Atelierhaus, Bochumer Straße 132, Gelsenkirchen-Süd
Atelierhaus, Bochumer Straße 132, 45886 Gelsenkirchen, Germany
Atelierhaus BO 132 | Ausstellungen & Workshops
Das Atelierhaus BO 132 ist ein kreativer Ort in Gelsenkirchen-Ückendorf, an dem sich Kunst, Austausch und Quartiersentwicklung sichtbar verbinden. Die Stadterneuerungsgesellschaft Gelsenkirchen hat das Gründerzeithaus an der Bochumer Straße 132 zu einem Atelierhaus mit Ausstellungsraum und Arbeitsräumen umgebaut. Heute stehen hier 300 m² Ausstellungs- und Atelierfläche, 11 Ateliers und zusätzliche Möglichkeiten für Veranstaltungen bereit. Damit ist das Haus nicht einfach nur eine Adresse im Kreativquartier, sondern ein offener Arbeits- und Begegnungsort für Künstler*innen, Studierende, Besucher*innen und Veranstalter*innen. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/_meta/aktuelles/artikel/54306-foerderung-fuers-kreativquartier-ueckendorf))
Ateliers, Ausstellungsraum und flexible Ausstattung
Wer das Atelierhaus verstehen will, sollte zuerst auf seine Struktur schauen. Im offiziellen SEG-Porträt wird das Haus als Ort beschrieben, der der Kunst im Quartier ein Zuhause gibt. Künstler*innen und Studierende können eines der insgesamt 11 Ateliers anmieten und dort selbst gestalten, produzieren oder ausstellen. Diese Mischung aus Werkstatt, Arbeitsraum und Präsentationsfläche ist entscheidend, weil sie nicht nur fertige Ergebnisse zeigt, sondern den künstlerischen Prozess sichtbar macht. Das Atelierhaus ist damit nicht als starre Eventhülle angelegt, sondern als lebendiger Arbeitsort, an dem unterschiedliche Positionen, Generationen und kreative Disziplinen aufeinandertreffen. Gerade für Menschen, die nicht nur einen Raum, sondern ein inspirierendes Umfeld suchen, ist diese Offenheit ein zentraler Vorteil. Die Idee dahinter ist klar: Das Haus soll mit den Menschen im Haus wachsen und den kreativen Alltag des Quartiers unmittelbar mitprägen. ([seg-gelsenkirchen.de](https://seg-gelsenkirchen.de/atelierhaus-in-gelsenkirchen-ueckendorf/))
Auch die räumlichen Details sind auf vielseitige Nutzung ausgelegt. Im Erdgeschoss bietet das Atelierhaus eine 92 m² große Ausstellungsfläche, ergänzt durch eine Teeküche sowie einen Eingangsbereich mit Tresen und Kühlschrank. Zusätzlich steht eine große Außenfläche im Hinterhof zur freien Nutzung bereit, die sich für Outdoor-Aktivitäten, kleine Begegnungsformate oder begleitende Aktionen eignet. Das offizielle Anmeldeformular nennt außerdem Ausstattung wie Podest, Vorhänge, Tische, Beleuchtung, Beamer und Stühle; außerdem können Positionen im Raum, etwa Bilder an der Wand, Skulpturen im Raum oder Installationen an der Decke, vorab angegeben werden. Diese Flexibilität macht das Atelierhaus für sehr unterschiedliche Formate interessant, von der klassischen Ausstellung bis zum moderierten Workshop. Wer eine Location sucht, die nicht auf eine einzige Nutzung festgelegt ist, findet hier einen Raum mit erstaunlich vielen Optionen. ([seg-gelsenkirchen.de](https://seg-gelsenkirchen.de/wp-content/uploads/2024/10/AtelierhausBO132_InfoFlyer.pdf))
Der praktische Nutzen dieses Aufbaus zeigt sich vor allem daran, dass das Haus nicht nur für reine Kunstpräsentationen gedacht ist, sondern ausdrücklich für künstlerisch-kulturellen Austausch. Die Projektbeschreibung spricht davon, dass das Atelierhaus ein Ort der Kreativität ist, der Aufbruch und Wandel fördert und eine Plattform für kreative Ideen und Impulse bietet. Genau das spürt man an der Kombination aus Atelierbetrieb, Ausstellungsraum und Veranstaltungsfläche. Für Künstler*innen bedeutet das eine Heimat für konzentriertes Arbeiten; für Besucher*innen entsteht ein Ort, an dem man nicht nur schaut, sondern auch versteht, wie Kunst im Quartier verankert ist. Für Veranstalter*innen wiederum ist das Haus interessant, weil es mit seiner Grundausstattung und den klar beschriebenen Nutzungsbedingungen eine verlässliche Basis für Projekte schafft, die Nähe, Austausch und sichtbare Präsenz brauchen. ([seg-gelsenkirchen.de](https://seg-gelsenkirchen.de/wp-content/uploads/2024/10/AtelierhausBO132_InfoFlyer.pdf))
Workshops, Seminare und öffentliche Veranstaltungen
Das Atelierhaus BO 132 ist kein stiller Rückzugsort hinter verschlossenen Türen, sondern ein Raum, der immer wieder für die Öffentlichkeit geöffnet wird. Die offizielle Projektseite beschreibt ausdrücklich, dass wechselnde Ausstellungen und Events Anwohner*innen und Besucher*innen ins Haus holen. Auch der Veranstaltungskalender der Stadt Gelsenkirchen führt Formate an diesem Ort auf, etwa den kostenfreien Workshop „Evangelia - Paper Cutting Workshop“, bei dem Teilnehmende die Grundlagen des Papierschneidens erlernen, eigene Muster gestalten und mit Licht und Schatten arbeiten konnten. Solche Termine zeigen sehr gut, welche Art von Kultur hier entsteht: nahbar, experimentell, gemeinschaftlich und zugleich handwerklich präzise. Das Atelierhaus ist damit nicht nur eine Kulisse für Kunst, sondern ein Ort, an dem Inhalte vermittelt, ausprobiert und gemeinsam weitergedacht werden. ([seg-gelsenkirchen.de](https://seg-gelsenkirchen.de/atelierhaus-in-gelsenkirchen-ueckendorf/))
Besonders deutlich wurde diese Offenheit auch im Programm der Offenen Ateliers. Im 2024 veröffentlichten Programmheft wurde das neue Atelierhaus BO 132 mit einem mehrtägigen öffentlichen Kunstformat bespielt. Dort fanden unter anderem eine Vernissage mit künstlerischen Positionen, ein Konzert, eine Kassetten-Tape-Party, ein Literaturereignis, Public Painting, eine Performance sowie eine Finissage mit Lyrik statt. Diese Vielfalt ist kein Zufall, sondern Teil der Logik des Hauses: BO 132 kann Ausstellung, Gespräch, Musik, Lesung und partizipatives Arbeiten in einem Rahmen zusammenbringen. Genau dadurch wird das Gebäude als kultureller Knotenpunkt des Quartiers lesbar. Wer nach einer Location sucht, die nicht nur Räume vermietet, sondern Atmosphäre, Austausch und programmatische Offenheit mitbringt, findet hier einen sehr passenden Ort. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/_meta/veranstaltungskalender/anhang/2484-tuer_auf_2024_programmheft.pdf))
Die Flyer und die Projektbeschreibung machen außerdem klar, dass sich das Atelierhaus besonders für Ausstellungen, Seminare und Workshops eignet. Der Ort wird als eine „einzigartige Location“ beschrieben, die den künstlerisch-kulturellen Austausch fördern soll. Damit ist BO 132 vor allem für Formate interessant, die nicht auf reine Besucherzahlen setzen, sondern auf Beteiligung, Gespräch und sichtbare Präsenz im Raum. Genau diese Mischung aus professioneller Nutzbarkeit und kreativer Offenheit macht das Atelierhaus so anschlussfähig für Vereine, Künstlerkollektive, Bildungsangebote und kleinere Kulturveranstaltungen. Wer mit Publikum arbeiten, Material zeigen oder Prozesse offenlegen möchte, findet hier eine Umgebung, die nicht standardisiert wirkt, sondern bewusst Raum für individuelle Inszenierung lässt. ([seg-gelsenkirchen.de](https://seg-gelsenkirchen.de/wp-content/uploads/2024/10/AtelierhausBO132_InfoFlyer.pdf))
Lage im Kreativquartier Ückendorf und Erreichbarkeit
Das Atelierhaus liegt mitten in einem Quartier, das sich in den letzten Jahren stark verändert hat. Die Bochumer Straße gilt als zentraler Entwicklungsraum im Stadtsüden von Gelsenkirchen, und die Stadt beschreibt die Revitalisierung des Gebiets ausdrücklich als Modellprojekt für die zukünftige Stadtentwicklung in vergleichbaren Quartieren. Im direkten Umfeld des Atelierhauses finden sich weitere kreative und sozialräumliche Projekte entlang der Straße, darunter C/O Raum, Hier ist nicht da, GeOrgel, Trinkhalle am Flöz und weitere Initiativen. Das macht die Adresse an der Bochumer Straße 132 nicht zu einem isolierten Einzelort, sondern zu einem Baustein in einem ganzen Netz aus Kunst, Nachbarschaft, Bildung und neuer Nutzung. Genau diese Umgebung verleiht BO 132 seinen besonderen Charakter: Das Haus steht nicht nur für sich, sondern ist Teil eines größeren kreativen Zusammenhangs, der im Alltag des Quartiers gut spürbar ist. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/infrastruktur/stadtplanung/stadterneuerung_gelsenkirchen/bochumer_strasse/index.aspx))
Für die Anfahrt ist vor allem wichtig, dass die Bochumer Straße derzeit selbst ein großes Bau- und Umgestaltungsprojekt ist. Die Stadt Gelsenkirchen hat den Umbau der Straße im April 2025 gestartet; die Maßnahme umfasst den Straßenraum zwischen Junkerweg und Virchowstraße und soll nach aktuellem Stand bis Sommer 2029 laufen. Dabei werden unter anderem Gleise verlegt, Haltestellen barrierefrei ausgebaut und Gehwege sowie Verkehrsflächen neu geordnet. Für Besucher*innen bedeutet das: Die Lage bleibt gut erreichbar, aber die Verkehrssituation kann sich je nach Bauabschnitt verändern. Eine lokale Standortvorstellung nennt das Atelierhaus zudem nur 6 Minuten mit der Straßenbahn vom Gelsenkirchener Hauptbahnhof entfernt. Wer einen Besuch plant, sollte deshalb etwas Zeit für die Wegführung einplanen und aktuelle Hinweise zur Strecke berücksichtigen. Gerade bei Veranstaltungen lohnt sich ein kurzer Blick auf die Lage vor Ort, weil das Quartier aktiv in Bewegung ist. ([ueckendorf-aktuell.de](https://www.ueckendorf-aktuell.de/der-besondere-ort-fuer-besondere-aktivitaeten/))
Spannend ist in diesem Zusammenhang auch, wie sichtbar sich der Wandel in Ückendorf bereits vor dem Um- und Ausbau zeigt. Die städtische Aktion YES GE/Ückendorf hat an der Bochumer Straße kreative Fenstergestaltungen geschaffen, um auf Leerstände und neue Potenziale im Quartier aufmerksam zu machen; ausdrücklich wurde dabei auch die Hausnummer 132 als Gestaltungsort genannt. Das passt hervorragend zum Charakter des Atelierhauses, weil hier nicht nur ein Raum neu genutzt wird, sondern ein ganzer Abschnitt der Straße als kulturell aufgeladener Stadtraum erlebt werden kann. Wer das Atelierhaus besucht, sieht deshalb immer auch ein Stück Quartiersentwicklung in Echtzeit. Der Weg dorthin ist also nicht nur eine Anreise zu einer Location, sondern zugleich eine kleine Tour durch einen Stadtteil, der sich mit Kunst, Architektur und neuen Nutzungen gerade sehr sichtbar verändert. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/infrastruktur/stadtplanung/stadterneuerung_gelsenkirchen/bochumer_strasse/yes_geueckendorf.aspx))
Entstehung, Sanierung und Bedeutung für die Quartiersentwicklung
Die Geschichte des Atelierhauses beginnt mit der strategischen Entscheidung, an der Bochumer Straße 132 ein Gründerzeithaus für die kreative Nutzung zu entwickeln. Bereits 2022 schrieb die Stadt Gelsenkirchen, dass die Stadterneuerungsgesellschaft das Haus zu einem Atelierhaus mit Ausstellungsraum und Arbeitsräumen umbaut, das künftig als künstlerisch-kreativer Kommunikations- und Impulsort dienen soll. Diese Formulierung ist wichtig, weil sie den Anspruch des Projekts gut auf den Punkt bringt: Es geht nicht nur um eine Immobilie, sondern um einen Ort, der kreative Prozesse anstoßen und das Quartier nach außen wie nach innen vernetzen soll. Das Atelierhaus ist somit Teil einer größeren Idee von Stadterneuerung, in der Kultur nicht als Zusatz, sondern als Motor der Entwicklung verstanden wird. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/_meta/aktuelles/artikel/54306-foerderung-fuers-kreativquartier-ueckendorf))
Die Stadt Gelsenkirchen beschreibt die Revitalisierung rund um die Bochumer Straße als Modell für vergleichbare Quartiere. Kultur, Wissenschaft und Bildung bilden dabei eine Leitidee für das Programmgebiet, das sich über mehrere Projekte, Initiativen und Umnutzungen entfaltet. Das Atelierhaus passt genau in diese Logik, weil es künstlerische Arbeit, soziale Offenheit und sichtbare Präsenz im Stadtraum verbindet. Die Umgebung zeigt, wie breit die Entwicklung angelegt ist: Neben dem Atelierhaus entstehen an der Straße neue Orte für Begegnung, Wohnen, Lernen, Gastronomie und Kultur. BO 132 ist in diesem Gefüge kein Zufallsprodukt, sondern ein bewusst gesetzter Baustein, der die kreative Szene stärkt und dem Viertel ein weiteres Gesicht gibt. Dadurch wird das Haus auch für Menschen interessant, die sich für Stadtentwicklung, Architektur und die Veränderung ehemaliger Industrie- und Mischquartiere begeistern. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/infrastruktur/stadtplanung/stadterneuerung_gelsenkirchen/bochumer_strasse/index.aspx))
Auch die öffentliche Wahrnehmung zeigt, dass das Haus inzwischen als fester Teil dieser Entwicklung verstanden wird. Künstlerische Formate, offene Tage und Werkstattangebote haben dem Gebäude eine konkrete kulturelle Identität gegeben. Im Quartier ist BO 132 damit nicht nur ein saniertes Haus, sondern ein Symbol für die Idee, brachliegende oder neu nutzbare Stadtbausteine in produktive, sichtbare und gemeinschaftliche Räume zu verwandeln. Genau darin liegt die besondere Stärke des Standorts: Er verbindet den historischen Bestand des Gründerzeithauses mit einer sehr gegenwärtigen, flexiblen Nutzungskultur. Wer das Atelierhaus besucht, sieht also nicht nur eine Veranstaltungslocation, sondern ein Beispiel dafür, wie Stadterneuerung in Gelsenkirchen durch Kunst tatsächlich greifbar wird. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/_meta/aktuelles/artikel/54306-foerderung-fuers-kreativquartier-ueckendorf))
Buchung, Kontakt und praktische Hinweise
Wer eine Veranstaltung im Atelierhaus plant, findet auf den offiziellen Seiten eine klare Kontakt- und Anmeldestruktur. Für Anfragen wird die Adresse atelierhausbo132@seg-gelsenkirchen.de genannt. Das Veranstaltungsformular verlangt Angaben zu Inhalt, Titel, Zeitraum und zur benötigten Ausstattung. Außerdem können Veranstalter*innen dort angeben, ob sie etwa Beamer, Podest, Tische, Beleuchtung, Vorhänge oder Stühle benötigen, und auch die Position von Bildern, Skulpturen oder Installationen im Raum beschreiben. Wichtig ist dabei, dass das Ausfüllen des Formulars noch keine Terminbestätigung ist; die endgültige Bestätigung erfolgt per E-Mail. Für die Planung empfiehlt sich deshalb ein früher Kontakt, damit Aufbau, Ablauf und Nutzung des Raums rechtzeitig abgestimmt werden können. ([seg-gelsenkirchen.de](https://seg-gelsenkirchen.de/atelierhaus-in-gelsenkirchen-ueckendorf/))
Praktisch ist außerdem, dass der Veranstaltungsraum im Alltag auf unterschiedliche Formate vorbereitet ist. Der Flyer beschreibt das Atelierhaus ausdrücklich als geeigneten Ort für Workshops, Tagungen und Seminare mit künstlerisch-kulturellem Fokus. Dazu kommt die flexible Flächennutzung im Erdgeschoss und im Hinterhof, die viele Veranstaltungsformen möglich macht. Wer mit eigenen Materialien, Ausstellungen oder Workshop-Settings arbeitet, sollte allerdings beachten, dass das Anbringen von Nägeln oder Schrauben in Wänden und Decken nicht erlaubt ist. Stattdessen sollen passende Konstruktionen selbst erstellt oder vorhandene Traversen und Galerieschienen genutzt werden. Auch für den Auf- und Abbau ist genügend Zeit einzuplanen, weil diese Phasen je nach Veranstaltung einen ganzen Tag beanspruchen können. Das klingt zunächst streng, sorgt aber in der Praxis für klare Abläufe und schützt die Qualität des Raums. ([seg-gelsenkirchen.de](https://seg-gelsenkirchen.de/wp-content/uploads/2024/10/Anmeldebogen_Veranstaltungen_Atelierhaus.pdf))
Hinzu kommt, dass das Haus im offiziellen Flyer als Zuhause für kreative Events beschrieben wird. Genau das ist vermutlich der beste Merksatz für BO 132: Der Ort ist weder nur Atelier noch nur Eventfläche, sondern eine Mischung aus beidem. Wer Kunst zeigen, Wissen teilen, Begegnung organisieren oder ein Publikum aktiv einbinden will, findet hier einen Standort, der dafür glaubwürdig eingerichtet ist. Für Besucher*innen, die eine Ausstellung, einen Workshop oder ein kulturelles Sonderformat erleben möchten, bedeutet das ein authentisches Umfeld mit klarem Quartiersbezug. Für Veranstalter*innen bietet es eine Location, die flexibel, kreativ und zugleich gut dokumentiert ist. Damit ist das Atelierhaus BO 132 eine der spannendsten Adressen im sich wandelnden Ückendorf. ([seg-gelsenkirchen.de](https://seg-gelsenkirchen.de/wp-content/uploads/2024/10/AtelierhausBO132_InfoFlyer.pdf))
Quellen:
- SEG Gelsenkirchen - Atelierhaus in Gelsenkirchen-Ückendorf
- SEG Gelsenkirchen - Infoflyer Atelierhaus BO 132
- Stadt Gelsenkirchen - Förderung fürs Kreativquartier Ückendorf
- Stadt Gelsenkirchen - OFFENE ATELIERS - Tür auf 2024
- Ückendorf Aktuell - Der besondere Ort für besondere Aktivitäten
- Stadt Gelsenkirchen - Umbau der Bochumer Straße
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Atelierhaus BO 132 | Ausstellungen & Workshops
Das Atelierhaus BO 132 ist ein kreativer Ort in Gelsenkirchen-Ückendorf, an dem sich Kunst, Austausch und Quartiersentwicklung sichtbar verbinden. Die Stadterneuerungsgesellschaft Gelsenkirchen hat das Gründerzeithaus an der Bochumer Straße 132 zu einem Atelierhaus mit Ausstellungsraum und Arbeitsräumen umgebaut. Heute stehen hier 300 m² Ausstellungs- und Atelierfläche, 11 Ateliers und zusätzliche Möglichkeiten für Veranstaltungen bereit. Damit ist das Haus nicht einfach nur eine Adresse im Kreativquartier, sondern ein offener Arbeits- und Begegnungsort für Künstler*innen, Studierende, Besucher*innen und Veranstalter*innen. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/_meta/aktuelles/artikel/54306-foerderung-fuers-kreativquartier-ueckendorf))
Ateliers, Ausstellungsraum und flexible Ausstattung
Wer das Atelierhaus verstehen will, sollte zuerst auf seine Struktur schauen. Im offiziellen SEG-Porträt wird das Haus als Ort beschrieben, der der Kunst im Quartier ein Zuhause gibt. Künstler*innen und Studierende können eines der insgesamt 11 Ateliers anmieten und dort selbst gestalten, produzieren oder ausstellen. Diese Mischung aus Werkstatt, Arbeitsraum und Präsentationsfläche ist entscheidend, weil sie nicht nur fertige Ergebnisse zeigt, sondern den künstlerischen Prozess sichtbar macht. Das Atelierhaus ist damit nicht als starre Eventhülle angelegt, sondern als lebendiger Arbeitsort, an dem unterschiedliche Positionen, Generationen und kreative Disziplinen aufeinandertreffen. Gerade für Menschen, die nicht nur einen Raum, sondern ein inspirierendes Umfeld suchen, ist diese Offenheit ein zentraler Vorteil. Die Idee dahinter ist klar: Das Haus soll mit den Menschen im Haus wachsen und den kreativen Alltag des Quartiers unmittelbar mitprägen. ([seg-gelsenkirchen.de](https://seg-gelsenkirchen.de/atelierhaus-in-gelsenkirchen-ueckendorf/))
Auch die räumlichen Details sind auf vielseitige Nutzung ausgelegt. Im Erdgeschoss bietet das Atelierhaus eine 92 m² große Ausstellungsfläche, ergänzt durch eine Teeküche sowie einen Eingangsbereich mit Tresen und Kühlschrank. Zusätzlich steht eine große Außenfläche im Hinterhof zur freien Nutzung bereit, die sich für Outdoor-Aktivitäten, kleine Begegnungsformate oder begleitende Aktionen eignet. Das offizielle Anmeldeformular nennt außerdem Ausstattung wie Podest, Vorhänge, Tische, Beleuchtung, Beamer und Stühle; außerdem können Positionen im Raum, etwa Bilder an der Wand, Skulpturen im Raum oder Installationen an der Decke, vorab angegeben werden. Diese Flexibilität macht das Atelierhaus für sehr unterschiedliche Formate interessant, von der klassischen Ausstellung bis zum moderierten Workshop. Wer eine Location sucht, die nicht auf eine einzige Nutzung festgelegt ist, findet hier einen Raum mit erstaunlich vielen Optionen. ([seg-gelsenkirchen.de](https://seg-gelsenkirchen.de/wp-content/uploads/2024/10/AtelierhausBO132_InfoFlyer.pdf))
Der praktische Nutzen dieses Aufbaus zeigt sich vor allem daran, dass das Haus nicht nur für reine Kunstpräsentationen gedacht ist, sondern ausdrücklich für künstlerisch-kulturellen Austausch. Die Projektbeschreibung spricht davon, dass das Atelierhaus ein Ort der Kreativität ist, der Aufbruch und Wandel fördert und eine Plattform für kreative Ideen und Impulse bietet. Genau das spürt man an der Kombination aus Atelierbetrieb, Ausstellungsraum und Veranstaltungsfläche. Für Künstler*innen bedeutet das eine Heimat für konzentriertes Arbeiten; für Besucher*innen entsteht ein Ort, an dem man nicht nur schaut, sondern auch versteht, wie Kunst im Quartier verankert ist. Für Veranstalter*innen wiederum ist das Haus interessant, weil es mit seiner Grundausstattung und den klar beschriebenen Nutzungsbedingungen eine verlässliche Basis für Projekte schafft, die Nähe, Austausch und sichtbare Präsenz brauchen. ([seg-gelsenkirchen.de](https://seg-gelsenkirchen.de/wp-content/uploads/2024/10/AtelierhausBO132_InfoFlyer.pdf))
Workshops, Seminare und öffentliche Veranstaltungen
Das Atelierhaus BO 132 ist kein stiller Rückzugsort hinter verschlossenen Türen, sondern ein Raum, der immer wieder für die Öffentlichkeit geöffnet wird. Die offizielle Projektseite beschreibt ausdrücklich, dass wechselnde Ausstellungen und Events Anwohner*innen und Besucher*innen ins Haus holen. Auch der Veranstaltungskalender der Stadt Gelsenkirchen führt Formate an diesem Ort auf, etwa den kostenfreien Workshop „Evangelia - Paper Cutting Workshop“, bei dem Teilnehmende die Grundlagen des Papierschneidens erlernen, eigene Muster gestalten und mit Licht und Schatten arbeiten konnten. Solche Termine zeigen sehr gut, welche Art von Kultur hier entsteht: nahbar, experimentell, gemeinschaftlich und zugleich handwerklich präzise. Das Atelierhaus ist damit nicht nur eine Kulisse für Kunst, sondern ein Ort, an dem Inhalte vermittelt, ausprobiert und gemeinsam weitergedacht werden. ([seg-gelsenkirchen.de](https://seg-gelsenkirchen.de/atelierhaus-in-gelsenkirchen-ueckendorf/))
Besonders deutlich wurde diese Offenheit auch im Programm der Offenen Ateliers. Im 2024 veröffentlichten Programmheft wurde das neue Atelierhaus BO 132 mit einem mehrtägigen öffentlichen Kunstformat bespielt. Dort fanden unter anderem eine Vernissage mit künstlerischen Positionen, ein Konzert, eine Kassetten-Tape-Party, ein Literaturereignis, Public Painting, eine Performance sowie eine Finissage mit Lyrik statt. Diese Vielfalt ist kein Zufall, sondern Teil der Logik des Hauses: BO 132 kann Ausstellung, Gespräch, Musik, Lesung und partizipatives Arbeiten in einem Rahmen zusammenbringen. Genau dadurch wird das Gebäude als kultureller Knotenpunkt des Quartiers lesbar. Wer nach einer Location sucht, die nicht nur Räume vermietet, sondern Atmosphäre, Austausch und programmatische Offenheit mitbringt, findet hier einen sehr passenden Ort. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/_meta/veranstaltungskalender/anhang/2484-tuer_auf_2024_programmheft.pdf))
Die Flyer und die Projektbeschreibung machen außerdem klar, dass sich das Atelierhaus besonders für Ausstellungen, Seminare und Workshops eignet. Der Ort wird als eine „einzigartige Location“ beschrieben, die den künstlerisch-kulturellen Austausch fördern soll. Damit ist BO 132 vor allem für Formate interessant, die nicht auf reine Besucherzahlen setzen, sondern auf Beteiligung, Gespräch und sichtbare Präsenz im Raum. Genau diese Mischung aus professioneller Nutzbarkeit und kreativer Offenheit macht das Atelierhaus so anschlussfähig für Vereine, Künstlerkollektive, Bildungsangebote und kleinere Kulturveranstaltungen. Wer mit Publikum arbeiten, Material zeigen oder Prozesse offenlegen möchte, findet hier eine Umgebung, die nicht standardisiert wirkt, sondern bewusst Raum für individuelle Inszenierung lässt. ([seg-gelsenkirchen.de](https://seg-gelsenkirchen.de/wp-content/uploads/2024/10/AtelierhausBO132_InfoFlyer.pdf))
Lage im Kreativquartier Ückendorf und Erreichbarkeit
Das Atelierhaus liegt mitten in einem Quartier, das sich in den letzten Jahren stark verändert hat. Die Bochumer Straße gilt als zentraler Entwicklungsraum im Stadtsüden von Gelsenkirchen, und die Stadt beschreibt die Revitalisierung des Gebiets ausdrücklich als Modellprojekt für die zukünftige Stadtentwicklung in vergleichbaren Quartieren. Im direkten Umfeld des Atelierhauses finden sich weitere kreative und sozialräumliche Projekte entlang der Straße, darunter C/O Raum, Hier ist nicht da, GeOrgel, Trinkhalle am Flöz und weitere Initiativen. Das macht die Adresse an der Bochumer Straße 132 nicht zu einem isolierten Einzelort, sondern zu einem Baustein in einem ganzen Netz aus Kunst, Nachbarschaft, Bildung und neuer Nutzung. Genau diese Umgebung verleiht BO 132 seinen besonderen Charakter: Das Haus steht nicht nur für sich, sondern ist Teil eines größeren kreativen Zusammenhangs, der im Alltag des Quartiers gut spürbar ist. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/infrastruktur/stadtplanung/stadterneuerung_gelsenkirchen/bochumer_strasse/index.aspx))
Für die Anfahrt ist vor allem wichtig, dass die Bochumer Straße derzeit selbst ein großes Bau- und Umgestaltungsprojekt ist. Die Stadt Gelsenkirchen hat den Umbau der Straße im April 2025 gestartet; die Maßnahme umfasst den Straßenraum zwischen Junkerweg und Virchowstraße und soll nach aktuellem Stand bis Sommer 2029 laufen. Dabei werden unter anderem Gleise verlegt, Haltestellen barrierefrei ausgebaut und Gehwege sowie Verkehrsflächen neu geordnet. Für Besucher*innen bedeutet das: Die Lage bleibt gut erreichbar, aber die Verkehrssituation kann sich je nach Bauabschnitt verändern. Eine lokale Standortvorstellung nennt das Atelierhaus zudem nur 6 Minuten mit der Straßenbahn vom Gelsenkirchener Hauptbahnhof entfernt. Wer einen Besuch plant, sollte deshalb etwas Zeit für die Wegführung einplanen und aktuelle Hinweise zur Strecke berücksichtigen. Gerade bei Veranstaltungen lohnt sich ein kurzer Blick auf die Lage vor Ort, weil das Quartier aktiv in Bewegung ist. ([ueckendorf-aktuell.de](https://www.ueckendorf-aktuell.de/der-besondere-ort-fuer-besondere-aktivitaeten/))
Spannend ist in diesem Zusammenhang auch, wie sichtbar sich der Wandel in Ückendorf bereits vor dem Um- und Ausbau zeigt. Die städtische Aktion YES GE/Ückendorf hat an der Bochumer Straße kreative Fenstergestaltungen geschaffen, um auf Leerstände und neue Potenziale im Quartier aufmerksam zu machen; ausdrücklich wurde dabei auch die Hausnummer 132 als Gestaltungsort genannt. Das passt hervorragend zum Charakter des Atelierhauses, weil hier nicht nur ein Raum neu genutzt wird, sondern ein ganzer Abschnitt der Straße als kulturell aufgeladener Stadtraum erlebt werden kann. Wer das Atelierhaus besucht, sieht deshalb immer auch ein Stück Quartiersentwicklung in Echtzeit. Der Weg dorthin ist also nicht nur eine Anreise zu einer Location, sondern zugleich eine kleine Tour durch einen Stadtteil, der sich mit Kunst, Architektur und neuen Nutzungen gerade sehr sichtbar verändert. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/infrastruktur/stadtplanung/stadterneuerung_gelsenkirchen/bochumer_strasse/yes_geueckendorf.aspx))
Entstehung, Sanierung und Bedeutung für die Quartiersentwicklung
Die Geschichte des Atelierhauses beginnt mit der strategischen Entscheidung, an der Bochumer Straße 132 ein Gründerzeithaus für die kreative Nutzung zu entwickeln. Bereits 2022 schrieb die Stadt Gelsenkirchen, dass die Stadterneuerungsgesellschaft das Haus zu einem Atelierhaus mit Ausstellungsraum und Arbeitsräumen umbaut, das künftig als künstlerisch-kreativer Kommunikations- und Impulsort dienen soll. Diese Formulierung ist wichtig, weil sie den Anspruch des Projekts gut auf den Punkt bringt: Es geht nicht nur um eine Immobilie, sondern um einen Ort, der kreative Prozesse anstoßen und das Quartier nach außen wie nach innen vernetzen soll. Das Atelierhaus ist somit Teil einer größeren Idee von Stadterneuerung, in der Kultur nicht als Zusatz, sondern als Motor der Entwicklung verstanden wird. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/_meta/aktuelles/artikel/54306-foerderung-fuers-kreativquartier-ueckendorf))
Die Stadt Gelsenkirchen beschreibt die Revitalisierung rund um die Bochumer Straße als Modell für vergleichbare Quartiere. Kultur, Wissenschaft und Bildung bilden dabei eine Leitidee für das Programmgebiet, das sich über mehrere Projekte, Initiativen und Umnutzungen entfaltet. Das Atelierhaus passt genau in diese Logik, weil es künstlerische Arbeit, soziale Offenheit und sichtbare Präsenz im Stadtraum verbindet. Die Umgebung zeigt, wie breit die Entwicklung angelegt ist: Neben dem Atelierhaus entstehen an der Straße neue Orte für Begegnung, Wohnen, Lernen, Gastronomie und Kultur. BO 132 ist in diesem Gefüge kein Zufallsprodukt, sondern ein bewusst gesetzter Baustein, der die kreative Szene stärkt und dem Viertel ein weiteres Gesicht gibt. Dadurch wird das Haus auch für Menschen interessant, die sich für Stadtentwicklung, Architektur und die Veränderung ehemaliger Industrie- und Mischquartiere begeistern. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/infrastruktur/stadtplanung/stadterneuerung_gelsenkirchen/bochumer_strasse/index.aspx))
Auch die öffentliche Wahrnehmung zeigt, dass das Haus inzwischen als fester Teil dieser Entwicklung verstanden wird. Künstlerische Formate, offene Tage und Werkstattangebote haben dem Gebäude eine konkrete kulturelle Identität gegeben. Im Quartier ist BO 132 damit nicht nur ein saniertes Haus, sondern ein Symbol für die Idee, brachliegende oder neu nutzbare Stadtbausteine in produktive, sichtbare und gemeinschaftliche Räume zu verwandeln. Genau darin liegt die besondere Stärke des Standorts: Er verbindet den historischen Bestand des Gründerzeithauses mit einer sehr gegenwärtigen, flexiblen Nutzungskultur. Wer das Atelierhaus besucht, sieht also nicht nur eine Veranstaltungslocation, sondern ein Beispiel dafür, wie Stadterneuerung in Gelsenkirchen durch Kunst tatsächlich greifbar wird. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/_meta/aktuelles/artikel/54306-foerderung-fuers-kreativquartier-ueckendorf))
Buchung, Kontakt und praktische Hinweise
Wer eine Veranstaltung im Atelierhaus plant, findet auf den offiziellen Seiten eine klare Kontakt- und Anmeldestruktur. Für Anfragen wird die Adresse atelierhausbo132@seg-gelsenkirchen.de genannt. Das Veranstaltungsformular verlangt Angaben zu Inhalt, Titel, Zeitraum und zur benötigten Ausstattung. Außerdem können Veranstalter*innen dort angeben, ob sie etwa Beamer, Podest, Tische, Beleuchtung, Vorhänge oder Stühle benötigen, und auch die Position von Bildern, Skulpturen oder Installationen im Raum beschreiben. Wichtig ist dabei, dass das Ausfüllen des Formulars noch keine Terminbestätigung ist; die endgültige Bestätigung erfolgt per E-Mail. Für die Planung empfiehlt sich deshalb ein früher Kontakt, damit Aufbau, Ablauf und Nutzung des Raums rechtzeitig abgestimmt werden können. ([seg-gelsenkirchen.de](https://seg-gelsenkirchen.de/atelierhaus-in-gelsenkirchen-ueckendorf/))
Praktisch ist außerdem, dass der Veranstaltungsraum im Alltag auf unterschiedliche Formate vorbereitet ist. Der Flyer beschreibt das Atelierhaus ausdrücklich als geeigneten Ort für Workshops, Tagungen und Seminare mit künstlerisch-kulturellem Fokus. Dazu kommt die flexible Flächennutzung im Erdgeschoss und im Hinterhof, die viele Veranstaltungsformen möglich macht. Wer mit eigenen Materialien, Ausstellungen oder Workshop-Settings arbeitet, sollte allerdings beachten, dass das Anbringen von Nägeln oder Schrauben in Wänden und Decken nicht erlaubt ist. Stattdessen sollen passende Konstruktionen selbst erstellt oder vorhandene Traversen und Galerieschienen genutzt werden. Auch für den Auf- und Abbau ist genügend Zeit einzuplanen, weil diese Phasen je nach Veranstaltung einen ganzen Tag beanspruchen können. Das klingt zunächst streng, sorgt aber in der Praxis für klare Abläufe und schützt die Qualität des Raums. ([seg-gelsenkirchen.de](https://seg-gelsenkirchen.de/wp-content/uploads/2024/10/Anmeldebogen_Veranstaltungen_Atelierhaus.pdf))
Hinzu kommt, dass das Haus im offiziellen Flyer als Zuhause für kreative Events beschrieben wird. Genau das ist vermutlich der beste Merksatz für BO 132: Der Ort ist weder nur Atelier noch nur Eventfläche, sondern eine Mischung aus beidem. Wer Kunst zeigen, Wissen teilen, Begegnung organisieren oder ein Publikum aktiv einbinden will, findet hier einen Standort, der dafür glaubwürdig eingerichtet ist. Für Besucher*innen, die eine Ausstellung, einen Workshop oder ein kulturelles Sonderformat erleben möchten, bedeutet das ein authentisches Umfeld mit klarem Quartiersbezug. Für Veranstalter*innen bietet es eine Location, die flexibel, kreativ und zugleich gut dokumentiert ist. Damit ist das Atelierhaus BO 132 eine der spannendsten Adressen im sich wandelnden Ückendorf. ([seg-gelsenkirchen.de](https://seg-gelsenkirchen.de/wp-content/uploads/2024/10/AtelierhausBO132_InfoFlyer.pdf))
Quellen:
- SEG Gelsenkirchen - Atelierhaus in Gelsenkirchen-Ückendorf
- SEG Gelsenkirchen - Infoflyer Atelierhaus BO 132
- Stadt Gelsenkirchen - Förderung fürs Kreativquartier Ückendorf
- Stadt Gelsenkirchen - OFFENE ATELIERS - Tür auf 2024
- Ückendorf Aktuell - Der besondere Ort für besondere Aktivitäten
- Stadt Gelsenkirchen - Umbau der Bochumer Straße
Atelierhaus BO 132 | Ausstellungen & Workshops
Das Atelierhaus BO 132 ist ein kreativer Ort in Gelsenkirchen-Ückendorf, an dem sich Kunst, Austausch und Quartiersentwicklung sichtbar verbinden. Die Stadterneuerungsgesellschaft Gelsenkirchen hat das Gründerzeithaus an der Bochumer Straße 132 zu einem Atelierhaus mit Ausstellungsraum und Arbeitsräumen umgebaut. Heute stehen hier 300 m² Ausstellungs- und Atelierfläche, 11 Ateliers und zusätzliche Möglichkeiten für Veranstaltungen bereit. Damit ist das Haus nicht einfach nur eine Adresse im Kreativquartier, sondern ein offener Arbeits- und Begegnungsort für Künstler*innen, Studierende, Besucher*innen und Veranstalter*innen. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/_meta/aktuelles/artikel/54306-foerderung-fuers-kreativquartier-ueckendorf))
Ateliers, Ausstellungsraum und flexible Ausstattung
Wer das Atelierhaus verstehen will, sollte zuerst auf seine Struktur schauen. Im offiziellen SEG-Porträt wird das Haus als Ort beschrieben, der der Kunst im Quartier ein Zuhause gibt. Künstler*innen und Studierende können eines der insgesamt 11 Ateliers anmieten und dort selbst gestalten, produzieren oder ausstellen. Diese Mischung aus Werkstatt, Arbeitsraum und Präsentationsfläche ist entscheidend, weil sie nicht nur fertige Ergebnisse zeigt, sondern den künstlerischen Prozess sichtbar macht. Das Atelierhaus ist damit nicht als starre Eventhülle angelegt, sondern als lebendiger Arbeitsort, an dem unterschiedliche Positionen, Generationen und kreative Disziplinen aufeinandertreffen. Gerade für Menschen, die nicht nur einen Raum, sondern ein inspirierendes Umfeld suchen, ist diese Offenheit ein zentraler Vorteil. Die Idee dahinter ist klar: Das Haus soll mit den Menschen im Haus wachsen und den kreativen Alltag des Quartiers unmittelbar mitprägen. ([seg-gelsenkirchen.de](https://seg-gelsenkirchen.de/atelierhaus-in-gelsenkirchen-ueckendorf/))
Auch die räumlichen Details sind auf vielseitige Nutzung ausgelegt. Im Erdgeschoss bietet das Atelierhaus eine 92 m² große Ausstellungsfläche, ergänzt durch eine Teeküche sowie einen Eingangsbereich mit Tresen und Kühlschrank. Zusätzlich steht eine große Außenfläche im Hinterhof zur freien Nutzung bereit, die sich für Outdoor-Aktivitäten, kleine Begegnungsformate oder begleitende Aktionen eignet. Das offizielle Anmeldeformular nennt außerdem Ausstattung wie Podest, Vorhänge, Tische, Beleuchtung, Beamer und Stühle; außerdem können Positionen im Raum, etwa Bilder an der Wand, Skulpturen im Raum oder Installationen an der Decke, vorab angegeben werden. Diese Flexibilität macht das Atelierhaus für sehr unterschiedliche Formate interessant, von der klassischen Ausstellung bis zum moderierten Workshop. Wer eine Location sucht, die nicht auf eine einzige Nutzung festgelegt ist, findet hier einen Raum mit erstaunlich vielen Optionen. ([seg-gelsenkirchen.de](https://seg-gelsenkirchen.de/wp-content/uploads/2024/10/AtelierhausBO132_InfoFlyer.pdf))
Der praktische Nutzen dieses Aufbaus zeigt sich vor allem daran, dass das Haus nicht nur für reine Kunstpräsentationen gedacht ist, sondern ausdrücklich für künstlerisch-kulturellen Austausch. Die Projektbeschreibung spricht davon, dass das Atelierhaus ein Ort der Kreativität ist, der Aufbruch und Wandel fördert und eine Plattform für kreative Ideen und Impulse bietet. Genau das spürt man an der Kombination aus Atelierbetrieb, Ausstellungsraum und Veranstaltungsfläche. Für Künstler*innen bedeutet das eine Heimat für konzentriertes Arbeiten; für Besucher*innen entsteht ein Ort, an dem man nicht nur schaut, sondern auch versteht, wie Kunst im Quartier verankert ist. Für Veranstalter*innen wiederum ist das Haus interessant, weil es mit seiner Grundausstattung und den klar beschriebenen Nutzungsbedingungen eine verlässliche Basis für Projekte schafft, die Nähe, Austausch und sichtbare Präsenz brauchen. ([seg-gelsenkirchen.de](https://seg-gelsenkirchen.de/wp-content/uploads/2024/10/AtelierhausBO132_InfoFlyer.pdf))
Workshops, Seminare und öffentliche Veranstaltungen
Das Atelierhaus BO 132 ist kein stiller Rückzugsort hinter verschlossenen Türen, sondern ein Raum, der immer wieder für die Öffentlichkeit geöffnet wird. Die offizielle Projektseite beschreibt ausdrücklich, dass wechselnde Ausstellungen und Events Anwohner*innen und Besucher*innen ins Haus holen. Auch der Veranstaltungskalender der Stadt Gelsenkirchen führt Formate an diesem Ort auf, etwa den kostenfreien Workshop „Evangelia - Paper Cutting Workshop“, bei dem Teilnehmende die Grundlagen des Papierschneidens erlernen, eigene Muster gestalten und mit Licht und Schatten arbeiten konnten. Solche Termine zeigen sehr gut, welche Art von Kultur hier entsteht: nahbar, experimentell, gemeinschaftlich und zugleich handwerklich präzise. Das Atelierhaus ist damit nicht nur eine Kulisse für Kunst, sondern ein Ort, an dem Inhalte vermittelt, ausprobiert und gemeinsam weitergedacht werden. ([seg-gelsenkirchen.de](https://seg-gelsenkirchen.de/atelierhaus-in-gelsenkirchen-ueckendorf/))
Besonders deutlich wurde diese Offenheit auch im Programm der Offenen Ateliers. Im 2024 veröffentlichten Programmheft wurde das neue Atelierhaus BO 132 mit einem mehrtägigen öffentlichen Kunstformat bespielt. Dort fanden unter anderem eine Vernissage mit künstlerischen Positionen, ein Konzert, eine Kassetten-Tape-Party, ein Literaturereignis, Public Painting, eine Performance sowie eine Finissage mit Lyrik statt. Diese Vielfalt ist kein Zufall, sondern Teil der Logik des Hauses: BO 132 kann Ausstellung, Gespräch, Musik, Lesung und partizipatives Arbeiten in einem Rahmen zusammenbringen. Genau dadurch wird das Gebäude als kultureller Knotenpunkt des Quartiers lesbar. Wer nach einer Location sucht, die nicht nur Räume vermietet, sondern Atmosphäre, Austausch und programmatische Offenheit mitbringt, findet hier einen sehr passenden Ort. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/_meta/veranstaltungskalender/anhang/2484-tuer_auf_2024_programmheft.pdf))
Die Flyer und die Projektbeschreibung machen außerdem klar, dass sich das Atelierhaus besonders für Ausstellungen, Seminare und Workshops eignet. Der Ort wird als eine „einzigartige Location“ beschrieben, die den künstlerisch-kulturellen Austausch fördern soll. Damit ist BO 132 vor allem für Formate interessant, die nicht auf reine Besucherzahlen setzen, sondern auf Beteiligung, Gespräch und sichtbare Präsenz im Raum. Genau diese Mischung aus professioneller Nutzbarkeit und kreativer Offenheit macht das Atelierhaus so anschlussfähig für Vereine, Künstlerkollektive, Bildungsangebote und kleinere Kulturveranstaltungen. Wer mit Publikum arbeiten, Material zeigen oder Prozesse offenlegen möchte, findet hier eine Umgebung, die nicht standardisiert wirkt, sondern bewusst Raum für individuelle Inszenierung lässt. ([seg-gelsenkirchen.de](https://seg-gelsenkirchen.de/wp-content/uploads/2024/10/AtelierhausBO132_InfoFlyer.pdf))
Lage im Kreativquartier Ückendorf und Erreichbarkeit
Das Atelierhaus liegt mitten in einem Quartier, das sich in den letzten Jahren stark verändert hat. Die Bochumer Straße gilt als zentraler Entwicklungsraum im Stadtsüden von Gelsenkirchen, und die Stadt beschreibt die Revitalisierung des Gebiets ausdrücklich als Modellprojekt für die zukünftige Stadtentwicklung in vergleichbaren Quartieren. Im direkten Umfeld des Atelierhauses finden sich weitere kreative und sozialräumliche Projekte entlang der Straße, darunter C/O Raum, Hier ist nicht da, GeOrgel, Trinkhalle am Flöz und weitere Initiativen. Das macht die Adresse an der Bochumer Straße 132 nicht zu einem isolierten Einzelort, sondern zu einem Baustein in einem ganzen Netz aus Kunst, Nachbarschaft, Bildung und neuer Nutzung. Genau diese Umgebung verleiht BO 132 seinen besonderen Charakter: Das Haus steht nicht nur für sich, sondern ist Teil eines größeren kreativen Zusammenhangs, der im Alltag des Quartiers gut spürbar ist. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/infrastruktur/stadtplanung/stadterneuerung_gelsenkirchen/bochumer_strasse/index.aspx))
Für die Anfahrt ist vor allem wichtig, dass die Bochumer Straße derzeit selbst ein großes Bau- und Umgestaltungsprojekt ist. Die Stadt Gelsenkirchen hat den Umbau der Straße im April 2025 gestartet; die Maßnahme umfasst den Straßenraum zwischen Junkerweg und Virchowstraße und soll nach aktuellem Stand bis Sommer 2029 laufen. Dabei werden unter anderem Gleise verlegt, Haltestellen barrierefrei ausgebaut und Gehwege sowie Verkehrsflächen neu geordnet. Für Besucher*innen bedeutet das: Die Lage bleibt gut erreichbar, aber die Verkehrssituation kann sich je nach Bauabschnitt verändern. Eine lokale Standortvorstellung nennt das Atelierhaus zudem nur 6 Minuten mit der Straßenbahn vom Gelsenkirchener Hauptbahnhof entfernt. Wer einen Besuch plant, sollte deshalb etwas Zeit für die Wegführung einplanen und aktuelle Hinweise zur Strecke berücksichtigen. Gerade bei Veranstaltungen lohnt sich ein kurzer Blick auf die Lage vor Ort, weil das Quartier aktiv in Bewegung ist. ([ueckendorf-aktuell.de](https://www.ueckendorf-aktuell.de/der-besondere-ort-fuer-besondere-aktivitaeten/))
Spannend ist in diesem Zusammenhang auch, wie sichtbar sich der Wandel in Ückendorf bereits vor dem Um- und Ausbau zeigt. Die städtische Aktion YES GE/Ückendorf hat an der Bochumer Straße kreative Fenstergestaltungen geschaffen, um auf Leerstände und neue Potenziale im Quartier aufmerksam zu machen; ausdrücklich wurde dabei auch die Hausnummer 132 als Gestaltungsort genannt. Das passt hervorragend zum Charakter des Atelierhauses, weil hier nicht nur ein Raum neu genutzt wird, sondern ein ganzer Abschnitt der Straße als kulturell aufgeladener Stadtraum erlebt werden kann. Wer das Atelierhaus besucht, sieht deshalb immer auch ein Stück Quartiersentwicklung in Echtzeit. Der Weg dorthin ist also nicht nur eine Anreise zu einer Location, sondern zugleich eine kleine Tour durch einen Stadtteil, der sich mit Kunst, Architektur und neuen Nutzungen gerade sehr sichtbar verändert. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/infrastruktur/stadtplanung/stadterneuerung_gelsenkirchen/bochumer_strasse/yes_geueckendorf.aspx))
Entstehung, Sanierung und Bedeutung für die Quartiersentwicklung
Die Geschichte des Atelierhauses beginnt mit der strategischen Entscheidung, an der Bochumer Straße 132 ein Gründerzeithaus für die kreative Nutzung zu entwickeln. Bereits 2022 schrieb die Stadt Gelsenkirchen, dass die Stadterneuerungsgesellschaft das Haus zu einem Atelierhaus mit Ausstellungsraum und Arbeitsräumen umbaut, das künftig als künstlerisch-kreativer Kommunikations- und Impulsort dienen soll. Diese Formulierung ist wichtig, weil sie den Anspruch des Projekts gut auf den Punkt bringt: Es geht nicht nur um eine Immobilie, sondern um einen Ort, der kreative Prozesse anstoßen und das Quartier nach außen wie nach innen vernetzen soll. Das Atelierhaus ist somit Teil einer größeren Idee von Stadterneuerung, in der Kultur nicht als Zusatz, sondern als Motor der Entwicklung verstanden wird. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/_meta/aktuelles/artikel/54306-foerderung-fuers-kreativquartier-ueckendorf))
Die Stadt Gelsenkirchen beschreibt die Revitalisierung rund um die Bochumer Straße als Modell für vergleichbare Quartiere. Kultur, Wissenschaft und Bildung bilden dabei eine Leitidee für das Programmgebiet, das sich über mehrere Projekte, Initiativen und Umnutzungen entfaltet. Das Atelierhaus passt genau in diese Logik, weil es künstlerische Arbeit, soziale Offenheit und sichtbare Präsenz im Stadtraum verbindet. Die Umgebung zeigt, wie breit die Entwicklung angelegt ist: Neben dem Atelierhaus entstehen an der Straße neue Orte für Begegnung, Wohnen, Lernen, Gastronomie und Kultur. BO 132 ist in diesem Gefüge kein Zufallsprodukt, sondern ein bewusst gesetzter Baustein, der die kreative Szene stärkt und dem Viertel ein weiteres Gesicht gibt. Dadurch wird das Haus auch für Menschen interessant, die sich für Stadtentwicklung, Architektur und die Veränderung ehemaliger Industrie- und Mischquartiere begeistern. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/infrastruktur/stadtplanung/stadterneuerung_gelsenkirchen/bochumer_strasse/index.aspx))
Auch die öffentliche Wahrnehmung zeigt, dass das Haus inzwischen als fester Teil dieser Entwicklung verstanden wird. Künstlerische Formate, offene Tage und Werkstattangebote haben dem Gebäude eine konkrete kulturelle Identität gegeben. Im Quartier ist BO 132 damit nicht nur ein saniertes Haus, sondern ein Symbol für die Idee, brachliegende oder neu nutzbare Stadtbausteine in produktive, sichtbare und gemeinschaftliche Räume zu verwandeln. Genau darin liegt die besondere Stärke des Standorts: Er verbindet den historischen Bestand des Gründerzeithauses mit einer sehr gegenwärtigen, flexiblen Nutzungskultur. Wer das Atelierhaus besucht, sieht also nicht nur eine Veranstaltungslocation, sondern ein Beispiel dafür, wie Stadterneuerung in Gelsenkirchen durch Kunst tatsächlich greifbar wird. ([gelsenkirchen.de](https://www.gelsenkirchen.de/de/_meta/aktuelles/artikel/54306-foerderung-fuers-kreativquartier-ueckendorf))
Buchung, Kontakt und praktische Hinweise
Wer eine Veranstaltung im Atelierhaus plant, findet auf den offiziellen Seiten eine klare Kontakt- und Anmeldestruktur. Für Anfragen wird die Adresse atelierhausbo132@seg-gelsenkirchen.de genannt. Das Veranstaltungsformular verlangt Angaben zu Inhalt, Titel, Zeitraum und zur benötigten Ausstattung. Außerdem können Veranstalter*innen dort angeben, ob sie etwa Beamer, Podest, Tische, Beleuchtung, Vorhänge oder Stühle benötigen, und auch die Position von Bildern, Skulpturen oder Installationen im Raum beschreiben. Wichtig ist dabei, dass das Ausfüllen des Formulars noch keine Terminbestätigung ist; die endgültige Bestätigung erfolgt per E-Mail. Für die Planung empfiehlt sich deshalb ein früher Kontakt, damit Aufbau, Ablauf und Nutzung des Raums rechtzeitig abgestimmt werden können. ([seg-gelsenkirchen.de](https://seg-gelsenkirchen.de/atelierhaus-in-gelsenkirchen-ueckendorf/))
Praktisch ist außerdem, dass der Veranstaltungsraum im Alltag auf unterschiedliche Formate vorbereitet ist. Der Flyer beschreibt das Atelierhaus ausdrücklich als geeigneten Ort für Workshops, Tagungen und Seminare mit künstlerisch-kulturellem Fokus. Dazu kommt die flexible Flächennutzung im Erdgeschoss und im Hinterhof, die viele Veranstaltungsformen möglich macht. Wer mit eigenen Materialien, Ausstellungen oder Workshop-Settings arbeitet, sollte allerdings beachten, dass das Anbringen von Nägeln oder Schrauben in Wänden und Decken nicht erlaubt ist. Stattdessen sollen passende Konstruktionen selbst erstellt oder vorhandene Traversen und Galerieschienen genutzt werden. Auch für den Auf- und Abbau ist genügend Zeit einzuplanen, weil diese Phasen je nach Veranstaltung einen ganzen Tag beanspruchen können. Das klingt zunächst streng, sorgt aber in der Praxis für klare Abläufe und schützt die Qualität des Raums. ([seg-gelsenkirchen.de](https://seg-gelsenkirchen.de/wp-content/uploads/2024/10/Anmeldebogen_Veranstaltungen_Atelierhaus.pdf))
Hinzu kommt, dass das Haus im offiziellen Flyer als Zuhause für kreative Events beschrieben wird. Genau das ist vermutlich der beste Merksatz für BO 132: Der Ort ist weder nur Atelier noch nur Eventfläche, sondern eine Mischung aus beidem. Wer Kunst zeigen, Wissen teilen, Begegnung organisieren oder ein Publikum aktiv einbinden will, findet hier einen Standort, der dafür glaubwürdig eingerichtet ist. Für Besucher*innen, die eine Ausstellung, einen Workshop oder ein kulturelles Sonderformat erleben möchten, bedeutet das ein authentisches Umfeld mit klarem Quartiersbezug. Für Veranstalter*innen bietet es eine Location, die flexibel, kreativ und zugleich gut dokumentiert ist. Damit ist das Atelierhaus BO 132 eine der spannendsten Adressen im sich wandelnden Ückendorf. ([seg-gelsenkirchen.de](https://seg-gelsenkirchen.de/wp-content/uploads/2024/10/AtelierhausBO132_InfoFlyer.pdf))
Quellen:
- SEG Gelsenkirchen - Atelierhaus in Gelsenkirchen-Ückendorf
- SEG Gelsenkirchen - Infoflyer Atelierhaus BO 132
- Stadt Gelsenkirchen - Förderung fürs Kreativquartier Ückendorf
- Stadt Gelsenkirchen - OFFENE ATELIERS - Tür auf 2024
- Ückendorf Aktuell - Der besondere Ort für besondere Aktivitäten
- Stadt Gelsenkirchen - Umbau der Bochumer Straße
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