirche und Kultur sichtbar machen. Auch die städtische Standortseite betont, dass sich die Bleckkirche als Verbindung von zeitgenössischer Kultur und Glaube versteht. Das macht sie zu einem einzigartigen Veranstaltungsort, an dem nicht nur kirchliche Tradition, sondern auch künstlerische Gegenwart ihren Platz hat. ([kirchegelsenkirchen.de](https://www.kirchegelsenkirchen.de/infos/unsere-kirchen/bleckkirche))

Inhaltlich ist das Programm breit angelegt. Die Stadt nennt ausdrücklich Kultur, Gesellschaft und Politik, Musikalisches und Künstlerisches, Literarisches und Profanes, Tanz und Theater. In historischen Programmheften finden sich zudem musikalische Reihen, Ausstellungen, spirituelle Veranstaltungen und offene Kirchenformate. Diese Vielfalt ist kein Zufall, sondern Teil des Selbstverständnisses der Bleckkirche als Kirche für die Stadt. Dadurch spricht sie sehr unterschiedliche Besucher an: Menschen, die Alte Musik mögen, ebenso wie Menschen, die Lesungen, Fotografie, Tanz oder meditative Formate suchen. Der Raum ist also nicht auf ein einziges Genre festgelegt, sondern bewusst offen für künstlerische und gesellschaftliche Experimente. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/Kultur/Kultur-_und_Veranstaltungsorte/Bleckkirche_-_Kirche_der_Kulturen/))

Besonders interessant ist, dass die Bleckkirche auch in städtische Kulturaktionen eingebunden ist. Der aktuelle Kulturspur-Hinweis der Stadt Gelsenkirchen nennt ein Konzert des Ensembles Convivium musicum Gelsenkirchen in der Bleckkirche, und der gleiche Artikel verweist darauf, dass die Kirche mit der Linie 301 erreichbar ist. Das zeigt, dass der Ort auch heute regelmäßig in größere kulturelle Zusammenhänge eingebettet wird. Für Besucher, die nach einem besonderen Veranstaltungsort suchen, ist das ein starkes Argument: Hier treffen historische Architektur, aktuelle Programmplanung und eine entschleunigte Atmosphäre aufeinander. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/_meta/aktuelles/artikel/68526-kulturspur-gelsenkirchen-in-den-startloechern))

Kapazität, Besonderheiten und praktische Tipps für den Besuch

Wer die Bleckkirche als Veranstaltungsort betrachtet, sollte ihre Größenordnung realistisch einordnen. Ein offizieller kirchlicher Text zum Bedarf einer neuen Kirche in Bismarck hält fest, dass die Bleckkirche auch nach der Erweiterung in den späten 1880er Jahren nur 500 Sitzplätze bot. Das ist ein wichtiger Hinweis darauf, dass der Raum zwar historisch bedeutend und atmosphärisch stark ist, aber kein Großsaal. Genau diese überschaubare Größe macht viele Veranstaltungen dort besonders persönlich. Das Gefühl von Nähe zwischen Publikum, Raum und Programm ist ein Teil ihres Charmes. ([kirchegelsenkirchen.de](https://www.kirchegelsenkirchen.de/infos/unsere-kirchen/christuskirche-bismarck/))

Hinzu kommt die denkmalpflegerische Qualität des Bauwerks. Die Baukultur-Quelle weist die Bleckkirche als denkmalgeschützt aus und dokumentiert die Sanierung sowie die Umbauten. Nach der umfassenden Restaurierung von 1992 bis 1996 wird das Gebäude für stadtkirchliche Kulturarbeit genutzt. Das bedeutet für Besucher: Man betritt nicht nur einen schönen Raum, sondern ein sorgfältig bewahrtes Bauwerk, in dem Geschichte, Materialität und Nutzung eng zusammengehören. Besonders die Kombination aus Backsteinarchitektur, Westturm und historischem Altar macht den Besuch für Menschen mit Interesse an Architektur und Denkmalpflege lohnend. ([baukunst-nrw.de](https://www.baukunst-nrw.de/index.php/objekte/2556-bleckkirche))

Praktisch ist außerdem, dass die Bleckkirche sich gut mit anderen Zielen im Stadtteil verbinden lässt. Durch die Nähe zur ZOOM Erlebniswelt ist sie ideal für einen ruhigen Zwischenstopp oder für einen bewussten Gegenpol zu einem lebhaften Tagesausflug. Wer Fotos machen möchte, findet dort starke Motive; wer Geschichte sucht, findet den Grimberger Altar und die älteste erhaltene evangelische Kirche der Stadt; wer Kultur sucht, findet Konzerte, Ausstellungen und offene Formate; und wer einfach nur einen stillen Ort braucht, findet eine Kirche, die Gastfreundschaft ernst nimmt. Genau diese Mehrdimensionalität ist ihr größtes Plus. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/Kultur/Kultur-_und_Veranstaltungsorte/Bleckkirche_-_Kirche_der_Kulturen/))

Die beste Besuchsstrategie ist deshalb einfach: Vorab die aktuellen Termine prüfen, den Anlass definieren und etwas Zeit für den Raum selbst mitbringen. Die Bleckkirche entfaltet ihre Wirkung nicht nur im Programm, sondern auch im Dazwischen - im Ankommen, im Blick auf den Altar, im Kontrast zur Umgebung und im Zusammenspiel von Vergangenheit und Gegenwart. Wer sich darauf einlässt, erlebt keine bloße Sehenswürdigkeit, sondern einen Ort, der die religiöse und kulturelle Identität Gelsenkirchens auf besondere Weise sichtbar macht. Genau deshalb bleiben Fotos, Geschichte und Besuchserlebnis hier so eng miteinander verbunden. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/Kultur/Kultur-_und_Veranstaltungsorte/Bleckkirche_-_Kirche_der_Kulturen/))

Quellen:

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Bleckkirche - Kirche der Kulturen | Fotos & Geschichte

Wer nach Fotos der Bleckkirche sucht, sucht in Wahrheit meist nach mehr als einem schönen Bild. Gesucht wird ein Ort mit Atmosphäre, Geschichte und Charakter. Genau das macht die Bleckkirche - Kirche der Kulturen in Gelsenkirchen-Bismarck aus: Sie liegt gegenüber dem Haupteingang der ZOOM Erlebniswelt, steht allen offen und verbindet als Kirche der Kulturen zeitgenössische Kultur mit Glaube, Gesellschaft und Religiosität. Wer hier ankommt, erlebt keinen anonymen Veranstaltungsraum, sondern ein historisches Bauwerk mit eigener Ausstrahlung, das seit Jahrzehnten zugleich spiritueller Raum und kultureller Treffpunkt ist. Die Stadt Gelsenkirchen beschreibt die Bleckkirche als Ort für Kultur, Gesellschaft und Politik, für Musikalisches und Künstlerisches, Literarisches und Profanes, Tanz und Theater. Damit ist sie weit mehr als ein Denkmal: Sie ist eine lebendige Stadtkirche mit besonderer öffentlicher Rolle. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/Kultur/Kultur-_und_Veranstaltungsorte/Bleckkirche_-_Kirche_der_Kulturen/))

Die Bleckkirche ist auch deshalb so interessant, weil sie historisches Erbe nicht museal abschließt, sondern in den Alltag der Stadt hinein öffnet. Wer sich für Fotos interessiert, findet hier starke Kontraste: außen ein denkmalgeschützter Kirchenbau in einer urbanen Umgebung, innen ein Raum, der Stille, Kunst und Begegnung zulässt. Die offizielle Stadtseite zeigt Innenansichten, die den schlichten, aber eindrucksvollen Charakter des Raums sichtbar machen. Gleichzeitig verweist die Geschichte des Gebäudes auf mehrere Bauphasen, auf Umbauten und auf eine Nutzung, die seit 1996 bewusst kulturorientiert gedacht wird. Genau diese Mischung aus Tradition und Gegenwart macht die Bleckkirche zu einem Motiv, das für Besucher, Kulturinteressierte und Suchende gleichermaßen spannend bleibt. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/Kultur/Kultur-_und_Veranstaltungsorte/Bleckkirche_-_Kirche_der_Kulturen/))

Fotos, Architektur und historische Atmosphäre

Schon der erste Blick auf die Bleckkirche erklärt, warum viele Nutzer nach Fotos suchen: Das Gebäude wirkt auf den Bildern zugleich schlicht und markant, zurückhaltend und geschichtsträchtig. Nach den Angaben der Baukultur-Datenbank wurde die evangelische Kirche 1735 als rechteckige Saalkirche errichtet, später in den Jahren 1879 sowie 1888/89 umgebaut und 1889 in ihrer heutigen äußeren Gestalt eingeweiht. Aus der ursprünglichen kleinen Kirche wurde ein neuromanischer Backsteinsaal mit Westturm, Querschiff und Chor. Diese architektonische Entwicklung ist auf Fotos gut zu erahnen, weil der Bau seine gewachsene Geschichte nicht versteckt, sondern sichtbar macht. Wer die Bleckkirche fotografiert, fotografiert also nicht nur ein Gebäude, sondern mehrere Epochen auf einmal. ([baukunst-nrw.de](https://www.baukunst-nrw.de/index.php/objekte/2556-bleckkirche))

Besonders interessant ist die Wirkung des Innenraums. Die Bleckkirche wurde nach der umfassenden Restaurierung von 1992 bis 1996 nicht einfach wiederhergestellt, sondern bewusst als Erlebnisraum für die Begegnung von Kirche und Kultur genutzt. Die offizielle Stadtseite verweist auf Innenansichten und Konzertaufnahmen, die den Raum als offen, konzentriert und atmosphärisch zeigen. Das passt zum heutigen Selbstverständnis: Die Kirche soll die Verbindung von Gesellschaft, Glauben und Kultur ermöglichen und steht ausdrücklich allen offen, unabhängig von Konfession oder Religionszugehörigkeit. Wer nach einem authentischen Fotomotiv sucht, findet deshalb keine glatt inszenierte Eventkulisse, sondern einen Raum mit Tiefe, der im Bild ruhig wirkt und zugleich eine starke Geschichte erzählt. Das macht die Bleckkirche visuell so besonders. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/Kultur/Kultur-_und_Veranstaltungsorte/Bleckkirche_-_Kirche_der_Kulturen/))

Hinzu kommt die Lage, die auf Fotos fast wie ein Kontrastmotiv wirkt. Direkt gegenüber der ZOOM Erlebniswelt gelegen, steht die Bleckkirche in einem Umfeld, das von Bewegung, Besucherstrom und urbaner Dichte geprägt ist. Genau deshalb entfaltet sie fotografisch eine besondere Spannung: draußen Zoo, Straße und Stadtbetrieb, drinnen Stille, Denkmal und Kulturraum. Diese Nachbarschaft ist kein Zufall, sondern Teil ihres Charmes. Schon ältere Programmpublikationen und aktuelle Veranstaltungshinweise greifen diese Lage auf und machen deutlich, dass die Bleckkirche immer auch ein Ort des Übergangs ist - zwischen Alltagshektik und Besinnung, zwischen Stadtraum und Sakralraum, zwischen historischer Substanz und lebendiger Nutzung. Für alle, die Bilder, Stimmung und Hintergrund zugleich suchen, ist das eine starke Kombination. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/Kultur/Kultur-_und_Veranstaltungsorte/Bleckkirche_-_Kirche_der_Kulturen/))

Geschichte der Bleckkirche und der Grimberger Altar von 1574

Die Geschichte der Bleckkirche reicht weit zurück und ist eng mit der religiösen Entwicklung des heutigen Gelsenkirchen verbunden. Die Stadt beschreibt sie als die älteste erhaltene evangelische Kirche der Stadt; die Baukultur-Datenbank datiert den Ursprung auf das Jahr 1735. Errichtet wurde die damalige Capelle am Blecke als schlichter Saalbau von Bartholomäus Bongertz und dem Festungsmauermeister Stephan Retenbacher. Später kamen Umbauten und Erweiterungen hinzu, vor allem 1879 sowie 1888/89. Damit ist die Bleckkirche ein Bauwerk, das nicht als fertiges Einzelereignis entstand, sondern als historisch gewachsene Struktur, die sich über Generationen verändert hat. Gerade das macht sie für kulturhistorisch interessierte Besucher so wertvoll. ([baukunst-nrw.de](https://www.baukunst-nrw.de/index.php/objekte/2556-bleckkirche))

Das bedeutendste Kunstwerk im Inneren ist der Grimberger Altar. Er wurde 1574 geschaffen und 1738 in die Bleckkirche überführt. Offizielle städtische Texte bezeichnen ihn als eines der bedeutsamsten historischen Kunstwerke in Gelsenkirchen; die Denkmalschutz- und Stadtplanungspublikation hebt hervor, dass er ursprünglich für die Schlosskapelle von Schloss Grimberg bestimmt war und als ältester evangelischer Altar Westfalens gilt. Auch die Baukultur-Quelle betont seine kunsthistorische Bedeutung und ordnet das Relief mit dem Abendmahl als eines der frühesten von der Reformation geprägten Altarbilder in Westfalen ein. Wer die Bleckkirche besucht, steht also nicht nur in einem alten Kirchenraum, sondern vor einem Originalzeugnis der Reformationszeit, das die religiöse Geschichte der Region unmittelbar greifbar macht. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/Kultur/Kultur-_und_Veranstaltungsorte/Bleckkirche_-_Kirche_der_Kulturen/))

Gerade dieser Altar erklärt auch, warum die Bleckkirche über reine Architektur hinaus Bedeutung besitzt. In den historischen und aktuellen Texten wird immer wieder darauf verwiesen, dass die Reformation im Ruhrgebiet und das evangelische Leben in Gelsenkirchen hier einen frühen, sichtbaren Ausdruck fanden. Die Stadtchronik erinnert daran, dass der Altar 1574 in der Burgkapelle von Haus Grimberg entstand und 1738 in die neu erbaute Bleckkirche gelangte, deren heutiges Erscheinungsbild vor allem durch den Umbau von 1889 geprägt ist. Für Besucher bedeutet das: Die Bleckkirche ist nicht nur ein schöner Ort für Fotos, sondern ein materielles Zeugnis lokaler Glaubens- und Stadtgeschichte. Wer den Raum betritt, sieht also nicht einfach Dekoration, sondern ein Stück westfälischer Reformations- und Kunstgeschichte. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/stadtprofil/stadtgeschichten/stadtgeschichte/Vor_dem_Industriezeitalter.aspx))

Öffnungszeiten, Offene Bleckkirche und Besuch vor Ort

Für Besucher ist die Bleckkirche heute nicht nur ein Denkmal, sondern ein zugänglicher Ort. Der aktuelle Veranstaltungskalender der Stadt Gelsenkirchen nennt die Offene Bleckkirche für den Zeitraum vom 12. April bis zum 25. Oktober 2026 jeden Sonntag von 15 bis 17 Uhr. Der Termin ist kostenfrei, Ehrenamtliche begrüßen die Gäste, beantworten Fragen zur Geschichte und stehen für Gespräche bereit. Die Offene Bleckkirche versteht sich ausdrücklich als Ort der Ruhe, Begegnung und Gastfreundschaft, an dem man durchatmen, neue Kraft schöpfen und die besondere Atmosphäre erleben kann. Genau diese Offenheit macht den Besuch unkompliziert und sympathisch. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/_meta/veranstaltungskalender/95131-offene-bleckkirche))

Auch die kirchliche Seite betont die Öffnung des Gebäudes. Auf der Website des Kirchenkreises heißt es, dass die Bleckkirche in den Monaten April bis Oktober geöffnet ist; aktuell werden vor allem geöffnete Sonntage gepflegt, früher waren auch Samstage Teil des Angebots. Unabhängig von der konkreten Wochenregelung bleibt der Charakter derselbe: Die Bleckkirche will kein abgeschlossener Innenraum sein, sondern ein Ort, an dem Menschen Kirche, Kunst und Stille gemeinsam erleben können. Das ist für eine historische Kirche keineswegs selbstverständlich, denn viele vergleichbare Gebäude sind nur zu Gottesdiensten oder Sonderterminen zugänglich. Die Bleckkirche setzt hier bewusst auf Präsenz, Ehrenamt und niedrigschwellige Begegnung. ([kirchegelsenkirchen.de](https://www.kirchegelsenkirchen.de/infos/unsere-kirchen/bleckkirche))

Besonders spannend ist, dass der Besuch nicht an Konfession oder Mitgliedschaft gebunden ist. Die Stadt Gelsenkirchen formuliert klar, dass die Bleckkirche allen offensteht, unabhängig von Kirchenzugehörigkeit oder Religionszugehörigkeit. Dadurch wird der Ort für sehr unterschiedliche Zielgruppen interessant: für Gläubige, für Kulturpublikum, für Architekturfreunde, für Familien nach dem Zoobesuch und für Menschen, die einfach einen stillen Moment suchen. Wer die Kirche im Rahmen der Offenen Bleckkirche besucht, erlebt also nicht nur ein Denkmal, sondern ein bewusst gelebtes Konzept von Offenheit. Diese Mischung aus historischer Substanz und moderner Willkommenskultur ist einer der Gründe, warum die Bleckkirche in Gelsenkirchen so präsent geblieben ist. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/Kultur/Kultur-_und_Veranstaltungsorte/Bleckkirche_-_Kirche_der_Kulturen/))

Anfahrt, ÖPNV und Parken an der Bleckkirche

Die Lage der Bleckkirche ist für die Anreise sehr hilfreich, weil sie an einem bekannten Punkt in Gelsenkirchen-Bismarck liegt: direkt gegenüber der ZOOM Erlebniswelt. Ein aktueller städtischer Artikel zur Kulturspur bestätigt, dass die Bleckkirche mit der Linie 301 über die Haltestelle Zoom Erlebniswelt erreichbar ist. Eine frühere Programminformation nennt zusätzlich einen Fußweg von etwa 200 Metern von der Haltestelle zur Kirche. Wer mit Bus oder Bahn anreist, hat also eine klare Orientierung, und die Kombination aus Haltestellenname und bekanntem Nachbarn Zoo macht die Wegeführung leicht nachvollziehbar. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/_meta/aktuelles/artikel/68526-kulturspur-gelsenkirchen-in-den-startloechern))

Auch die Anfahrt mit dem Auto ist gut dokumentiert. Ein Programmdokument der Bleckkirche beschreibt die Route über die Bismarckstraße aus Gelsenkirchen beziehungsweise über die Cranger Straße aus Buer, jeweils mit der Ausschilderung zum Zoo ZOOM. Gleichzeitig steht dort, dass Parkplätze ausreichend vorhanden sind. Für Besucher ist das ein wichtiger praktischer Hinweis, weil die Bleckkirche oft mit kulturellen Veranstaltungen, Gottesdiensten oder offenen Besuchszeiten kombiniert wird und deshalb eine reibungslose Anfahrt geschätzt wird. Gerade bei Formaten wie Konzerten oder Sonderöffnungen ist eine klare Parkplatzsituation für die Planung wichtig. ([bleckkirche.info](https://www.bleckkirche.info/archiv/pgm_pdf/bleckkirche2007-1.pdf?utm_source=openai))

Wer den Besuch mit einem Zoobesuch oder einem Stadtbummel kombiniert, profitiert zusätzlich von der Umgebung. Die Bleckkirche liegt nicht versteckt in einer Randlage, sondern an einer gut bekannten Achse des Stadtteils. Genau das macht sie für spontane Besuche attraktiv: Man kann den Ort leicht finden, braucht keine komplizierte Orientierung und kann die Besichtigung gut in einen größeren Tagesplan integrieren. Die Verbindung aus guter ÖPNV-Erreichbarkeit, ausreichenden Parkmöglichkeiten und einer markanten Lage gegenüber der ZOOM Erlebniswelt ist ein praktischer Vorteil, der den historischen und kulturellen Wert des Gebäudes noch zugänglicher macht. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/Kultur/Kultur-_und_Veranstaltungsorte/Bleckkirche_-_Kirche_der_Kulturen/))

Konzerte, Ausstellungen und das Kulturprogramm der Bleckkirche

Die Bleckkirche ist nicht nur ein Ort der Erinnerung, sondern ein aktiver Kulturraum. Die Stadt Gelsenkirchen beschreibt sie als Standort der Kulturarbeit des Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid. Dort finden Theateraufführungen, Konzerte, Ausstellungen und weitere Formate statt, die den Dialog zwischen Kirche und Kultur sichtbar machen. Auch die städtische Standortseite betont, dass sich die Bleckkirche als Verbindung von zeitgenössischer Kultur und Glaube versteht. Das macht sie zu einem einzigartigen Veranstaltungsort, an dem nicht nur kirchliche Tradition, sondern auch künstlerische Gegenwart ihren Platz hat. ([kirchegelsenkirchen.de](https://www.kirchegelsenkirchen.de/infos/unsere-kirchen/bleckkirche))

Inhaltlich ist das Programm breit angelegt. Die Stadt nennt ausdrücklich Kultur, Gesellschaft und Politik, Musikalisches und Künstlerisches, Literarisches und Profanes, Tanz und Theater. In historischen Programmheften finden sich zudem musikalische Reihen, Ausstellungen, spirituelle Veranstaltungen und offene Kirchenformate. Diese Vielfalt ist kein Zufall, sondern Teil des Selbstverständnisses der Bleckkirche als Kirche für die Stadt. Dadurch spricht sie sehr unterschiedliche Besucher an: Menschen, die Alte Musik mögen, ebenso wie Menschen, die Lesungen, Fotografie, Tanz oder meditative Formate suchen. Der Raum ist also nicht auf ein einziges Genre festgelegt, sondern bewusst offen für künstlerische und gesellschaftliche Experimente. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/Kultur/Kultur-_und_Veranstaltungsorte/Bleckkirche_-_Kirche_der_Kulturen/))

Besonders interessant ist, dass die Bleckkirche auch in städtische Kulturaktionen eingebunden ist. Der aktuelle Kulturspur-Hinweis der Stadt Gelsenkirchen nennt ein Konzert des Ensembles Convivium musicum Gelsenkirchen in der Bleckkirche, und der gleiche Artikel verweist darauf, dass die Kirche mit der Linie 301 erreichbar ist. Das zeigt, dass der Ort auch heute regelmäßig in größere kulturelle Zusammenhänge eingebettet wird. Für Besucher, die nach einem besonderen Veranstaltungsort suchen, ist das ein starkes Argument: Hier treffen historische Architektur, aktuelle Programmplanung und eine entschleunigte Atmosphäre aufeinander. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/_meta/aktuelles/artikel/68526-kulturspur-gelsenkirchen-in-den-startloechern))

Kapazität, Besonderheiten und praktische Tipps für den Besuch

Wer die Bleckkirche als Veranstaltungsort betrachtet, sollte ihre Größenordnung realistisch einordnen. Ein offizieller kirchlicher Text zum Bedarf einer neuen Kirche in Bismarck hält fest, dass die Bleckkirche auch nach der Erweiterung in den späten 1880er Jahren nur 500 Sitzplätze bot. Das ist ein wichtiger Hinweis darauf, dass der Raum zwar historisch bedeutend und atmosphärisch stark ist, aber kein Großsaal. Genau diese überschaubare Größe macht viele Veranstaltungen dort besonders persönlich. Das Gefühl von Nähe zwischen Publikum, Raum und Programm ist ein Teil ihres Charmes. ([kirchegelsenkirchen.de](https://www.kirchegelsenkirchen.de/infos/unsere-kirchen/christuskirche-bismarck/))

Hinzu kommt die denkmalpflegerische Qualität des Bauwerks. Die Baukultur-Quelle weist die Bleckkirche als denkmalgeschützt aus und dokumentiert die Sanierung sowie die Umbauten. Nach der umfassenden Restaurierung von 1992 bis 1996 wird das Gebäude für stadtkirchliche Kulturarbeit genutzt. Das bedeutet für Besucher: Man betritt nicht nur einen schönen Raum, sondern ein sorgfältig bewahrtes Bauwerk, in dem Geschichte, Materialität und Nutzung eng zusammengehören. Besonders die Kombination aus Backsteinarchitektur, Westturm und historischem Altar macht den Besuch für Menschen mit Interesse an Architektur und Denkmalpflege lohnend. ([baukunst-nrw.de](https://www.baukunst-nrw.de/index.php/objekte/2556-bleckkirche))

Praktisch ist außerdem, dass die Bleckkirche sich gut mit anderen Zielen im Stadtteil verbinden lässt. Durch die Nähe zur ZOOM Erlebniswelt ist sie ideal für einen ruhigen Zwischenstopp oder für einen bewussten Gegenpol zu einem lebhaften Tagesausflug. Wer Fotos machen möchte, findet dort starke Motive; wer Geschichte sucht, findet den Grimberger Altar und die älteste erhaltene evangelische Kirche der Stadt; wer Kultur sucht, findet Konzerte, Ausstellungen und offene Formate; und wer einfach nur einen stillen Ort braucht, findet eine Kirche, die Gastfreundschaft ernst nimmt. Genau diese Mehrdimensionalität ist ihr größtes Plus. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/Kultur/Kultur-_und_Veranstaltungsorte/Bleckkirche_-_Kirche_der_Kulturen/))

Die beste Besuchsstrategie ist deshalb einfach: Vorab die aktuellen Termine prüfen, den Anlass definieren und etwas Zeit für den Raum selbst mitbringen. Die Bleckkirche entfaltet ihre Wirkung nicht nur im Programm, sondern auch im Dazwischen - im Ankommen, im Blick auf den Altar, im Kontrast zur Umgebung und im Zusammenspiel von Vergangenheit und Gegenwart. Wer sich darauf einlässt, erlebt keine bloße Sehenswürdigkeit, sondern einen Ort, der die religiöse und kulturelle Identität Gelsenkirchens auf besondere Weise sichtbar macht. Genau deshalb bleiben Fotos, Geschichte und Besuchserlebnis hier so eng miteinander verbunden. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/Kultur/Kultur-_und_Veranstaltungsorte/Bleckkirche_-_Kirche_der_Kulturen/))

Quellen:

Häufig gestellte Fragen

Bewertungen

PH

Peter Hionsek

21. April 2023

Auf dem Weg zum Zoo in Gelsenkirchen haben wir nahe beim Eingang zum Zoo eine kleine evangelische Kirche gesehen, die die älteste erhaltene evangelische Kirche in Gelsenkirchen sein soll... Das Hinweisschild an der Kirchenmauer gab uns die Info, dass diese Kirche Bleck-Kirche heißt. Der Grundstein für diese evangelische Kirche wurde im 17. Jahrhundert gelegt. Im Jahre 1889 wurde sie umgebaut und hat wohl seitdem das heutige Aussehen behalten. Heute im Jahre 2023 ist die Bleck-Kirche eine evangelische Synodale Stadtkirche unter der Kirchenverwaltung Gelsenkirchen-Wattenscheid. In diesem historischen Kirchenbauwerk werden immer noch zu bestimmten Zeiten Gottesdienste und kirchliche Feiern abgehalten. Diese Kirche ist aber auch eine Kirche der Kulturen. Egal welcher Konfession man auch angehören mag, steht diese evangelische Bleck-Kirche für Ausstellungen, Konzerte, Lesungen und wohl noch vieles mehr zur Verfügung. Diese interessante Kirche hätten wir gerne von innen betrachtet. Leider war am 15. April 2023 von ca. 12:00 Uhr bis 16:00 Uhr die Kirchentür für uns verschlossen. Ich habe nur ein paar Fotos von der Außenansicht der Bleck-Kirche machen können...

BS

Beate Schulte

28. Juli 2017

...gegenüber vom Zoo-Haupteingang.... Die Bleckkirche, die älteste erhaltene evangelische Kirche Gelsenkirchens... "[...]. ist einerseits ein Ort für besondere Gottesdienste und kirchliche Feiern und wird andererseits als "Kirche der Kulturen" für die interkulturelle Arbeit wie Ausstellungen, Konzerte, Theater, Lesungen u. ä. genutzt. Als Kirche für die Stadt lädt sie alle ein, die an dieser Verbindung interessiert sind, ohne Blick auf Konfession, Kirchenmitgliedschaft oder Religionszugehörigkeit. Die verantwortliche Leitung für das Projekt trägt seit 1996 Pfarrer Thomas Schöps."

MA

Matthias

7. November 2018

Ein echtes Highlight, sowohl die alte Kirche mit ihrem atemberaubenden Renaissance-Alter aus dem 16. Jahrhundert, wie auch die exzellenten kulturellen Veranstaltungen, in der Regel Weltmusik-Konzerte. Wir haben schon viele wunderschöne Abende dort verbracht mit origineller, authentischer Musik auf hohem oder auch höchstem Niveau. Nebenan die außergewöhnliche Zoom-Erlebniswelt und ein ganz kleines Stück weiter das Starchief Diner, ein Restaurant wie in den 50ern in den USA, man kann hier in dieser Ecke einen ganzen wunderschönen Tag verbringen. Aber die 5 Sterne gibt es für die Kirche und ihre Veranstaltungen ;-))

RR

Rainer de Reuter

4. Juni 2018

Sehenswerte Kapelle mit einem alten Renaissancealtar von 1574, der im Altarbild ein Relief des Abendmahls zeigt. Die Kirche selber wurde 1735 erbaut und ist die älteste erhaltene Kirche im Stadtgebiet von Gelsenkirchen. Sie wurde zuletzt 1990 saniert. Die neue Taufschale (2003) ist von Angelo Monitillo. Leider ist die Kirche nur sehr selten geöffnet und wird im Wesentlichen nur für kulturelle Veranstaltungen und Trauungen genutzt. Regelmäßige Gottesdienste finden dort nicht mehr statt. Die kulturellen Veranstaltungen sind in der Regel sehr hochwertig.

JL

Janina Lehmbrink

4. November 2017

Schlechte, schlechte und nochmals schlechte Leistung.!!!!! Ich bin fassungslos und entsetzt, dass es trotz dieser schönen Lokation und dem super Pastor, den wir hatten, zu so einem niveaulosen Vorfall kam. Man möge meinen, dass wir im 21. Jahrhundert leben und gleichgeschlechtliche Ehen das Normalste der Welt sind, zumindest hier in Deutschland. Normalerweise sollte man gar nicht erwähnen müssen, dass es eine Hochzeit zweier Frauen war, die IHREN PERFEKTEN Tag in dieser Kirche beginnen wollten, und dann einfach die Orgelistin alles hinwirft und sich weigert zu spielen, weil es eben zwei Frauen sind, die den heiligen Bund der Ehe eingehen wollen. Unterste Schiene. Ich bin entsetzt und zutiefst traurig, dass dieses Paar ohne Musik in den Bund der Ehe schreiten musste.!